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Demnächst im Frauenfilm

Collete

Dienstag, 4. Februar 2020
19.00 Uhr

Saalbau Lichtspiele
Rodgau-Jügesheim

 

 

 

 

Ortsvereine17. KulTour: Ausflug nach Wiesbaden

 

Unsere 17. KulTour nach Wiesbaden war wieder eine sehr runde Tour. Es gibt aber noch zu sagen, dass wir auch die wunderbaren Säle im Wiesbadener Schloss, die aufgrund der großen Baustelle noch zu besichtigen sind, durchlaufen durften.

 

 

Der Kontrast zwischen Hightech im Landtag zum historischen Ambiente vergangener Zeiten war sehr eindrucksvoll. Ulrike Alex berichtete auf ihre unkomplizierte Art Interessantes über den Arbeitsalltag im Parlament und die aktuellen politischen Themen sowie den Umgang der SPD-Fraktion wie auch anderer Abgeordneter mit der AFD.

 

 

Unser Mittagessen im Landtagsrestaurant gestaltete sich als gemütliches Beisammensein und die Einladung unserer Landtagsabgeordneten Uli Alex zum Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt stimmte zum Bummel durch den stimmungsvollen Weihnachtsmarkt ein. Ein rundum gelungener Ausflug.

 

 

 

Veröffentlicht am 07.12.2019

 

KommunalpolitikFraktion der SPD-Rodgau priorisiert Wilhelm-Leuschner-Straße

Nachdem sich die Regierungskooperation aus SPD, Bündnis90/Die Grünen, FDP und Rodgauer Liste jahrelang erfolgreich gegen die Forderung der Kommunalaufsicht und der Landesregierung gewehrt hatte, eine Straßenbeitragssatzung in Rodgau einzuführen, spricht sich die SPD-Fraktion nun dafür aus, Finanzmittel für die Planung der Wilhelm-Leuschner-Straße in den Haushalt einzustellen.

„Eine Straßenbeitragssatzung wäre - egal nach welchem der möglichen Modelle - für die jeweiligen Anlieger in jedem Falle höchst ungerecht gewesen“, so die verkehrspolitische Sprecherin der SPD, Ute Seib. Allerdings sei es jetzt an der Zeit, den Sanierungsstau abzubauen. Die SPD-Fraktion priorisiert dabei zunächst die Wilhelm-Leuschner-Straße, die als eine der wichtigen Verbindungsstraßen in Rodgau, schon lange auf eine grundhafte Sanierung wartet.

“Die Beharrlichkeit, mit der wir uns einer Straßenbeitragssatzung verweigert haben, war absolut richtig. Wir hätten uns sehr gewünscht, dass die Landesregierung die Straßenbeitragssatzung grundsätzlich als mögliches Mittel, Anwohner an den immensen Kosten zu beteiligen, streicht. Allerdings scheiterte die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag mit ihren entsprechenden Anträgen sowohl an der schwarz-gelben als auch später an der schwarz-grünen Mehrheit in Wiesbaden. Es muss aber jetzt auch jedem klar sein, dass wir eine Prioritätenliste festlegen müssen, nachdem jetzt nach und nach Straßen grundhaft saniert werden können“, erklärt Ralf Kunert, Fraktionsvorsitzender der SPD.

„Alle auf einmal, das lässt sich nicht realisieren.“ Die SPD will mit ihrem Vorstoß deutlich machen, dass sie den Zustand einiger sanierungsbedürftigen Straßen nicht einfach ignoriert habe, ebenso wenig wie Bürgermeister Jürgen Hoffmann. Es habe unzählige Gespräche mit Bürgern, aber auch intern gegeben. Allerdings soll auch daran erinnert werden, dass dies bislang nur möglich gewesen wäre, wenn die Verwaltung die Bedingung der Kommunalaufsicht erfüllt hätte, eben eine solche Straßenbeitragssatzung, die entweder nur die direkten Anwohner oder aber ein definiertes Quartier belastet hätte, einzuführen.

Die SPD-Fraktion in Rodgau hatte beide Modelle aufgrund der ungerechten Verteilung der Belastungen für die Bürger immer ausgeschlossen und alternativ gefordert, dass Straßensanierungen steuerfinanziert über den kommunalen Haushalt zu erfolgen hätten. „Es war uns wichtig, für diese Haltung innerhalb der Kooperation eine Mehrheit zu finden und so die Satzung gemeinsam zu verhindern“, so der Fraktionsvorsitzende abschließend.

