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„Es tut sich eine ganze Menge“

Presse

Bürgermeister Hoffmann lobt die positive Entwicklung Rodgaus – Heringsessen der Rodgauer Sozialdemokraten

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher konnte die SPD Rodgau zu ihrem traditionellen Heringsessen am Aschermittwoch in der Gaststätte des SKV Hainhausen begrüßen. Der Fraktionsvorsitzende Ralf Kunert nutzte die Gelegenheit, eine in den vergangenen Tagen verbreitete Falschmeldung zur parlamentarischen Debatte über den Haushalt 2015 richtigzustellen. Es sei nachweislich falsch, dass die CDU Sparvorschläge vorgelegt habe, die einen ausgeglichenen Haushalt für das laufende Jahr ermöglicht hätten. Richtig sei vielmehr, dass auch beim Ansatz der Opposition ein Millionenloch geblieben sei. Kunert: „Entweder die CDU hat die von ihr abgelehnte Grundsteuererhöhung stillschweigend eingerechnet, oder sie kann nicht rechnen.“

Die Aschermittwochsrede hielt diesmal Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD). Er verzichtete dabei auf die andernorts an diesem Tag übliche Polemik gegenüber dem politischen Gegner. „Es macht Spaß, in dieser Stadt Bürgermeister zu sein“, sagte Hoffmann. „Es tut sich zurzeit einfach eine ganze Menge.“ Als Beispiele nannte der Bürgermeister mehrere neue Baugebiete, die in Vorbereitung oder in der Umsetzung seien. Außerdem komme die Ansiedlung neuer Unternehmen sehr gut voran. Die Kinderbetreuung werde kontinuierlich ausgebaut. Zum Beispiel bekomme die Wilhelm-Busch-Schule eine Nachmittagsbetreuung, und in Nieder-Roden sei eine weitere Kita in Planung. Das Projekt eines stationären Hospizes in Rodgau mache ebenfalls gute Fortschritte. Eine wichtige Aufgabe in den nächsten Jahren sei die Beschleunigung der Breitbandverkabelung in Rodgau.

Ausdrücklich lobte Hoffmann die Zusammenarbeit mit der Kooperation aus SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern im Stadtparlament. „Gemeinsam gestalten wir erfolgreich die Zukunft unserer Stadt.“ Die Haushaltslage der Stadt bezeichnete der Bürgermeister als schwierig. „Intelligentes Sparen und kluges Investieren“ seien nach wie vor angesagt. Das Ziel der Kooperation, bereits im nächsten Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, sei „eine große Aufgabe, aber wir werden sie meistern“.

Entscheidend für die langfristige Entwicklung Rodgaus sei, „dass es uns gelingt, das gesunde Verhältnis zwischen den Generationen zu erhalten“. Dafür aber benötige die Stadt neue Bürgerinnen und Bürger, vor allem junge Familien. Hoffmann: „Darauf ist unsere Politik ausgerichtet, und die kostenlose Kinderbetreuung ist hier ein zentraler Baustein.“ Auch die Flüchtlingspolitik könne man unter diesem Aspekt betrachten, gab Hoffmann zu bedenken. „Heute sind das Menschen in Not, die unsere Hilfe benötigen. Ich sage aber auch: Das sind unsere Mitbürger von morgen, die einmal unsere Gemeinschaft tragen und bereichern werden.“