Rodgau Nord: Ein Schub für das Zentrum von Jügesheim

Veröffentlicht am 26.09.2012 in Presse

SPD Rodgau-Nord diskutiert Entwicklung des Einzelhandels in der Rodgauer Mitte – Bürgermeister Hoffmann stellt Pläne vor

Auf einer Mitgliederveranstaltung haben die Sozialdemokraten aus Rodgau-Nord über die künftige städtebauliche Entwicklung im Zentrum Jügesheims beraten. Nach dem Abbruch des Feuerwehrhauses steht das freigewordene Gelände für eine Neugestaltung zur Verfügung. Zu Beginn des Treffens stellte Bürgermeister Jürgen Hoffmann in einem ausführlichen Vortrag die Zielsetzungen des Magistrats für die Entwicklung dieses Bereichs vor.

„Es geht darum, die Chance zu nutzen, in Jügesheim ein Rodgauer Stadtzentrum entstehen zu lassen“, machte der SPD-Bürgermeister deutlich. Auf einer Fläche von einem Hektar könnten hier qualitativ hochwertige Flächen für den innerstädtischen Einzelhandel entstehen. Geplant ist laut Hoffmann, dass sich das neue Areal mit dem bereits existierenden Bereich in Vordergasse, Hintergasse, Schwesternstraße und Rodgau-Passage zu einem attraktiven Geschäfts- und Einkaufsbereich verbindet.

Hoffmann betonte, dass in Rodgau für ein solches Projekt ausreichend Nachfrage an Ladenfläche bestehe. Nach seiner Vorstellung könnten auf der neuen Einkaufsmeile beispielsweise ein Lebensmittelmarkt, ein Geschäft für Herrenmode, ein Drogeriemarkt und ein Café entstehen. Gespräche mit dem existierenden Gewerbe hätten gezeigt, dass eine große Bereitschaft zur Weiterentwicklung bestehe. „Auf diesem Areal“, so Hoffmann, „haben wir die Chance, städtebauliche Weiterentwicklungen mit wirtschaftlichen Vorteilen zu verbinden.“

Dem Magistrat kommt in diesem Prozess eine wichtige Aufgabe zu. Er muss die Beteiligung von Bürgern und Gewerbe moderieren, es müssen passende Investoren gefunden und die infrastrukturellen Voraussetzungen für die zukünftige Einkaufsmeile geschaffen werden. Diese Herausforderung nimmt der Bürgermeister gerne an, wie er sagte. Schließlich soll ein Projekt mit innerstädtischem Flair geschaffen werden und nicht einfach ein Einkaufszentrum auf der Grünen Wiese entstehen. Auf Nachfragen zur konkreten Gestaltung wies Hoffmann darauf hin, dass die „Alte Schule“ in das neue Areal integriert werden soll, es für planerische Details aber noch zu früh sei. „Wir haben bisher konsistente Zielvorstellungen entwickelt, die uns in die Lage versetzen, mit Anwohnern und Investoren zu verhandeln“, führte Hoffmann aus, „alles Weitere wird sich in den kommenden Planungsphasen konkretisieren.“

In der anschließenden regen Diskussion wurde deutlich, dass die Mitglieder des Ortsvereins die Vorstellungen des Magistrats unterstützen. So sagte Ralf Kunert, Ortsvereinsvorsitzender von Rodgau Nord:
„Hier besteht eine einmalige Chance den Kernbereich von Jügesheim aufzuwerten und einen Einkaufs- und Begegnungsraum für alle Rodgauer entstehen zu lassen.“
Besonders begrüßten die versammelten Ortsvereinsmitglieder die dialogorientierte, bürgernahe Vorgehensweise. Für den Erfolg des Projekts sei es enorm wichtig, Gewerbe, politische Entscheidungsträger und Bürger frühzeitig einzubinden, Vorbehalte abzubauen und den Weg der Entwicklung dieses Gebiets mit ihnen gemeinsam zu gehen, so Kunert.

Wenn alle städtischen Gremien zustimmen und die Gespräche mit der Bürgerschaft und Investoren gut verlaufen, könne mit einer Realisierung Mitte 2014 begonnen werden, erklärte Bürgermeister Hoffmann abschließend.

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