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SPD-Ortsverein Rodgau

Die Kirchtürme werden kleiner, die Gemeinsamkeiten größer - so kommt Rodgau voran und bietet unseren Kindern eine gute Zukunft
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Herzlich willkommen bei den Rodgauer Sozialdemokraten

 

 
 

StadtpolitikSPD-Rodgau beschließt Resolution zum Etat des Verteidigungshaushalts

Der SPD-Ortsverein Rodgau fordert in seiner Jahreshauptversammlung in einer Resolution die Bundestagsfraktion der SPD dazu auf, sich für eine Aufhebung des Beschlusses der Nato-Mitgliedsländer einzusetzen, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Eine Übergangsfrist von 10 Jahren wurde vereinbart.

Die Rodgauer Sozialdemokraten unterstützten in diesem Zusammen die Aussage von Außenminister, Sigmar Gabriel, die er auf der  Münchner Sicherheitskonferenz getroffen hat, in der er vor einer Aufrüstungsspirale warnt. Um diese Vereinbarung zu erfüllen, müsste Deutschland 2024 etwa 75 Milliarden Euro pro Jahr aufwenden, was fast einer Verdopplung des Verteidigungsetats gleichkommt. Eine konzeptionslose Erhöhung wird abgelehnt. Gefordert wird eine Strategie, die die Interessen und Ziele der Verteidigungspolitik klar definiert und zu der insbesondere eine vorausschauende Konfliktprävention gehört, die die Ursachen von Auseinandersetzungen im Vorfeld erkennt und mit viel Engagement entgegensteuert. Die dazu aufzuwendenden Kosten sind ebenfalls den Verteidigungsausgaben zuzuordnen und im Etat einzuplanen.

Es wird darauf hingewiesen, dass von vielen Experten eine einheitliche europäische Sicherheits-und Verteidigungspolitik gefordert wird, die frei von Bevorzugung einzelner Nationalinteressen und Lobbyisten weitaus weniger Kosten verursacht und effektiver sein könnte. Eine Vorbereitung der Truppe auf verstärkte internationale Zusammenarbeit wäre daher sinnvoll.

Hohe Verteidigungsausgaben allein gewährleisten weder Frieden noch Sicherheit. Sie erhöhen nur die Gewinne der Rüstungskonzerne und verhindern Investitionen in sinnvolle Infrastrukturprojekte, die sich in Zukunft auszahlen. Die Freiheit der Bundesrepublik Deutschland kann ohne Militär nicht geschützt werden. Die Ausstattung sollte so sein, dass die Soldaten und Soldatinnen vor Gefahren geschützt sind und ihre Aufgaben wahrnehmen können. Das ist aber kein Grund, die jetzt schon hohen Summen für die Verteidigung noch weiter zu steigern, besser wäre es, friedensstiftende und friedenserhaltende Maßnahmen in weit größerem Umfang finanziell zu unterstützen, als bisher.

 

Veröffentlicht am 21.06.2017

 

StadtpolitikKlimafreundliche Zukunft in Rodgau

Rodgau kommt, wenn es um die Reduzierung des Treibhauseffektes geht, im Bereich des Wohnens eine besondere Bedeutung zu. In der Regel denkt man beim Thema Energiewende und dem Einsatz erneuerbarer Energien zunächst an den Stromsektor. Viel entscheidender ist aber der Ersatz der fossilen Energien im Wärmebereich. Betrachtet man die Nutzenergie, so ist in Deutschland der Anteil der Wärme doppelt so hoch, wie der des Stroms. Da in Rodgau viel neu gebaut wird, ergeben sich im Bereich der Wärme, daher besondere Möglichkeiten.

Um diese Potenzial zu nutzen, beschloss die Jahreshauptversammlung der Rodgauer Sozialdemokraten einen Antrag zum klimafreundlichen Wohnen in Rodgau. Tenor dieses Antrags ist es, überall dort, wo es bereits heute schon sinnvoll ist, nachwachsende Rohstoffe einzusetzen. Durch die Umsetzung der neuen Standards im Wohnungsbau ist der Bedarf an Raumwärme drastisch zurückgegangen. Er beträgt heute nur noch ein Fünftel der noch vor zwanzig Jahren anzusetzenden Wärmemenge. Bei der Deckung dieses Restbedarfs sollten möglichst erneuerbare Energien wie solare Wärme und nachwachsende Rohstoffe Verwendung finden.

