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Jahreshauptversammlung der Rodgauer Sozialdemokraten

Ortsvereine

SPD Rodgau wählt neuen Vorstand und diskutiert über Zukunft der Arbeit

In der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins-Rodgau am Mittwoch, den 05. Juni, wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt. Neben erfahrenen Mitgliedern werden im nächsten Vorstand auch einige neue Personen vertreten sein. Als Vorsitzender wurde Jürgen Kaiser in seinem Amt bestätigt. Ihm stehen als Stellvertreterin Jutta Dahinten und als Stellvertreter Ralf Kunert zur Seite. Als dritter Stellvertreter wurde Felix Deister gewählt. Er tritt an die Stelle von Gisela Schmalenbach, die den Vorstand verlässt. Als Kassiererin wurde Ute Seib wiedergewählt, ebenso wie für das Amt der Schriftführerin Patricia Knoll und als Pressesprecher Reinhard Seyer. Als Beisitzer komplettieren den Vorstand: Günter Knoll, Janika Martin, Kevin Massoth, Monika Przibilla, Thomas Przibilla, Yannik Roth, Melina Taylor, Christos Tousis und Stefan Vogler.

Jürgen Kaiser verabschiedete Frau Schmalenbach mit einem Dank für ihre langjährige Mitarbeit und bedauert ihr Ausscheiden. In seinem Bericht wies er darauf hin, dass der Ortsverein im vergangenen Jahr gut zusammengearbeitet, viele Feste organisiert und sich im Europawahlkampf tatkräftig engagiert habe. Er dankt allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und wünscht sich, dass sie auch weiterhin ihre Partei in Rodgau unterstützen. Er gab einen kurzen Rückblick auf die Landtagswahl im Herbst, auf die Veranstaltungen im Frühjahr und die Europawahl, um dann einen Ausblick auf das kommende Jahr zu geben. „Wichtig isti es für uns, als kommunale SPD, die Wünsche der Rodgauer wahrzunehmen und auf sie mit sozialdemokratischen Angeboten zu reagieren“, so Kaiser.

Im Bezug auf die politische Arbeit im Stadtparlament blickt Ralf Kunert auf eine erfolgreiche Periode zurück. Die Fraktion ist geschlossen und steht solidarisch zusammen. Sie arbeitet im Rahmen der Kooperation an der Umsetzung des SPD-Kommunalwahlprogramms. „Nach außen arbeitet die Kooperation ziemlich geräuschlos. Das heißt nicht“, so Kunert, „dass hinter den Kulissen nicht auch hart um Kompromisse gerungen würde. Solange die Arbeit aber geprägt sei von wechselseitigem Respekt und Vertrauen, sowie dem gemeinsamen Ziel, Rodgau voran zu bringen, gelinge es immer wieder, sich zu einigen. Vielleicht wäre es allerdings auch wissenswert für die Bürgerinnen und Bürger, wie auch für die Profilierung der Kooperationsparteien, mehr über die jeweiligen Konfliktlinien zu erfahren.“ Die Fraktion diskutiere zurzeit über das Mobilitätskonzept, die Stellplatzsatzung und weitere Zukunftsthemen.

Bürgermeister Hoffmann wies darauf hin, dass durch die positive Entwicklung Rodgaus die Bürgerinnen und Bürger zurzeit mit vielen Veränderungen konfrontiert werden. Ihnen die Scheu davor zu nehmen, ihnen die Bedeutung zu erklären und sie bei der Entwicklung mit zu nehmen, sieht er als eine zunehmend wichtiger werdende Aufgabe. Wichtig sei es, Widersprüche deutlich zu machen. So störe beispielsweise das etwas länger wachsende Grün an den Rändern, das die Einen sich wünschen, den Ordnungsinn der Anderen. In solchen Fälle gelte es, eine klare Position zu beziehen. Es sei eben nicht möglich, es allen Recht zu machen. Da in der Presse häufig nur auf die Probleme hingewiesen werde, gelte es die Widersprüche zu erläutern und mit Rückgrat Stellung zu beziehen. Er wies außerdem darauf hin, dass zurzeit ausreichend Kitas gebaut würden und damit der Engpass überwunden würde.

In der anschließenden Aussprache war Gelegenheit, sich zu der gegenwärtigen kritischen Situation der SPD gemeinsam auszutauschen und Überlegungen für die Zukunft anzustellen.

Abschließend wurde ausgiebig über ein Konzeptpapier zum Thema: „Zukunft der Arbeit“ beraten. Mit dem Thema wird der Ortsverein sich noch intensiver befassen. Geplant ist hierzu außerdem eine öffentliche Veranstaltung.