Wert des Kompromisses

Wenn wir Kompromisse nicht als Erfolge vermitteln, wird es noch mehr Unzufriedene geben, die scharenweise den Populisten hinterherlaufen.

 

 

 

 

SPD-Ortsverein Rodgau

Die Kirchtürme werden kleiner, die Gemeinsamkeiten größer.
Mit der SPD kommt Rodgau voran und bietet unseren Kindern eine gute Zukunft.
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Herzlich willkommen bei den Rodgauer Sozialdemokraten

Nachhaltigkeit und Sportpark im Fokus von Radtouren der SPD Rodgau

Bereits zum 6. Mal findet in Rodgau das STADTRADELN statt, bei dem das Team der SPD Rodgau engagiert mitmacht.

Zu zwei themenorientierten Touren luden die Sozialdemokraten auch interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Eine Route führte die Teilnehmenden zu Verkaufsautomaten von Bauer Keller und dem Sandhof sowie zur Milchtankstelle des Bauern Löws, um die ständige Verfügbarkeit von lokalen Erzeugnissen zu würdigen.

„Lokale Erzeugnisse sind gefragt und Dank der Automaten auch ständig verfügbar. Die Hinwendung der Bürgerinnen und Bürger ist ein Zeichen für ein wachsendes Bewusstsein für Qualität, Nachhaltigkeit und die Bedeutung lokaler Gemeinschaften. Indem wir regionale Produkte wählen, tragen wir zu einer gesünderen Umwelt bei“, äußert die SPD Fraktionsvorsitzende Patricia Knoll.

Die zweite Tour widmete sich Begegnungsstätten. Zunächst ging es zur Schutzhütte, die die SPD in den 1970ern in Gänsbrüh-Nähe errichtet hatte und anschließend zum Rodgauer Strandbad, um sich über den geplanten Sportpark für Jugendliche auszutauschen.

Die Planung des Sportparks geht auf Wünsche und Vorstellungen von Jugendlichen aus Rodgau zurück, die sie einst im Rahmen eines Workshops eingebracht hatten. „Wir plädieren als Sozialdemokraten immer für das Mitwirken der Kinder und Jugendlichen, damit sie sich artikulieren und wir ihre Ideen sichtbar umsetzen können. Die Realisierung des Sportparks soll in dem Fall ein Beispiel für das Mitgestalten sein. Vielleicht gibt dies sogar einen Anstoß, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren, wenn man sieht, was unmittelbar in der eigenen Stadt bewegt werden kann“, stellt die SPD Ortsvereinsvorsitzende Janika Martin fest.

Terminankündigung: SPD-Rodgau-Touren beim Stadtradeln 2024

Traditionellerweise wird der SPD-Ortsverein auch 2024 mit vielen anderen Rad-Begeisterten ein Zeichen für umweltschonende und fahrradfreundliche Mobilitätspolitik in Rodgau setzen.

Das Team um die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Janika Martin veranstaltet während den Aktionswochen zwei gemeinsame Radtouren, wozu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.

Am 04.06. und 12.06 (jeweils ab 18 Uhr am Bahnhof in Jügesheim) lädt die Partei dazu ein, gemeinsam mit dem Fahrrad an einer von SPD-Kommunalpolitikern geführten Tour teilzunehmen.

Am 04.06. werden die Verkaufsautomaten von Bauer Keller und Sandhof sowie die Milchtankstelle des Bauern Löws angefahren, um die ständige Verfügbarkeit von lokalen Erzeugnissen zu würdigen. Die Tour führt die SPD Stadtverordnete Ann-Sophie von Wirth an.

Am 12.06. werden Begegnungsstätten angeradelt. Zunächst geht es unter gemeinsamer Tourleitung der Ortsvereinsvorsitzenden Janika Martin und der SPD Stadtverordneten Ute Seib zur SPD Schutzhütte in Gänsbrüh-Nähe und anschließend zum Rodgauer Strandbad, um sich über den geplanten Sportpark für Jugendliche auszutauschen.

Nach der Tour am 12.06. ist eine Einkehr zum Essen und Trinken in einem Dudenhöfer Restaurant geplant. Für die bessere Planung wird daher vorab um eine Anmeldung unter SPD@rodgau.de gebeten. Eine spontane Teilnahme ist dennoch möglich.

Frühlingsempfang der SPD Rodgau im Zeichen der Europawahl

Am 18. Mai fand der diesjährige Frühlingsempfang der SPD Rodgau im Bürgerhaus Weiskirchen statt.

