SPD: Auch in Nieder-Roden geht es voran

Veröffentlicht am 28.05.2013 in Presse

Neuer Wohnraum an der Schweriner Straße in Nieder-Roden

Rodgauer Sozialdemokraten erinnern an erfolgreiche Projekte und weisen Vorwürfe der CDU zurück

Der Plan der Stadt, ein kleines Baugebiet in Nieder-Roden nicht zu realisieren, hat in dem Rodgauer Stadtteil bei einigen Bürgern für Diskussionen gesorgt. Für die Rodgauer Sozialdemokraten ist das vollkommen verständlich, denn in der Tat gilt es bei einer solchen Entscheidung immer, alle Argumente sorgfältig abzuwägen. Als „absolut daneben“ bezeichnete der SPD-Vorsitzende Jürgen Kaiser allerdings die Versuche der Rodgauer CDU, aus der Entscheidung gegen das Baugebiet eine grundsätzliche Benachteiligung Nieder-Rodens bei der Stadtentwicklung abzuleiten. „Entsprechende Angriffe auf Bürgermeister Jürgen Hoffmann weisen wir in aller Schärfe zurück“, so Kaiser. „Um des eigenen politischen Vorteils willen treibt die CDU den Spaltpilz in die Stadt. Das ist einer politischen Gruppierung unwürdig, die sich einmal selbst als Rodgau-Partei bezeichnete.“

Die Fläche mit dem Kürzel N-39, um die es geht, ist zwischen S-Bahn-Strecke, Forschheimer See und Heinrich-Böll-Straße gelegen. Sie weist für die Nutzung als Baugebiet einige gravierende Nachteile auf. So handelt es sich um ein Feuchtbiotop, das schon aus Gründen der Bodenbeschaffenheit nur zu einem geringen Teil bebaut werden könnte. Außerdem ist sie ein Refugium für seltene Pflanzen- und Tierarten. Hauptsächlich deshalb hat sich die SPD Nieder-Roden in der Vergangenenheit auch mehrfach gegen eine Bebauung der Fläche ausgesprochen.

Für die weitere stadtplanerische Entwicklung ist das Gebiet nicht entscheidend. „Sich von seiner Bebauung eine spürbare Belebung des Puiseauxplatzes zu versprechen, wie die CDU es anscheind tut, ist reichlich naiv“, sagt Andreas Lämmermann, selbst Nieder-Röder und stellvertretender Vorsitzender der SPD Rodgau. Nieder-Rodens Zukunft hänge jedenfalls nicht von der Bebauung des N-39 ab.

Schon gar nicht eignet sich der Fall dafür, eine angeblich systematische Benachteilung des Stadtteils Nieder-Roden durch den Bürgermeister und die ihn tragende Kooperation aus SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern zu begründen. Dazu Ralf Kunert, SPD-Fraktionschef im Stadtparlament und SPD-Vize: „Seit 2010 hat sich in Nieder-Roden vieles baulich verändert, die Stadt hat kräftig investiert und den Stadtteil entwickelt. Wer etwas anderes behauptet, hat ein merkwürdiges Verhältnis zur Wahrheit.“

Kunert erinnert an die Neugestaltung des Parkplatzes am Bürgerhaus, an das Haus der Musik und an den Ausbau der Bücherei. Ferner wurde die Sporthalle an der Wiesbadener Straße mit großem Aufwand saniert. Mit der Feuerwache-Süd wurde für Nieder-Roden und Dudenhofen ein neues, gemeinsam genutztes Gebäude erstellt. Hierdurch ergab sich die Gelegenheit, an Stelle des alten Feuerwehrhauses ein Seniorenprojekt zu entwickeln. Ebenso wurde ein Projekt zur Belebung des Puiseaux-Platzes angestoßen. Außerdem wurde das medizinische Kompetenzzentrum – ein für die ganze Stadt wichtiges Projekt – nach Nieder-Roden gegeben. Auch wenn die Umsetzung zurzeit leider stockt, dürfte es dem Stadtteil einen enormen Schub geben. Und dass auch in Nieder-Roden neuer Wohnraum geschaffen wird, zeige die erfolgreiche Entwicklung des Baugebietes an der Schweriner Straße, so Kunert.

Der SPD-Vorsitzende Jürgen Kaiser abschließend: „Die Aufzählung zeigt, dass in Nieder-Roden in den vergangenen Jahren viel Positives bewegt worden ist. Wer angesichts dieser Fakten von Stillstand und Benachteiligung redet, streut den Bürgerinnen und Bürgern Sand in die Augen.“

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