Veröffentlicht am 13.06.2017

 

StadtpolitikSPD-Rodgau: Schulsozialarbeit für alle Rodgauer Grundschulen

Unsere Gesellschaft verändert sich und das hat Auswirkungen auf unsere Kinder und damit auf unsere Schulen. Kinder werden in immer jüngerem Alter aus unterschiedlichen Gründen in der Schule auffällig. Sie bringen ihre familiären Probleme mit in die Grundschule, was häufig zu Verhaltensauffälligkeiten führt. Übersteigerter Medienkonsum und unzureichende Ansprache können Auslöser für eine problematische Kommunikationsfähigkeit von Kindern sein. Die Probleme, die schon die Kleinen haben, führen dazu, dem Unterricht nicht folgen zu können oder sich in eine Klassengemeinschaft nicht einzufügen. Um weiterhin einen geregelten Lernbetrieb aufrecht zu erhalten, ist es daher notwendig, auf die speziellen Bedürfnisse dieser Kinder sofort einzugehen.

Da dies heute bereits in den Grundschulen auftritt, diskutierte der SPD-Ortsverein Rodgau in seiner Jahreshauptversammlung einen Antrag, in dem eine Einführung der Schulsozialarbeit in der Grundschule gefordert wird. Der Antrag weist darauf hin, dass es wichtig ist, so früh wie möglich, sich abzeichnende Fehlentwicklungen zu erkennen und durch sozialpädagogische Betreuung auch denen einen Zugang zur Bildung zu ermöglichen, die Schwierigkeiten damit haben. Das hilft nicht nur einzelnen Kindern, sondern trägt auch dazu bei, positive Lernbedingungen für alle aufrecht zu erhalten.

Veröffentlicht am 06.06.2017

 

BundespolitikDiskussionsveranstaltung: „Globalisierung gerecht gestalten“

Unter dem Titel „Globalisierung gerecht gestalten“ hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann für den Wahlkreis 187 zu einem Informations- und Diskussionsabend nach Rodgau-Dudenhofen eingeladen. Als Gastredner zu dem Thema hatte er seinen Fraktionskollegen Dr. Sascha Raab mitgebracht, der sich als Experte im Rahmen der Bundestagsfraktion und der EU mit der Thematik auseinandersetzt.

Raabe stellte zu Beginn seiner Ausführungen einen Zusammenhang zwischen Freihandel und Entwicklungszusammenarbeit her: Freihandel kann eingesetzt werden, um Menschen und Rohstoffe auszubeuten, positiv gewendet aber auch, um durch fairen Handel Menschen Chancen für bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen.

Freihandel bedeutet für uns, die Absatzmärkte für unsere industriellen Produkte auszudehnen. Also im Prinzip nichts wovor man Angst haben müsste, weil er unsere Wettbewerbsfähigkeit und unseren Markt ausweitet. Es sei allerdings darauf zu achten, dass wir in den Regularien unsere Standards festlegen und nicht verwässern lassen. Das sei nicht immer leicht, weil Wirtschaftsverbände und Lobbygruppen das Instrument auch gerne mal nutzen würden, um unsere Standards aufzuweichen. Es sei daher wichtig, zugunsten von Arbeitnehmerrechten und der Umweltstandards die notwendigen Mehrheiten zusammen zu bekommen, was gegenüber der Union nicht immer einfach sei. Wenn wir im Land den erwirtschafteten Vorteil dann gerecht verteilten, hätte alle etwas davon. Was eigentlich nichts mehr mit der Globalisierung, sondern der nationalen Verteilungsgerechtigkeit zu tun hätte.

Veröffentlicht am 25.05.2017

 

OrtsvereineJahreshauptversammlung 2017 der Rodgauer Sozialdemokraten

SPD Rodgau wählt neuen Vorstand, ehrt verdiente Mitglieder und beschließt Anträge zur Schulsozialarbeit und klimafreundlichen Wärmeversorgung sowie eine Resolution zum Verteidigungshaushalt

In der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins-Rodgau am Mittwoch, dem 17. Mai, wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt. Neben erfahrenen Mitgliedern, werden im neuen Vorstand auch sechs neue Personen vertreten sein.

Als Vorsitzender wurde Jürgen Kaiser in seinem Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreterinnen Gisela Schmalenbach, Jutta Dahinten und Ralf Kunert. Als Kassiererin wurde Ute Seib wiedergewählt und das Amt der Schriftführerin übernimmt neu Patricia Knoll. Als Pressesprecher wurde Reinhard Seyer gewählt. Als Beisitzer komplettieren den Vorstand: Ulf Berkefeld, Katharina Ebert, Mario Fritz, Günter Knoll, Kevin Massoth, Alexandra Mieth, Monika Przibilla, Melina Taylor und Stefan Vogler.

Im Bericht des Vorsitzenden, Jürgen Kaiser, wurde deutlich, dass der Zusammenschluss zu einem gemeinsamen Ortsverein, zu verstärkter Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung geführt hat, was sich sowohl in der politischen Arbeit, wie aber auch in gemeinsamen Aktivitäten, Festen und im Wahlkampf positiv auswirkt. „Das Interesse an der SPD-Rodgau nimmt zu, was aufgrund von steigenden Eintrittszahlen deutlich wird“ , so Kaiser.

Veröffentlicht am 21.05.2017

 

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