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Revue Rouge

 

Wert des Kompromisses

Wenn wir Kompromisse nicht als Erfolge vermitteln, wird es noch mehr Unzufriedene geben, die scharenweise den Populisten hinterherlaufen.

 

 

 

 

 

Frauenfilm

Unterbrechung wegen Corona

 

Vorstand des SPD-Ortsvereins Rodgau

Jürgen Kaiser - Vorsitzender

Am 13.09.1949 wurde ich in Neustadt an der Weinstraße geboren. Ich bin verheiratet und wohne seit 28 Jahren in Rodgau-Dudenhofen. Von Beruf bin ich Gymnasiallehrer für die Unterrichtsfächer Mathematik, Politik und Wirtschaft an einem Frankfurter Gymnasium. Mein Elternhaus war durch meinen Vater sozialdemokratisch geprägt. Er war für die SPD in unterschiedlichen Funktionen tätig. Daher war es für mich fast selbstverständlich, meine politische Heimat in der SPD zu finden. Mitglied in der SPD bin ich seit 1972, eingetreten unter der Kanzlerschaft von Willy Brandt, dessen neue Ostpolitik, aber auch dessen Politikansatz, „Mehr Demokratie wagen“ mich als jungen Menschen fasziniert hat. In den vergangenen Jahren habe ich mich in der SPD-Rodgau in unterschiedlichen Funktionen politisch engagiert. So war ich seit 1987 Mitglied des Vorstandes des Ortsvereins Dudenhofen. Mitglied im Vorstand des Stadtverbandes der SPD-Rodgau war ich seit 1988. Hier war ich von 1990 bis 2013 in wechselnden Funktionen als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender aktiv. Heute leite ich als Vorsitzender den am 1. März 2013 neu gegründeten Ortsverein Rodgau. Seit 1989 bin ich Stadtverordneter und war von 1994 bis 2010 Vorsitzender der SPD-Fraktion. Ich war ehrenamliches Mitglieds des Magistrats und bin heute Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rodgau. Außerdem engagiere ich mich seit 1994 im Kreistag des Kreises Offenbach. Hier liegen die Schwerpunkte meiner Arbeit im Bereich der Schulen und der Finanzen. Für mich als Sozialdemokraten ist es ein wichtiges Anliegen, eine gerechtere Gesellschaft anzustreben. Einen Schwerpunkt meiner politischen Arbeit sehe ich daher im Ausbau von sozialen Einrichtungen und Angeboten. Durch meine berufliche Tätigkeit beeinflusst, halte ich den Ausbau des Angebotes für die Betreuung der unter Dreijährigen bis hin zu Angeboten für unsere jungendlichen Mitbürgerinnen und Mitbürger für gesellschaftlich unabdingbar. Wenn Bildung die wichtigste Ressource unserer Gesellschaft ist, so muss vor allem der frühkindlichen Erziehung im Vorschulalter unsere Aufmerksamkeit gelten. Das heißt, möglichst alle Kinder sollten gemeinsam unsere Kinderbetreuungseinrichtungen besuchen. Durch die Arbeit der Erzieherinnen werden sie hier auf eine gute Schulvita vorbereitet. Sie erhalten damit gute Startbedingungen für ein erfolgreiches und eigenständiges Leben. Möglich wird dies hier bei uns in Rodgau durch den Wegfall der Gebühren für Kindertagesstätten. Vorteil ist, niemand wird mehr ausgegrenzt. Gerade in diesem Punkt sehe ich eine wesentliche Komponente sozialer Gerechtigkeit vor Ort.

 

Felix Deister - Stellvertretender Vorsitzender

Geboren 1993 in Offenbach und in Rodgau aufgewachsen, fühle ich mich Rodgau sehr verbunden. Nach meinem Abitur 2013 begann ich nahtlos, Journalismus zu studieren und stehe kurz vor meinem Bachelor. 2013 bin ich dann auch über die Jusos in die SPD eingetreten. Politik hat auf mich schon früh eine Anziehungskraft ausgeübt und spätestens in der Oberstufe war mir klar, dass ich meine Freizeit und Energie gerne darauf verwende, unsere Gesellschaft mit zu formen und ein Stück gerechter zu machen. Als stellvertretender Vorsitzender der Jusos fühle ich mich in der SPD wohl und bin sehr gut im SPD-Ortsverein Rodgau angekommen.