Als Gastrednerin kam Heike Hofmann, hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales nach Rodgau. Auch SPD Europwahlkandidatin Anna Kristina Schönbach besuchte die Rodgauer SPD, um ein Grußwort zu sprechen. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung bildete das Musikerduo „The Divin‘ Trees“.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch die Ortsvereinsvorsitzende Janika Martin, die die Wichtigkeit der anstehenden Europawahl noch einmal betonte, richtete Schönbach das Wort an die Besucher. In ihrem Grußwort ging sie auch darauf ein, inwiefern Europa auch eine Rolle in Hessen spielt. Dies machte sie an dem Beispiel der Firma Merck deutlich. Das in Darmstadt ansässige Unternehmen hat einen europäischen Betriebsrat, das Europaforum. Solch ein europäischer Betriebsrat, für den die Kandidatin sich stark machen möchte, sei ein Fundament für Erfolg. Weiter bezeichnete sich Schönbach als Befürworterin des Wahlalters ab16. Jahren. Jedoch blickt sie mit Sorge auf den Einfluss von Social Media, vor allem TikTok, da dort die AfD sehr präsent sei und Themen vermeintlich vereinfacht darstelle. Bei Juniorwahlen zeige sich, dass auch wenn AfD Vertreter bei Podiumsdiskussionen wegblieben, früher gingen oder zwischenzeitlich einfach den Raum verließen, dass diese Partei hohe Stimmanteile verzeichnen könne. Die leidenschaftliche Sozialdemokratin betonte, dass es mit einer starken AfD keinen Frieden, keine Freiheit und auch keine Gemeinschaft geben werde.

Ministerin Hofmann ging in ihrer Rede auf drei Themenbereiche ein. Auf Arbeit, frühkindliche Bildung und Europa. Um den großen Fachkräftemangel in Hessen zu bekämpfen, wird sie weiterhin in ihrem Ministerium dafür arbeiten, den Übergang von Schule zu Beruf zu verbessern. Sie lobte außerdem den Jobturbo für Geflüchtete aus der Ukraine und das Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Ohne diese Maßnahmen wäre der demographische Faktor nicht einzudämpfen. Außerdem sprach sich Hofmann für die Anregungen des Kanzlers den Mindestlohn weiter anzuheben aus. „Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können“, so Hofmann. Hierfür sei es auch wichtig, die Tarifbindung in Hessen zu erhöhen. In Bezug auf frühkindliche Bildung und Jugend sagte Hofmann: „Wenn Bildungs- und Chancengerechtigkeit nicht gefördert werden, schadet man damit nicht nur den Kindern, sondern auch der Wirtschaft.“ Für die frühkindliche Bildung  seien hauptsächlich die Kommunen verantwortlich. Die neue Landesregierung möchte diese jedoch unterstützen in dem sie mehr Plätze schaffe und einen Teil der Betriebskosten mit übernehme. Auch gegen den Mangel an Erziehern gehe die Landesregierung vor. So wurden die sogenannten PIVA-Stellen (Praxisintegrierte vergütete Ausbildung) auf 1000 Stellen erhöht.

Ein weiteres Projekt der Ministerin ist die Kinder- und Jugendhilfe auszuweiten. Gerade junge Menschen haben besonders unter Corona gelitten und brauchen daher besondere Unterstützung. „Jede Investition in die Jugend ist eine Investition des Landes“, so Hofmann.

Auf das Thema Europa blickt Hofmann vor allem mit Blick auf Arbeit. Europa sei ein Erfolgsmodell für den Arbeitsmarkt. Deutschland profitiere mit am meisten von dem europäischen Binnenmarkt. Eine Kleinstaatlichkeit, wie sie von manchen Parteien gefordert wird, schade massiv unserer Wirtschaft und würde nicht gegen die Konkurrenz von China oder den USA helfen. Die AfD sei dafür, dass Deutschland aus der EU rausgehe und gegen faire Löhne. Hierdurch gingen in Deutschland 2,2 Millionen Arbeitsplätze verloren. „Wer diese Partei unterstützt, führt uns ins Verderben“, so Hofmann.  Der soziale Aspekt der europäischen Arbeitsmarktpolitik zeige sich beispielsweise am Lieferkettengesetz. Hierdurch werden Menschen vor Ausbeutung geschützt. Auch in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit arbeite die EU und plane eine Richtlinie zur gleichen Bezahlung von Männern und Frauen.