Veröffentlicht am 19.11.2019

 

OrtsvereineDer Moderne Sozialstaat

Veröffentlicht am 11.11.2019

 

OrtsvereineHartz IV hat sich bewährt und ist besser als sein Ruf

Was wir immer schon über Hartz IV wissen wollten, Matthias Schulze Böing hat es erklärt. Die Rodgauer Sozialdemokraten hatten den Leiter des Jobcenters Offenbach zu einem Informations- und Diskussionsabend über Hartz IV eingeladen. Mit diesem Sozialsystem finanziert die Gemeinschaft sieben Millionen Menschen eine Grundsicherung, kümmert sich um Qualifizierung und vermittelt jährlich 900.000 Personen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Bezugsberechtigt sind dabei nicht nur Arbeitslose, sondern auch Aufstocker. Hartz IV ist kein einfaches, sondern ein komplexes System, was auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Betroffenen passende Lösungen bereitstellt. Die Kosten dafür betragen etwa 40 Milliarden Euro.

Die Frage, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht die einfachere Lösung sein könnte, beantwortete Schulze Böing mit einem Beispiel. Bekämen alle, die das 18. Lebensjahr vollendet hätten, 1000 Euro monatlich, was weniger wäre als der zurzeit gültige Hartz IV-Satz, so müsse die Gesellschaft hierfür insgesamt eine Summe von 876 Milliarden Euro pro Jahr aufbringen. Der Betrag entspräche einem Vielfachen des jetzigen Bundeshaushalts und es gäbe niemand, der sagen könne, wie sich diese enorm hohe Summe durch Steuern aufbringen ließe.

Entscheidend für die Zukunft des Systems sei es, die Aus- und Weiterbildung leistungsfähiger und flexibler zu gestalten. Von Bedeutung sei die Schaffung eines sozialen Arbeitsmarkts durch die Förderung von Lohnkosten. Ebenso sei im Bereich der Schwerbehinderten mit Verbesserungen zu rechnen. Reformansätze würden auch aktuell durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts angestoßen. Bezüglich der Qualifizierung sei in der Zukunft mit einer längeren Maßnahmendauer zu rechnen.

Der Grundsatz „Fördern und Fordern“ habe sich bewährt, so sein Fazit. Das Hartz IV System sei besser als sein Ruf, habe seine Leistungsfähigkeit bewiesen und reagiere auf Veränderungen, mit flexiblen Anpassungen. Das deutsche Sozialsystem sei im Ausland hoch angesehen, und viele Länder würden uns darum beneiden. Er ging davon aus, dass es uns vom Konzept her noch eine ganze Weile begleiten würde, da niemand eine Idee hätte, wie es sich grundlegend verbessern ließe.

 

Veröffentlicht am 11.11.2019

 

OrtsvereineDer moderne Sozialstaat nach Hartz IV

 

Im Rahmen ihrer Reihe „Mitreden –Mitentscheiden – Mitgestalten“ laden die Rodgauer Sozialdemokraten für Freitag, den 8. November, zu einer öffentlichen Information und Diskussion ein. Beginn ist um 19.00 Uhr im kleinen Saal des Bürgerhauses in Rodgau Nieder-Roden, Römerstraße 13.

Die Veranstaltung wird folgend Fragen nachgehen: Was hat Hartz IV gebracht hat? Welche Fehler und Schwächen gibt es? Wie sollte ein neues System zur Unterstützung und Hilfe für (Langzeit-) Arbeitslose aussehen und könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen die richtige Antwort sein?

Aus jahrzehntelanger Erfahrung wird Dr. Matthias Schulze-Böing, Leiter der „MainArbeit“, des kommunalen Jobcenters Offenbach, berichten und mit den Anwesenden darüber diskutieren, wie Solidarität und Zusammenhalt der Gesellschaft im Bereich der Hilfe für Arbeitslose in Zukunft aussehen sollte. Hierzu sind ganz ausdrücklich nicht nur Parteimitglieder eingeladen. Alle, die interessiert sind oder zur Diskussion beitragen möchten, sind herzlich willkommen.

In nachfolgenden Veranstaltungen dieser Reihe wird sich die SPD mit weiteren  wichtigen Themenbereichen der Zukunft unseres Sozialstaates, etwa dem Thema „Rente“ oder „Kindergeld“, beschäftigen.

Veröffentlicht am 24.10.2019

 

Ortsvereine16. SPD-Kultour zum Hessischen Rundfunk

 



Über 30 Teilnehmer*innen besuchten im Rahmen der jüngsten Kultour den hessischen Rundfunk in Frankfurt.

