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Modernste Lagerlogistik in Rodgau

Fraktion

Rodgauer SPD-Fraktion besucht die Firma Rhenus

„Das VGP-Gelände an der Kreisquerverbindung entwickelt sich hervorragend und zieht starke und innovative Unternehmen an“, erklärt Ralf Kunert, Fraktionsvorsitzender der SPD in Rodgau. Auf 220.000 qm Fläche sollen zukünftig mehrere hundert Menschen arbeiten – ein wichtiger Schritt für den Industrie- und Dienstleistungsstandort Rodgau. Einen Einblick in das Innenleben der riesigen Gewerbehallen konnten sich die Rodgauer Sozialdemokraten im Rahmen ihrer Ferienfraktionssitzungen verschaffen. In dieser Woche stand der Besuch der Rhenus an, die in Rodgau ein Logistikzentrum mit einem großen Lager für Roh-, Hilfs- und Wirkstoffe, Arzneimittel sowie medizinische Produkte betreibt.

Begrüßt wurden die Genossinnen und Genossen von André Liebold, dem Leiter der Rodgauer Niederlassung. Nach einigen einleitenden Worten zur Rhenus-Gruppe, die in zahlreichen Feldern der Logistik  aktiv ist, ging Liebold auf den Standort Rodgau ein. In den nächsten Monaten sollen die 23.000 qm großen Hallen, die im Logistikzentrum speziell auf die Anforderungen der Pharmaindustrie ausgelegt sind, weiter ausgelastet werden. In der Spitze soll die Anzahl an Mitarbeitern von Rhenus am Standort Jügesheim im unteren dreistelligen Bereich liegen. Dabei legt Rhenus einen klaren Schwerpunkt auf den Ausbau ihres qualifizierten Stammpersonals.

Nach der Präsentation führte der Niederlassungsleiter die Sozialdemokraten durch die Logistikhallen und erklärte viele interessante Details zu den ablaufenden Prozessen. In einem modernen Lager wie in Rodgau nehmen Computersysteme dem Menschen bereits viele Aufgaben ab. So werden die Lagerorte, Bestände, Haltbarkeitsdaten oder Verpackungsmaße in einem zentralen System verwaltet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit Scannern für die überall aufgeklebten Barcodes ausgerüstet und halten die Daten so auf dem neuesten Stand. Wird ein Versand vorbereitet, liefert der Computer den Mitarbeitern nicht nur die genaue Menge der bestellten Produkte und ihre Standorte, er zeigt auch den besten Weg durch das Lager an und erklärt welche Packungsgröße ideal ist, damit am Ende alles passend in das Versandpaket gestapelt werden kann.

Besonders beeindruckend waren die gewaltigen Dimensionen des Lagers. Mehrere Fußballfelder würden darin Platz finden und bei einer Höhe von dreizehn Metern auch jedes Einfamilienhaus. Beim Blick auf die riesigen Regalwände mit tausenden unterschiedlichen Produkten war jedem klar, dass nur mit ausgefeilten Prozessen hier die Übersicht zu behalten ist.

Besonders wichtig sei außerdem die Qualitätskontrolle, wie Herr Liebold betonte. Gerade bei medizinischen Geräten und Medikamenten können Fehler bei der Verpackung verheerende Folgen haben. Deshalb besitzt Rhenus auch eine pharmazeutische Herstellererlaubnis. Damit müssen sie sich als Logistikunternehmen denselben strengen Standards für die Qualität ihrer Prozesse unterwerfen, wie sie auch für Pharmaunternehmen gelten.

Am Ende der Führung waren die Besucherinnen und Besucher mit dem Gesehenen sehr zufrieden und bedankten sich herzlich für die zahlreichen gewonnen Einblicke. Besonders die Aussicht auf weitere Arbeitsplätze in Rodgau wurde positiv aufgenommen. „Unser Ziel ist es, Rodgau als Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsstandort zu stärken. Lange Anfahrtswege zur Arbeitsstelle erzeugen Stress, kosten Zeit und Geld, schädigen die Umwelt und überlasten die Straßen im Rhein-Main-Gebiet zusehends. Wir wollen deshalb mehr Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, vor Ort eine gute Anstellung zu finden“, so Ralf Kunert abschließend.