Als politisch interessierter junger Mensch ist die eigene Stadt der beste Ort sich in parlamentarische Prozesse einzufinden. Der große Reiz an ehrenamtlicher Politik ist es, sein unmittelbares Lebensumfeld mit zu gestalten. Gerade in den Augen vieler Rodgauerinnen und Rodgauer meiner Altersgruppe ist Politik etwas Fremdes, das nicht Teil ihres Lebens ist. Auch aus diesem Grund setze ich mich für Rodgau ein, ich möchte Menschen die Politik näher bringen und Transparenz und damit Vertrauen schaffen. Außer der Kommunikation von Politik und der Transparenz der Entscheidungsprozesse habe ich mich der Netzpolitik und der damit verbunden Infrastruktur verschrieben. Das Internet ist seit geraumer Zeit ein fester Bestandteil unseres privaten Lebens wie auch der Geschäftswelt, in dem es sich lohnt, mit der Entwicklung Schritt zu halten. Eine gute Netzabdeckung ist für viele junge Menschen der Schlüssel zu offenen Informationen und zur sozialen Teilhabe. Das Internet als Technik der Freiheit („technology of freedom“) kann auch als politisches Instrument für mehr Fairness, Transparenz und Partizipation dienen. Die Entwicklungen hier zu verschlafen, wäre fatal. Zusätzlich steht für die Jusos und mich der Kampf gegen politischen und religiösen Extremismus weit oben. Hier sind wir auf allen Ebenen aktiv und beteiligen uns praktisch an Demonstrationen und vernetzen uns in Kreis und Land. 

 

Jutta Dahinten - Stellvertretetende Vorsitzende

Ich erblickte 1966 in Offenbach das Licht der Welt, lebe aber schon mein ganzes Leben, inzwischen mit Ehemann und zwei Söhnen, in Rodgau-Dudenhofen. Von Beruf bin ich kaufmännische Angestellte. Mit Politik und der Sozialdemokratie bin ich aufgewachsen: mein Großvater war der erste SPD-Bürgermeister in Dudenhofen nach dem Krieg und politische Diskussionen waren bei vielen Familientreffen selbstverständlich. So ist es nicht verwunderlich, dass ich mit 16 Jahren bereits in die SPD und IG Metall eingetreten bin.

Seit dieser Zeit bin ich in der SPD aktiv. Sei es erst als Vorstandsmitglied des SPD Ortsvereins Dudenhofen oder jetzt als Beisitzer im Ortsverein Rodgau. Seit über 10 Jahren bin ich Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion. Mit der Kommunalwahl 2011 wurde ich Vorsitzende des Sozial- und Kulturausschusses. Neben meinem politischen Engagement bin ich Mitglied bei der Arbeiterwohlfahrt  Rodgau, Tante Emma Rodgau, dem NABU Rodgau, dem Partnerschaftsverein Dudenhofen – Nieuwpoort und bei der Freiwilligen Feuerwehr Rodgau-Mitte.

Die soziale Gerechtigkeit und insbesondere Bildung für Alle zugängig zu machen, liegen mir besonders am Herzen. Ich halte es für eine wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft, Kindern eine gute Bildung und Ausbildung zu ermöglichen – unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern. Beruflich kümmere ich mich um die kaufmännischen Belange des Förderverein der Freiherr-vom-Stein-Schule e.V. in Dudenhofen, der Träger der nachmittäglichen Betreuung an der Schule ist Die berufliche Erfahrung zeigt mir, wie wichtig soziales Engagement ist. So brauchen doch leider immer mehr Eltern finanzielle Unterstützung vom Staat, trotz Berufstätigkeit beider Elternteile.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Rodgauer Flüchtlingsnetzwerk, gehe mit meinem Hund durch die Rodgauer Wiesen und Wälder, stricke, oder lese auch gerne.