Interessante Eindrücke konnten die Teilnehmer*innen der lebendigen Führungen rund um Fernsehen und Radio entnehmen. Informationen über die Verwendung der Rundfunkgebühren und die wichtige Rolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für unsere Demokratie waren ebenso Thema, wie  konkrete Einblicke in Technik und vielfältige Tätigkeiten sowie Ausbildungsberufe beim Hessichen Rundfunk.

Veröffentlicht am 16.10.2019

 

OrtsvereineSozialdemokraten ehren Parteimitglieder

In einem besonderen Rahmen ehrten Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins Rodgau am vergangenen Samstag, den 07.09.2019, langjährige, engagierte Parteimitglieder. Wie bereits im vergangenen Jahr, fand die Verleihung der Urkunden und Präsente in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen statt. Jeder und jedem Einzelnen wurde individuell in Reden vom Ortsvereinsvorsitzenden Jürgen Kaiser, seiner ehemaligen Stellvertreterin Gisela Schmalenbach, dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Ralf Kunert und dem Magistratsmitglied Wolfram Neumann gedankt.

Anschließend gab es noch Zeit für interessante Gespräche und Anekdoten. Geehrt wurden Irmfriede Krausch für 40 Jahre Mitgliedschaft, Gerlinde Krumeich, Norbert Massoth, Walter Müller, Edgar Ott und Rudolf Ullrich für jeweils 50 Jahre, sowie Erich Staudt für 60 Jahre Parteimitgliedschaft.

Foto (©P. Knoll)/Bildunterschrift: Jubilare gemeinsam mit Jürgen Kaiser, Gisela Schmalenbach, Ralf Kunert.

Veröffentlicht am 09.09.2019

 

OrtsvereineBesuch in Mainhausen

 

 

Veröffentlicht am 28.07.2019

 

OrtsvereineJahreshauptversammlung der Rodgauer Sozialdemokraten

SPD Rodgau wählt neuen Vorstand und diskutiert über Zukunft der Arbeit

In der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins-Rodgau am Mittwoch, den 05. Juni, wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt. Neben erfahrenen Mitgliedern werden im nächsten Vorstand auch einige neue Personen vertreten sein. Als Vorsitzender wurde Jürgen Kaiser in seinem Amt bestätigt. Ihm stehen als Stellvertreterin Jutta Dahinten und als Stellvertreter Ralf Kunert zur Seite. Als dritter Stellvertreter wurde Felix Deister gewählt. Er tritt an die Stelle von Gisela Schmalenbach, die den Vorstand verlässt. Als Kassiererin wurde Ute Seib wiedergewählt, ebenso wie für das Amt der Schriftführerin Patricia Knoll und als Pressesprecher Reinhard Seyer. Als Beisitzer komplettieren den Vorstand: Günter Knoll, Janika Martin, Kevin Massoth, Monika Przibilla, Thomas Przibilla, Yannik Roth, Melina Taylor, Christos Tousis und Stefan Vogler.

Jürgen Kaiser verabschiedete Frau Schmalenbach mit einem Dank für ihre langjährige Mitarbeit und bedauert ihr Ausscheiden. In seinem Bericht wies er darauf hin, dass der Ortsverein im vergangenen Jahr gut zusammengearbeitet, viele Feste organisiert und sich im Europawahlkampf tatkräftig engagiert habe. Er dankt allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und wünscht sich, dass sie auch weiterhin ihre Partei in Rodgau unterstützen. Er gab einen kurzen Rückblick auf die Landtagswahl im Herbst, auf die Veranstaltungen im Frühjahr und die Europawahl, um dann einen Ausblick auf das kommende Jahr zu geben. „Wichtig isti es für uns, als kommunale SPD, die Wünsche der Rodgauer wahrzunehmen und auf sie mit sozialdemokratischen Angeboten zu reagieren“, so Kaiser.

Im Bezug auf die politische Arbeit im Stadtparlament blickt Ralf Kunert auf eine erfolgreiche Periode zurück. Die Fraktion ist geschlossen und steht solidarisch zusammen. Sie arbeitet im Rahmen der Kooperation an der Umsetzung des SPD-Kommunalwahlprogramms. „Nach außen arbeitet die Kooperation ziemlich geräuschlos. Das heißt nicht“, so Kunert, „dass hinter den Kulissen nicht auch hart um Kompromisse gerungen würde. Solange die Arbeit aber geprägt sei von wechselseitigem Respekt und Vertrauen, sowie dem gemeinsamen Ziel, Rodgau voran zu bringen, gelinge es immer wieder, sich zu einigen. Vielleicht wäre es allerdings auch wissenswert für die Bürgerinnen und Bürger, wie auch für die Profilierung der Kooperationsparteien, mehr über die jeweiligen Konfliktlinien zu erfahren.“ Die Fraktion diskutiere zurzeit über das Mobilitätskonzept, die Stellplatzsatzung und weitere Zukunftsthemen.