Gegen Ende ihrer Rede ging Hofmann auf die Verrohung der Gesellschaft ein. Gerade in Zeiten, in denen es vermehrt Angriffe auf Rettungskräfte, Polizei, Feuerwehr oder Politiker gibt, sei es wichtig klare Position für die Demokratie zu beziehen. Jedoch wird genau diese Demokratie von Extremen, vor allem Rechten angefochten. Die Ministerin betont „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“. „Die SPD stand und steht schon immer an der richtigen Seite beim Kampf gegen Rechts.“, resümiert Hofmann. Abschließend ruft sie dazu auf, dass alle Werbung für die Europawahl am neunten Juni machen sollen. Es gehe um Demokratie, einen starken sozialen Wirtschaftsraum und darum die Zukunft des Landes zu verteidigen.

Besuch der Frauenberatungsstelle von Frauen helfen Frauen Kreis Offenbach e. V. in Rodgau-Jügesheim

Am Dienstag, den 14.Mai informierte sich der SPD-Europaabgeordnete Dr. Udo Bullmann in der Beratungsstelle von Frauen helfen Frauen Kreis Offenbach in Rodgau-Jügesheim über die Umsetzung der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen vor Gewalt. Begleitet wurde Bullmann von der Vorsitzenden der SPD-Frauen im Kreis Doris Globig, und der ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Uta Zapf. Janika Martin, SPD-Vorsitzende in Rodgau, und die beiden Politikerinnen Monika Przibilla und Gisela Schmalenbach, langjährige Weggefährtinnen des Vereins, waren mit von der Partie.

Udo Bullmann berichtete, dass trotz der Konvention, die alle Beitrittsländer verpflichtet, ausreichenden Schutz für Frauen vor Gewalt sicherzustellen, in allen Ländern Europas das Ausmaß an Gewalt hoch sei.

Karin Hübner, Sylke Borgsmüller und Michaela Hanekamp von Vereim bestätigten, dass es viel zu wenig Frauenhausplätze gibt und dass das Frauenhaus immer überbelegt sei. Dennoch werde keine Frau in Not abgewiesen. Man müsse dann eben immer suchen, wo noch ein Platz zu Verfügung stünde. Zur Zeit läuft im Kreis die Suche nach einem größeren Haus. Wegen der eklatanten Wohnungsnot müssen die Frauen mit ihren Kindern oft monatelang im Frauenhaus bleiben. Behinderte Frauen könnten nicht aufgenommen werden, weil das Haus nicht barrierefrei ist. Ein besonderes Problem stellten heranwachsende Jungen dar, die ab einem bestimmten Alter nicht mit im Frauenhaus bleiben können.

Die Finanzierung der Frauenhäuser müsse dringend auf eine neue, einheitliche Grundlage gestellt werden. Viele Frauen müssten Sozialhilfe beantragen, die aber immer nur kurzfristig für zwei Monate gewährt werde und dann wieder, mit einer ausführlichen Begründung versehen, neu beantragt werden müsse. Als Skandal empfanden es alle, dass Frauen aus EU-Ländern, die kein Recht auf Sozialleistungen hätten, nicht im Frauenhaus aufgenommen werden dürften. So könne es passieren, dass die Ehefrau eines Arbeitnehmers, die wegen Schwangerschaft oder Kinderbetreuung nicht, oder nicht lange genug, sozialversicherungspflichtig in Deutschland gearbeitet habe, in einer Gewaltsituation keinen Schutz finden könne.
Jede Frau müsse einen Schutzanspruch bei Gewalt haben, das war die einhellige Meinung.

Wünschenswert wäre, wenn Polizei, Richter und Jugendamt ausreichend Fortbildung zu den besonderen Problemen bei Gewalt gegen Frauen erhielten. Der Gewaltaspekt werde oft bei Entscheidungen über den Verbleib der Kinder nicht berücksichtigt. Manchmal würde die Polizei bei Anzeigen keine gewissenhafte Dokumentation erstellen oder Richter dem Opfer selbst Schuld geben. Dieses „Minirock“-Vorurteil sei immer noch nicht ausgerottet. „Die Gesellschaft hat wohl noch einen langen Prozess zu bewältigen, bis die Selbstbestimmung für Frauen wahr wird“, zog Udo Bullmann das Fazit.

Zukunft heißt:

Chancen erkennen, statt Bedenken äußern.

Leitbild der SPD Rodgau

Leitbild des Rodgauer SPD Ortsvereins

 

Koalitionsvertrag

CHANCEN NUTZEN, ZUKUNFT GESTALTEN
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