 

Ralf Kunert - Stellvertretender Vorsitzender

Geboren wurde ich am 07. Januar 1973 im damals noch eigenständigen Hainhausen. Heute lebe ich in Weiskirchen. Als gelernter Industriekaufmann arbeite ich im Vertriebsaußendienst. Diese Tätigkeit gefällt mir, weil ich dabei – ähnlich wie in der Politik – direkt mit Menschen in Kontakt komme. Aufgewachsen bin ich mit drei weiteren Geschwistern in einer Arbeiterfamilie. Mitgefühl, Mitverantwortung und Gemeinsinn waren keine leeren Vokabeln – der frühe Tod unserer Mutter stellte dies noch deutlicher heraus. Die gegenseitige Hilfsbereitschaft und das freundschaftliche Miteinander in der Großfamilie und im direkten Umfeld, haben mir deutlich gemacht, was Solidarität in einer Gemeinschaft bedeutet. Es war die Zeit von Willy Brandt und Helmut Schmidt, die mich bereits in meiner frühesten Kindheit politisch prägte – meine Eltern waren leidenschaftliche Anhänger. Aber auch im direkten Umfeld war die Politik, war die Sympathie für die Grundwerte der Sozialdemokratie sehr ausgeprägt. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Werte, die man mir von Anfang an ans Herz gelegt hat, die wir in unserer Familie, in unserer Gemeinschaft, gelebt haben. Und so war es für mich eine logische Konsequenz 2005 in die SPD einzutreten, um in einer schwierigen Zeit für die Sozialdemokratie ein Zeichen zu setzen.

Von Februar 2006 bis April 2007 war ich stellvertretender Vorsitzender der SPD- Weiskirchen, von April 2007 bis März 2013 dann Vorsitzender des damals neu gegründeten SPD Ortsvereins Rodgau-Nord, der die ehemaligen Ortsvereine Hainhausen, Jügesheim und Weiskirchen umfasste. Es war eine spannende Aufgabe, drei historisch sehr unterschiedlich geprägte Ortsvereine zusammen zu führen. Diese Erfahrungen konnte ich als Organisator und Motor des Fusionsprozesses der Rodgauer Sozialdemokraten einbringen, der im März 2013 in den neu gegründeten Ortsverein Rodgau mündete. In diesem neuen Ortsverein bin ich seither stellvertretender Vorsitzender. Seit 2010 bin ich Mitglied im Vorstand des  SPD-Unterbezirks Kreis Offenbach, den ich seit 2016 als Vorsitzender leite. Außerdem bewerbe ich mich für die SPD als Kandidat für das Amt eines Abgeordneten bei der kommenden Landtagswahl.

2011 habe ich erstmals für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert. Seither bin ich Mitglied der Fraktion, die mich zunächst zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt hat. Seit Juni 2012 bin ich Vorsitzender der Fraktion. Dem Ortsbeirat Weiskirchen gehöre ich ebenfalls seit 2011 an.

Neben meinem politischen Engagement war ich bis zum Sommer 2012 Vorsitzender des Tennisclubs Rodgau-Dudenhofen (TCR). Weiter bin ich Vorstandsmitglied im Geschichts- und Kulturverein Hainhausen (GKH) sowie förderndes Mitglied bei der Arbeiterwohlfahrt Weiskirchen, der Bürgerhilfe Rodgau, dem Partnerschaftsverein Rodgau-Donja Stubica und bei den Freiwilligen Feuerwehren Rodgau-Mitte und Rodgau-Nord und seit 2017 Vorsitzender der IGEMO in Rodgau-Hainhausen.

Im Übrigen spiele ich gern mit meiner Tochter Tennis und ein gutes Buch, mit Vorliebe ein Krimi, gehört für mich immer auf den Nachttisch.

Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Einmal Erreichtes wollen wir erhalten und ausbauen, gleichzeitig müssen wir uns den umfangreichen Aufgaben stellen, wie sie sich uns heute darstellen. Für mich als Sozialdemokrat ist es daher das wichtigste Ziel, mit einer vernünftigen Wirtschafts- und Finanzpolitik den Grundstock zu schaffen, damit wir unsere Errungenschaften für die Menschen unserer Stadt in allen Feldern aufrechterhalten und bedarfsgerecht ausbauen können. Unsere Vereine wollen wir weiterhin als wichtigen sozialen Anker in der Gesellschaft fördern, Kindern die notwendige und bestmögliche Betreuung und schulische Ausbildung ermöglichen und wir wollen dafür Sorge tragen, dass sich unsere Seniorinnen und Senioren in ihrer Stadt wohlfühlen. Als gebürtigem Rodgauer liegen mir die Menschen in dieser Stadt sehr am Herzen und ich will mich weiterhin mit ganzer Kraft für sie einsetzen.

 

Ute Seib - Kassiererin

Geboren 1963 in Stuttgart wohne ich seit 1970 in Rodgau. Nach dem Abitur an der Claus-von-Stauffenberg-Schule  habe ich den Beruf der Bankkauffrau erlernt und bis zur Geburt meiner beiden Kindern ausgeübt. Derzeit bin ich als Kfm.-Angestellte bei einem mittelständischen KFZ-Zulieferer beschäftigt.
 
Bereits in meiner Schulzeit wurde ich politisch aktiv. Friedenspolitik, Energiepolitik und die Entwicklung zu einer immer mobileren Gesellschaft haben mich politisch geprägt.
 
Soziale und wirtschaftliche Themen und meine Arbeit als Elternbeirätin im Kindergarten und in der Schule haben mich zur Rodgauer Kommunalpolitik und zur SPD gebracht.
 
Als Vorsitzende des Umwelt-Energie-Verkehrs-Ausschuss kann ich aktiv die Entwicklungen in unserer Stadt mitgestalten. Die Entwicklung neuer Baugebiete und die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Umwelt und die zunehmenden Verkehrsbelastungen erfordern viele kreative Ideen. Mit Vorfahrt für Fußgänger und Radfahrer, Ausbau des ÖPNV und Förderung der Elektromobilität möchte ich eine lebens- und liebenswerte aufblühende Stadt Rodgau für alle Bürger erhalten.
 

Patricia Knoll - Schriftführerin

Geboren 1989 in Frankfurt am Main, wuchs ich in Rodgau-Dudenhofen auf. Dementsprechend fühle ich mich auch in Rodgau verwurzelt. Ich besuchte die hiesigen Schulen (Freiherr-vom-Stein-Schule, Georg-Büchner-Schule und Claus-von-Stauffenberg-Schule), war im Kinderchor vom Männerchor Dudenhofen gesanglich und im TSV Dudenhofen sportlich engagiert, wurde in der evangelischen Gemeinde getauft, sowie konfirmiert. Darüber hinaus konnte ich mich viele Jahre in der kirchlichen Jugendarbeit vor Ort und im Dekanat als ausgebildete Jugendleiterin einbringen.

Studiert habe ich in Frankfurt am Main an der Goethe-Universität, wo ich meinen Bachelor in Politikwissenschaften und meinen Master in Soziologie mit den Schwerpunkten „Politische Soziologie“ und „Sozialpsychologie“ erlangt habe. Dort habe ich einige Jahre am Lehrstuhl für Arbeitssoziologie gearbeitet, Einführungsveranstaltungen für die Erstsemester in Soziologie mitgestaltet und gemeinsam mit der federführenden Dozentin geleitet. Ich wurde zertifizierte Tutorin, konzipierte und leitete Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten.

2009 trat ich in die SPD ein und bin seitdem bei den Jusos politisch aktiv. Zu der SPD in Rodgau habe ich aufgrund meiner sozialdemokratisch geprägten Familie bereits seit meiner Kindheit immer wieder Kontakt gehabt, war also nie sehr weit vom Geschehen entfernt. 2016 wurde ich erstmals in die Gemeindevertretung der Stadt Rodgau gewählt und wirke in dem Ausschuss Soziales, Generation, Integration und Bildung, dem Ausschuss Kultur, Sport und Ehrenamt, sowie dem Ausschuss Stromkonzession mit. Im selben Jahr begann ich auch für die SPD-Fraktion Rodgau als Fraktionsassistentin zu arbeiten und wurde zudem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des SPD-Ortsvereins Rodgau in der Rolle der Schriftführerin. Ich möchte mich auch weiterhin in der Zusammenarbeit mit den Genossinnen und Genossen für sozialdemokratische Arbeit in der Partei engagieren.