Bürgermeister Hoffmann wies darauf hin, dass durch die positive Entwicklung Rodgaus die Bürgerinnen und Bürger zurzeit mit vielen Veränderungen konfrontiert werden. Ihnen die Scheu davor zu nehmen, ihnen die Bedeutung zu erklären und sie bei der Entwicklung mit zu nehmen, sieht er als eine zunehmend wichtiger werdende Aufgabe. Wichtig sei es, Widersprüche deutlich zu machen. So störe beispielsweise das etwas länger wachsende Grün an den Rändern, das die Einen sich wünschen, den Ordnungsinn der Anderen. In solchen Fälle gelte es, eine klare Position zu beziehen. Es sei eben nicht möglich, es allen Recht zu machen. Da in der Presse häufig nur auf die Probleme hingewiesen werde, gelte es die Widersprüche zu erläutern und mit Rückgrat Stellung zu beziehen. Er wies außerdem darauf hin, dass zurzeit ausreichend Kitas gebaut würden und damit der Engpass überwunden würde.

In der anschließenden Aussprache war Gelegenheit, sich zu der gegenwärtigen kritischen Situation der SPD gemeinsam auszutauschen und Überlegungen für die Zukunft anzustellen.

Abschließend wurde ausgiebig über ein Konzeptpapier zum Thema: „Zukunft der Arbeit“ beraten. Mit dem Thema wird der Ortsverein sich noch intensiver befassen. Geplant ist hierzu außerdem eine öffentliche Veranstaltung.

 

Veröffentlicht am 09.06.2019

 

OrtsvereineTraditionelles Familienfest der Rodgauer Sozialdemokraten am 1. Mai

Der SPD-Ortsverein Rodgau feierte auch in diesem Jahr am 1. Mai sein traditionelles Maifest. Viele Gäste waren gekommen und feierten zusammen mit dem SPD-Ortsverein Rodgau den Beginn des Frühlings. Die Mairede hielt Bürgermeister Jürgen Hoffmann. In einer kämpferischen Rede verband er den Prozess der europäischen Einigung mit dem politischen Handeln in Rodgau. Beiden gemeinsam sei der Kompromiss, der für eine Einigung durch einen Ausgleich von unterschiedlichen Interessen sorge.

Fortschritt sei immer auch Veränderung, was in Rodgau besonders aufgrund der regen Bautätigkeit spürbar sei. Wohnen sei ein Grundrecht, so Hoffmann und deshalb sei es wichtig, im Sinn von sozialer Gerechtigkeit dem Wohnungsdruck durch eine Ausweitung des Angebots zu begegnen. Ein Kompromiss sei hierbei zwischen dem Flächenverbrauch und dem Bedarf nach erschwinglichem Wohnraum herzustellen.

Er wies aber auch auf die Bedeutung hin, die Europa für Frieden, Wohlstand und Sicherheit besitze. Dass dies allerdings nur dann so bliebe, wenn es gelänge, durch mehr soziale Gerechtigkeit für mehr Fairness und Einigkeit und Solidarität unter den Staaten zu sorgen. Dies sei ein besonderes Anliegen der Sozialdemokraten und daher plädiere er dafür, die demokratischen Kräfte zu stärken und am 26. Mai bei Europawahl die SPD unterstützen.

Ebenfalls anwesend war der SPD Bundestagsabgeordnete Jens Zimmer, der in seinem Bericht aus Berlin beschrieb, dass sich die SPD in der Koalition gut behaupte.

Es seien drei Millionen versicherungspflichtige neue Arbeitsplätze geschaffen worden und man erziele einen Beschäftigungsrekord nach dem anderen. Gerade habe man eine Erhöhung der Renten um drei Prozent beschlossen. Bezüglich Europa wies er auf das abschreckende Beispiel Großbritanniens hin. „Die Protagonisten des Austritts haben sich in die Büsche geschlagen, als sich zeigte, dass viele ihrer angekündigten Vorteile so nicht eintreffen würden,“ so Zimmermann. Der Brexit zeige, dass man Europa nicht den Unseriösen überlassen sollte. Die SPD schickt mit Katarina Barley eine hervorragende und erfahrene Politikerin ins Rennen, und er warb bei den Gästen um ihre Unterstützung. Ziel Barleys sei ein solidarisches Europa, das durch Zusammenhalt und Zusammenarbeit an Stärke gewinne und so auch in Zukunft erfolgreich sein könne.

Auch in diesem Jahr war für gute Unterhaltung und ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken gesorgt. Viel Zuspruch erhielten das Gegrillte und am Nachtmittag die Kuchentheke.

Zur guten Stimmung trug sowohl das ausgezeichnete Frühlingswetter bei wie auch die musikalische Unterhaltung durch das Duo “CaRo“.

 

 

 

Veröffentlicht am 02.05.2019

 

OrtsvereineEinladung zum Familienfest am 1. Mai

Traditionelles Familienfest der Rodgauer Sozialdemokraten am 1. Mai

Auch in diesem Jahr feiert der SPD-Ortsverein Rodgau am ersten Mai auf dem Puiseaux-Platz in Nieder-Roden sein Familienfest. Los geht’s um 11.00 Uhr. Die traditionelle Mairede hält in diesem Jahr Jürgen Hoffmann, Bürgermeister der Stadt Rodgau. Für das leibliche Wohl ist reichlich  gesorgt. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von „CaRo“."

Wir laden alle Rodgauerinnen und Rodgauer herzlich dazu ein, am 1. Mai gemeinsam mit uns den Frühling zu begrüßen.

Veröffentlicht am 26.04.2019

 

OrtsvereineFrühlingsempfang des SPD-Ortsvereins Rodgau

Gastredner Ralf Stegner: Politik für die Menschen

Begrüßung von Ralf Stegner, dem Gastredner des Frühlingsempfangs der Rodgauer Sozialdemokraten. Von links nach rechts: Bürgermeister Jürgen Hoffmann, Ralf Stegner, stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, Ralf Kunert, SPD-Unterbezirksvorsitzender und Jürgen Kaiser, Vorsitzender des Rodgauer SPD-Ortsvereins.

Trotz des regnerischen Wetters waren viele Rodgauerinnen und Rodgauer der Einladung der Rodgauer Sozialdemokraten am Sonntagnachmittag gefolgt und hatten sich im Saal des Bürgerhauses in Weiskirchen versammelt. Willkommen geheißen wurden sie vom Ortsvereinsvorsitzenden Jürgen Kaiser. Besonders, so Kaiser, freue er sich, Ralf Stegner als Gastredner begrüßen zu können.

Ralf Stegner bei seinem Vortrag auf dem Frühlingsempfang des Rodgauer SPD-Ortsvereins.

Stegner warb dafür, bei der Europawahl das Erreichte durch eine hohe Wahlbeteiligung zu würdigen und Europa nicht den Populisten und Nationalisten zu überlassen. Er machte deutlich, dass die Sozialdemokratie sich besonders für eine soziale Integration, für Verbesserungen der Arbeitssituation und der Lebensverhältnisse einsetze. Ein fairerer Umgang miteinander und eine engere Zusammenarbeit führe zu mehr Effizienz und damit zu mehr Wohlstand in Europa, stärke aber auch das Gewicht und Ansehen der Europäischen Union.

Weiterhin wies er daraufhin, dass es die SPD sei, die Antworten darauf gäbe, wie der Sozialstaat der Zukunft aussähe. Priorität habe es, Menschen in Arbeit zu bringen. Dabei ginge die SPD den Weg Arbeit und Umwelt zusammenzudenken und die Digitalisierung auch als Chance für neue Arbeitsmodelle zu nutzen. Es gehe darum, mit Qualifizierung die technologischen Veränderungen zu begleiten und es sei den Sozialdemokraten besonders wichtig, alle Bildungsgebühren abzuschaffen. Die SPD stehe auch mit der Grundrente an der Seite der Menschen. Wer lange gearbeitet habe, solle auch von seiner Rente auskömmlich leben können. Wie bei der Mütterrente bestünde ein Recht auf diese Leistung, und es gäbe keine Bedürftigkeitsprüfung. Finanzieren ließe sich das alles über höhere Steuern für Reiche, die Abschaffung des Steuerbetrugs, die Schließung von Steuerschlupflöchern und eine gerechte Besteuerung internationaler Digitalkonzerne. Außerdem gäbe es Einsparpotenziale beispielweise, wenn der Soli nicht für alle, sondern nur für die Superreichen abgeschafft würde, oder wenn man auf den Bau eines Flugzeugträgers verzichte.