In der Stadtverordnetenversammlung war ich in den vergangenen Jahren vor allem eine Interessenvertreterin für jüngere Menschen in unserer Kommune. Eine Vielzahl von Entscheidungen in der Kommunalpolitik sind auch grundlegende Weichenstellungen für die Zukunft junger Menschen.

Mein Ziel ist es, auch weiterhin gemeinsam zu zeigen, dass uns unsere Zukunft wichtig ist und dass wir eine Stimme in der Rodgauer Politik verdient haben. Ebenso möchte ich mich dafür einsetzen, dass sich nicht auf dem Erreichtem „ausgeruht“ wird, sondern auch neue Wege beschritten werden zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger, ganz gleich, ob jung oder alt. Toleranz und Miteinander sind dabei sehr wichtig. Auch lokale Politik darf nicht an den Menschen vorbei gestaltet werden, sondern muss transparent sein.
Dialog und Konsens sind dabei für mich keine leeren Worte. Die Bürgernähe ist wichtig, lasst uns miteinander sprechen.

 

Reinhard Seyer - Pressesprecher

Reinhard Seyer ist verheiratet und Vater zweier Töchter. Von Beruf Elektroingenieur, arbeitete er über dreißig Jahre in der Industrieforschung und zwar für die Konzerne AEG und Daimler Chrysler. Er fand es logisch, dass Demokratie bürgerliches Engagement braucht und konnte sich schon früh für die Friedenspolitik und den Einsatz für Chancengleichheit der sozialdemokratischen Partei begeistern. Also trat er 1972 in die SPD ein und hat seitdem in unterschiedlichen Positionen und Vorständen aktiv mitgearbeitet. Heute kümmert er sich besonders um erneuerbare Energien, die zukünftige Stadtgestaltung und das Internet. Zur Entspannung liest er gerne, beispielsweise spannende Kriminalromane, liebt gutes Essen und trockene Rotweine und begeistert sich an Elektronik und Software, außerdem fotografiert er gern. Nicht ausstehen kann er Ignoranten und Menschen, die auf andere herabblicken. Seine Reisen haben ihn oft in den Süden von Frankreich geführt. Hier erholt er sich zusammen mit seiner Frau in der Sonne des Südens am Meer oder fährt mit einem Hausboot über Flüsse oder Kanäle.

 

Thomas Przibilla - Beisitzer

 

Janika Martin - Beisitzerin

 

Yannik Roth - Beisitzer

Ich wurde 1999 in Aschaffenburg geboren und bin in Rodgau aufgewachsen. In meiner Kindheit kam ich durch meinen politisch interessierten Vater früh in Kontakt mit gesellschaftlichen Themen, sodass auch ich mich früh begann für Politik zu begeistern. Meinen ersten Kontakt mit der Parteipolitik hatte ich 2014 im Rahmen eines Schülerpraktikum bei der Rodgauer SPD-Fraktion. Neben den ersten spannenden Einblicken in politische Prozesse lernte ich dort viel darüber, wie Kommunalpolitik das Leben der Menschen in meiner eigenen Stadt gestaltet. Mit dem Wunsch, meine Ideen zu diesem Gestaltungsprozess beizutragen, führte mich mein Weg zu den Jusos. Neben guten Freunden fand ich dort eine Plattform um konkret anzupacken. Sei es bei der Organisation und Durchführung von Sammelaktionen für Schutzbedürftige während der humanitären Krise ab 2015 oder bei Wahlkämpfen. Die Themen Solidarität und Gerechtigkeit waren mir bei meiner politischen Arbeit immer wichtig. Mit der Perspektive für diese Ideale streiten zu können trat ich 2015 in die SPD ein.