Er wies auf die Bedeutung des Klimaschutzes hin. Mit Blick auf den Dieselskandal vertrete die SPD die  Regel: „Wer betrügt zahlt“. Es sei teilweise auch schon viel erreicht, so decke beispielsweise Schleswig-Holstein bereits seinen Strom zu einhundert Prozent aus erneuerbaren Energien. Es ginge beim Klimaschutz aber auch um die Bekämpfung von Fluchtursachen. Wo sollen die Menschen hin, wenn wir ihnen ihre Lebensgrundlagen rauben. Es sei daher außerdem wichtig, ihre Lebensbedingungen durch Handel mit fairen Produkten zu verbessern und keine Waffen in Kriegsgebiete zu liefern.

Stegner beendete seine Rede mit einer Ermunterung der Politiker vor Ort, die viel besser seien als ihr Ruf, die ihre Freizeit opferten, um das Leben der Menschen besser zu machen.

Kaiser dankt Stegner für seinen Vortrag und überreicht ihm ein Gastgeschenk.

Stegner erhielt viel und begeisterten Applaus für seinen Beitrag. Jürgen Kaiser dankte ihm für seinen Vortrag und verabschiedete ihn mit einem Gastgeschenk. Danach blieb noch ausreichend Zeit sich gegenseitig und mit dem Gast zu unterhalten. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit fetziger Musik der Trompeter der Band Doppel-(S)-Pass der Sportvereinigung Weiskirchen 1093 e.V..

 

 

 

 

Veröffentlicht am 18.03.2019

 

OrtsvereineTraditionelles Heringsessen der Rodgauer SPD

Aschermittwoch im Zeichen von Europa

Im Saal der SGH-Gaststätte in Hainhausen trafen sich am Aschermittwoch die Rodgauer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mit ihren Gästen zum traditionellen Heringsessen. Begrüßt wurden sie von Ralf Kunert, dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden und Rodgauer Fraktionsvorsitzenden. Er freue sich, über den Zuspruch und dass es gelungen sei, Anna Kristina Tanev, die SPD-Kandidatin für die Europawahl am 26. Mai als Gastrednerin zu gewinnen.

Anna Kristina Tanev, SPD-Kandidatin für die Europawahl, bei ihrer Rede beim Heringsessen der SPD-Rodgau.

Die Antwort auf die Frage, wie die SPD in Zukunft Frieden, Wohlstand und Sicherheit garantieren will, ist ein soziales und vor allem solidarisches Europa. In einer engagierten Rede machte Tanev deutlich, wie sie in den Bereichen Bildung, Klimaschutz und Integration diese Ziele der SPD unterstützen möchte. Sie wies darauf hin, dass es wichtig sei, für Freizügigkeit und freie Wahl des Arbeitsplatzes vergleichbare Bildungsabschlüsse herzustellen. Es sei ihr ein Anliegen, dass dies insgesamt zu einer Verbesserung von Bildungsstandards beitrage.

„Wir sind die einzige Generation, die die Folgen der Klimaveränderungen erkennt und ein Zeitfenster besitzt, sie einzudämmen“, so Tanev. Dies bedeute, in den Bereichen der Energiegewinnung und -verwendung wie auch der Mobilität schnell und radikal umzudenken. Eine Verlagerung der Umweltbelastungen darf dabei nicht toleriert werden, deshalb müsse in Europa gemeinsam gehandelt werden.

Der Verführung durch die Rechtspopulisten sei gemeinsam durch Aufklärung entgegenzutreten. Dazu sei deutlich zu machen, welche Vorteile und Chancen die Europäische Union für jeden einzelnen Bürger besäße. Um Fremdheit und Vorteile abzubauen und das gemeinsame Verständnis für einander zu verbessern, wolle sie sich dafür einsetzen, Schüler- und Studentenaustausche zu fördern und zu intensivieren. Sie beendete ihre Rede mit dem Appell, die Wahl ernst zu nehmen, zur Wahl zu gehen und sie bei ihrem Einsatz für Europa zu unterstützen.

Kunert dankt Anna Kristina Tanev für ihren Vortrag, wünscht ihr viel Erfolg und sichert ihr die Unterstützung des Ortsvereins im Wahlkampf zu.

Mit ihrer Rede erreichte sie das Publikum, erhielt viel Applaus und aufmunternden Zuspruch. Kunert dankte ihr für ihre eindringlichen Worte und versprach, dass sie sich auf die Unterstützung des SPD-Ortsvereins Rodgau im Wahlkampf verlassen könne.

Begrüßung des Neumitglieds Janika Martin und Überreichung des Parteibuchs durch Ralf Kunert, den Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks.

Weiterhin nutzte er die Gelegenheit, Janika Martin als neues Mitglied der SPD zu begrüßen und ihr das Parteibuch zu überreichen. Ihr Eintritt in die Partei zeige, dass die SPD auch in schwierigen Zeiten für junge Menschen noch von Interesse sei.

Danach war beim Genuss des ausgezeichneten Herings reichlich Gelegenheit, sich über die Rede der Kandidatin und weitere Themen in gemütlicher Runde gemeinsam zu unterhalten.

 

Veröffentlicht am 08.03.2019

 

OrtsvereineRODGAUER SPD-SENIOREN-AUSFLUG 2 0 1 8

 

Glücklich und zufrieden waren ca. 50 Rodgauer „Jungsenioren“ als sie gesund und munter wieder zu Hause waren. Mussten sie doch den Otzberg erklimmen. Zur Belohnung gab es Kaffee & Kuchen „aber bitte mit Sahne“.

 

 

Die „Weininsel Groß-Umstadt“ war dann sehr leicht zu bewältigen, da der Bus der Firma Hain die Mitreisenden bis zum Eingang des Weingutes Brücke Ohl brachte. Der Chef des Hauses – Herr Willi Diel – präsentiert höchst persönlich eine Auswahl seiner edlen Tropfen. Etwas beschwingt und unter den kritischen Augen von Dirigent Manus kam auch der gemeinsame Gesang nicht zu kurz.

 

 

Zum Abschluss hatte Reiseleiter Edgar Ott und seine charmante Assistentin Gertrud Ott im Restaurant Brücke Ohl für die „Jungsenioren“ reserviert.

 

Bei der Verabschiedung spielte die Chefin des Hauses auf dem Klavier „Muss i denn…“, so dass auf der kurzen Heimfahrt große Zufriedenheit herrschte.

Veröffentlicht am 07.03.2019

 

OrtsvereineWinterwanderung der SPD Rodgau

Mit ausführlichen kommunalpolitischen Informationen und Hinweisen auf unsere teils unerkannte Natur, sowie Einblicke in weitere Planungen wanderten die Genossen durch  den Rollwald und die angrenzende Gemarkung und Baugebiete. Dabei kamen sowohl historischen Ereignisse (z.B.Lager Rollwald) wie auch aktuelle Planungen zur Sprache. Die fachkundige Leitung der Tour übernahmen unser Ex-Landrat Josef Lach und unser Bürgermeister Jürgen Hoffmann. 

Der obligatorische Imbiss unterwegs wurde in der Nabu-Hütte im Rollwald eingenommen. Zum fröhlichen Informations- und Erfahrungsaustausch trafen später weitere Mitglieder des Ortsvereins auf die muntere Wandergruppe im Restaurant Olympia. Alle freuten sich darüber, den grauen Wintersonntag durch Aktivität und Geselligkeit erhellt zu haben.

Veröffentlicht am 04.02.2019

 

OrtsvereineSPD Rodgau im Flughafen Frankfurt

 

Die letzte Kultour des SPD-Ortsvereins Rodgau im Jahr 2018 führte 23 RodgauerInnen zum Frankfurter Flughafen.

 

Nach zunächst umfangreicher Information durch einen Fraportreferenten wurden die TeilnehmerInnen auf die anschließende Busfahrt quer über den Flughafen u.a. zur Baustelle des neuen Terminal 3 vorbereitet (s. Foto). Alle waren sehr beeindruckt von den Dimensionen und der Bedeutung des Flughafens für die Zukunft der Region Rhein-Main, für Hessen und auch für Deutschland, besonderes hinsichtlich der internationalen Konkurrenz wie z.B. Saudi-Arabien und China.

 

Auch die vom Flughafen ausgehenden Belastungen und Beeinträchtigungen wurden offen angesprochen und diskutiert.

 

Die Tour endete wie immer mit einem gemütlichen Beisammensein, dieses Mal auf Einladung der Fraport im eigenen Restaurant.

Veröffentlicht am 14.01.2019

 

BundespolitikSPD: Erfolge in 2018

Die SPD hat 2018 zahlreiche Gesetze auf den Weg gebracht, die zeigen, dass sich die Arbeit der Sozialdemokraten in der Regierung lohnt und mit der SPD das Leben besser wird.