Ich fühle mich als Teil einer Generation, die - durch die Arbeit meiner und deren Eltern - die besten Chancen für ihre Zukunft hat. So war es mir möglich 2018 mein Abitur zu absolvieren und seit dem Jura an der Goethe-Uni zu studieren. Obwohl diese Chancen im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik von allen gemeinsam erarbeitet wurden, sind sie heute ungleich verteilt. Den Schlüssel zu einer gerechteren Zukunft sehe ich in der Förderung (frühkindlicher) Bildung und einer solidarischen Sozialpolitik. Also solchen Instrumenten, die in den Kommunen gestaltet werden. Auch aus diesem Grund engagiere ich mich für Rodgau. Als Teil der Jungsozialisten in der SPD organisiere ich mich auch kreisweit für den Kampf um die gleiche Verteilung von Ressourcen.

 

 

Günter Knoll - Beisitzer

1956 in Wehr am Hochrhein geboren und in Nordbaden aufgewachsen, führte mich mein Weg über Frankfurt am Main 1988 nach Rodgau. Ich fühle mich in dieser Stadt sehr wohl. Für meine Frau und die zwei erwachsenen Kinder ist Rodgau unsere Heimat geworden.

Seit Beginn meines Berufslebens, setze ich mich für die Schwächeren in unserer Gesellschaft ein. Das sozialpolitische Engagement führte zum späteren Beruf als Gewerkschaftssekretär. Die zahlreichen Funktionen in den Gremien der Renten-, Kranken- und Unfallversicherung, sowie Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter am Sozial-, Arbeits-, und Landesarbeitsgericht haben mich persönlich sehr geprägt. Dieses Wissen gebe ich seit 2011 unter anderem auch gerne als von der Deutschen Rentenversicherung gewählter Versichertenberater weiter.

1982 in die SPD eingetreten, gehöre ich seit 1998 ohne Unterbrechung den Vorständen der Rodgauer SPD an.

Einen Teil meiner Freizeit widme ich dem ACE Auto Club Europa e.V. Als dessen stellvertretender Vorsitzender des Kreises Rhein-Main und stellvertretender Vorsitzender des Regionalvorstandes für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland bringe ich mich in die Clubarbeit ein.

Seit einigen Jahren begleite ich als Reiseleiter auch Gruppenreisen in europäische Länder. Ein Schwerpunkt bilden dabei die Fahrten mit Hurtigruten an der Küste Norwegens.

Wenn es meine Zeit erlaubt und Hobbyaktivitäten am Haus und im Garten erledigt sind, ist Schwimmen und Bergwandern für mich ein guter Ausgleich, um wieder Kraft zu tanken.

Kommunalpolitik ist ehrenamtliche Betätigung im unmittelbaren Umfeld. Die Vorstellung vieler Bürgerinnen und Bürger ist, dass politische Prozesse in ihrem Sinne, zum Wohle unserer Gesellschaft und der Stadt verlaufen. Aber nur selten ist dies wirklich so der Fall. Aus diesem Grund möchte ich mich mit meiner sozialpolitischen und beruflichen Erfahrung direkt in die Politik vor Ort einbringen, Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger und Anwalt ihrer Interessen sein. Gerade das Zusammenwirken von Jugend und alternder Gesellschaft stellt uns alle vor große Herausforderungen. Mein Wunsch ist es, zu deren Bewältigung mit positiver Tatkraft beizutragen.

 

Kevin Massoth - Beisitzer

 

Monika Przibilla - Beisitzerin

Monika Przibilla ist gelernte Zahnarzthelferin, Sekretärin, Büroangestellte, selbständig Tätige im kleinen eigenen Unternehmen gemeinsam mit ihrem Ehemann. Seit 2012 ist sie nach 45 Jahren Berufstätigkeit im (vorzeitigen) beruflichen Ruhestand. Seitdem arbeitet sie ehrenamtlich, neben ihrer jahrelangen Tätigkeit in der SPD, zeitweise mit in der Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern in der „Kinderoase“ an der Bürgerhausschule in Nieder-Roden. Außerdem betätigt sie sich aktiv seit 2014 im Flüchtlingsnetzwerk in der Stadt Rodgau, speziell auch hier in Nieder-Roden. Ehrenamtlich tätig zu sein war ihr immer selbstverständlich. Für ihr politisches und ehrenamtliches Engagement wurde ihr bereits 2009 der Ehrenbriefes des Landes Hessen verliehen. Als Motivation für ihr Engagement benennt sie: Tun, anstatt Zusehen, Einmischen statt Abwarten und versuchen Zusammenhänge besser zu durchblicken, unnötige Hürden zu überwinden und dies auch an andere weiter zu geben, sie zum Mitmachen anzuregen. Besonders wichtig sind ihr: Chancengleichheit, Bildung für alle, Gerechtigkeit und Fairness.

Die Integration der Flüchtlinge liegt ihr  aktuell besonders am Herzen, eine Willkommenskultur in der Stadt und der soziale Friede ist nach ihrer Überzeugung für die neuen Bürgerinnen und Bürger, aber genauso auch für „alt Eingesessene“ von großer Wichtigkeit. Es soll keine „Subkultur“ in Rodgau entstehen, daran müssen alle gleichermaßen mitwirken. Besonders negativ und energieraubend bezeichnet sie ewige Bedenkenträger, Nörgler, Feigheit und den Satz “...das geht nicht“.

Monika Przibilla ist verheiratet, hat drei Kinder und sechs Enkelkinder. Die Familie ist ihr eine große und wichtige Energiequelle und stets im Haus zu Gast. Viele Freunde und Bekannte finden sich ebenfalls gerne zum Kochen, Grillen oder einfach nur Reden ein.

Zur Entspannung widmet sie sich gerne dem Golfspiel, den Yogaübungen und sie liebt die Sauna. Außerdem läuft sie viel und übt sich wenn’s passt in weiteren sportlichen Tätigkeiten aller Art und gemäß ihrer Möglichkeiten.

Mindestens eine große Urlaubsreise  jährlich ist dem Ehepaar Przibilla wichtig, derzeit quer durch Europa als Camper im Caravan; kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Theater, Kino sind ebenfalls Hits in der Freizeit. Wenn sie einmal ganz viel Zeit ist, lässt die auch einfach mal vertrödelnd die Seele baumeln.

 

 

Melina Taylor - Beisitzerin

Ich wurde 1996 in Aschaffenburg geboren und bin in Nieder-Roden und später im Rollwald aufgewachsen. Aktuell studiere ich Lehramt für Haupt- und Realschule mit den Fächern Englisch und Politik und Wirtschaft (PoWi) an der Goethe-Universität in Frankfurt. Nebenbei unterrichte ich bereits als Teilzeitlehrkraft an einer Schule in Offenbach. 

2015 trat ich aus Überzeugung in die SPD ein und bin seitdem bei den Jusos und im Ortsverein Rodgau aktiv. Das aktuelle politische Geschehen interessiert mich bereits seit Langem, vor allem die Zukunft meiner Heimat Rodgau aktiv mitzugestalten, war für mich ein wichtiger Grund in die Politik zu gehen. In den letzten fünf Jahren erhielt ich die Möglichkeit die Politik in Rodgau hautnah mitzuerleben und viele der Amtsträger hier bei uns selbst kennenzulernen.

Besonders die politische Bildung der Rodgauer Jugend, Bildungschancen für Alle und die faire Teilhaben der Bürger*Innen liegen mir besonders am Herzen. Es liegt nämlich an uns, welchen Weg unserer Gesellschaft in der Zukunft einschlägt. Ein wichtiger Schritt dafür war für mich die Einführung der gemeinschaftlich finanzierten Kitas in Rodgau, was der Jugend und allen zukünftigen Generationen einen sehr guten und kostenfreien Zugang zu Bildung ermöglicht!

Politik ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und betrifft jeden. Leider sind sich viele Bürger*Innen dessen nicht wirklich bewusst oder entfernen sich vom ehrenamtlichen Engagement. In meinem Berufsalltag als Lehrerin arbeite ich bereits daran, die Bedeutung von Politik meinen Schüler*Innen lebhaft nahe zu bringen, verständlich und nachvollziehbar zu erklären und ihnen die Bedeutung von Engagement in unserem Alltag aufzuzeigen.

Diesen Anspruch, Politik wieder verständlich und ohne Polemik in die Mitte unserer Gesellschaft zu rücken, möchte ich auch weiter in meiner Arbeit im Stadtparlament verfolgen. Nur durch Leidenschaft für die Sache und Transparenz im Handeln kann das verlorene Vertrauen wiedererlangt werden.

 

Christos Tousis - Beisitzer

Geboren am 20.12.1980 im Frankfurter Stadtteil Höchst, wo ich aufwachsen bin und bis zu meinem Umzug nach Nieder-Roden, im Jahre 2008, auch gelebt habe. Ich bin verheiratet und wir haben zwei Söhne.

Beruflich bin ich kaufmännischer Angestellter bei einem Energiedienstleister im Bereich der Wärmelieferung (Contracting) als Leiter Vertrags- und Kundenservice  - und kümmere ich mich um die Vertragsabwicklung, das Kunden- und Risikomanagement und verstärke den Vertrieb in strategischen Themenstellungen.

Meine ersten Berührungspunkte mit der Politik und der SPD hatte ich bereits in jungen Jahren durch meinen Vater und den Ortsverein der SPD von Frankfurt-Höchst (jetzt Frankfurt-West), die Ihre Sitzungen und Feierlichkeiten in der Gaststätte meiner Eltern abhielten. Nach den Sitzungen hat sich mein Vater, der ebenfalls begeisterter Sozialdemokrat war, sehr interessiert mit den Genossinnen und Genossen unterhalten, sowohl über Kommunale-, Landes- und auch Bundesthemen.

Interesse und Leidenschaft an Politik sowie auch mein Anspruch, Politik aktiv mitzugestalten, haben mich dazu bewegt, 2017 in die SPD meines neuen Heimatortes einzutreten. Mein Ziel ist es, Themen wie: soziale Gerechtigkeit, Bildung, Digitalisierung, Klimaschutz, Europa aber auch vor allem den Kampf gegen jegliche Art von Hetze von der Basis aus voran zu bringen.

Ich freue mich, dabei zu sein.

 

Stefan Vogler - Beisitzer

Geboren 1964 in Offenbach am Main, wuchs ich in Heusenstamm auf. Ich bin seit 24 Jahren verheiratet und wohne seit 22 Jahren in Rodgau. Von Beruf bin ich Maschinenschlosser und arbeite seit 36 Jahren bei der Firma manroland in Offenbach.

Als langjähriges Mitglied der IG- Metall engagiere ich mich dort seit 27 Jahren als Betriebsrat und Schwerbehinderten-Vertrauensmann und bin im Vorstand der Vertrauensleute von manroland. Seit 27 Jahren bin ich Mitglied der SPD und arbeite seit 21 Jahren aktiv für die Sozialdemokraten in Rodgau. In der Zeit habe ich die Sozialdemokraten im Ortsbeirat Jügesheim vertreten und war sechs Jahre Vorsitzender des SPD-Ortsvereins.

Heute wohne ich in Dudenhofen. Über einen Zeitraum von 10 Jahren war ich für die SPD in der Stadtverordnetenversammlung. Außerdem engagiere ich mich seit 2003 im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeiternehmerfragen im Kreis Offenbach und im Vorstand des DGB-Rodgau.

Meine Hobbys sind: Fotografieren, Computer und Aquaristik. Weiterhin bin ich Mitglied der Feuerwehr Dudenhofen und Jügesheim und bei der JSK Rodgau in Jügesheim.

Aus meinem Berufsalltag weiß ich, wie wichtig es ist, Menschen mit Erkrankungen zu unterstützen, insbesondere ihnen dann beizustehen, wenn in der Familie berufliche oder gesundheitliche Hilfe notwendig wird. Bei meiner Arbeit in den Vereinen setze ich mich besonders für junge Menschen ein. Aus beiden Gründen hat es sich so entwickelt, dass sich der Schwerpunkt meiner politischen Arbeit in den Bereich Jugend, Soziales und Familie verlagert hat. Darüber hinaus interessiere ich mich für Zukunftsfragen, insbesondere für Fragen, die die Umwelt betreffen. Weiterhin setze ich mich für eine gerechte Entlohnung und eine soziale Arbeitswelt ein.