Im nächsten Jahr geht es weiter.

Hier ein Überblick über die Neuregelungen, die ab 1. Januar 2019 in Kraft treten.

 

Veröffentlicht am 20.12.2018

 

PresseSPD-Kultour 14.18 mal wieder aktuell – bei der ESOC in Darmstadt

Einen interessanten und sehr informativen Nachmittag verbrachten die 40 Teilnehmer*innen bei der Kultour am 15.10.18 im Europäischen Kontrollzentrum für Raumfahrt, der ESA, in Darmstadt.

Rechtzeitig zu den Vorbereitungen zum aktuellen Start von Ariane 5 mit dem Satelliten  Bepicolombo zum Merkur am nächsten Samstag, 20.10.2018, konnten die Teilnehmer*innen in der ESOC Zeugen der Vorbereitungen und des Probecountdowns für den geplanten Start werden.

Dazu gab es interessante Einblicke unter anderem in den Hauptkontrollraum, wie auch in die gesamten Räumlichkeiten der Kontrollzentrale, in der Daten und Übertragungen aus dem Orbit zusammenkommen und dargestellt werden.

Darüber hinaus erfuhren die Rodgauer durch kompetente Führung viel über die  Arbeit und Anlagen des ESOC und erhielten Informationen zur europäischen Raumfahrt und deren Partner, 22 europäische Länder, sowie Russland, USA und Japan, und über die Geschichte der ESOC. Diese feiert in Darmstadt zurzeit ihr 30-jähriges Jubiläum.

„Wir achten bei unseren Kultouren stets darauf, möglichst aktuelle Ereignisse und/oder Ausstellungen zu berücksichtigen und freuen uns, dass diese Auswahl immer auf großes Interesse bei den Rodgauerinnen und Rodgauern findet“, so die Organisatorin der SPD-Kultour-Reihe, Monika Przibilla. Und: „zum Advent planen wir noch eine Jahresabschluss-Tour, ebenfalls mit einem aktuellem Ziel“.

Wie immer klang der gelungene Nachmittag mit einem gemütlichen Beisammensein - dieses Mal im „Mauds“ im alten Bahnhofsgebäude Nieder-Rodens aus.

 

Veröffentlicht am 18.10.2018

 

Landespolitik„Ehrlichkeit kostet nichts“ – Podiumsdiskussion mit Bildungsexperten in Rodgau

Lehrerbedarf, Unterrichtsausfall, Schulsozialarbeit, Digitalisierung, Gebührenfreiheit, Frage der Integration, Inklusion – all das waren Themen, die bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Wir reden über Schule“, ausgerichtet von der SPD Rodgau, am Dienstagabend, den 18.09.2018, im Bürgerhaus in Weiskirchen angesprochen und von Ralf Kunert, SPD-Landtagswahlkandidat im Wahlkreis 46, anmoderiert wurden. Er hatte zu diesem Anlass versierte Gäste eingeladen: Hans Beckmann, rheinland-pfälzischer Staatssekretär und Christoph Degen, Mitglied des Hessischen Landtags – beide SPD-Politiker und beide Bildungsexperten. Sie präsentierten beide ihre jeweiligen Erfahrungen, Sichtweisen und Verbesserungsvorschläge, diskutierten mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern.

In Rheinland-Pfalz ist seit 1991 die SPD an der Regierungsspitze. Eine lange Zeit, die ihre Früchte in Bezug auf die Schule getragen hat: „Die Unterrichtsversorgung ist bei uns gewährleistet, sie ist im Gegensatz zu Hessen weitaus transparenter“, so Beckmann. Damit meint er, dass es in Hessen durch die Statistiken keine guten Prognosedaten gibt, die aussagen, wo es zu besetzende Stellen gibt. Auch temporäre Ausfälle müssen registriert werden. Ein Vertretungspool von Beamten, gut ausgebildeten Lehrkräften, steht dem Nachbarbundesland zur Verfügung, um den Lehrerbedarf zu decken; es gibt keine so genannten „Seiteneinsteiger“ (studiert, aber kein Lehramtsstudium). Christoph Degen, selber Förderschullehrer, kritisiert, dass die derzeitige Schwarz-Grüne Landesregierung von einer 104 prozentigen Lehrerversorgung spricht. „Das ist so nicht korrekt, 100 Prozent sehen überall anders aus. Ehrlichkeit kostet nichts, die Zustände müssen klar benannt werden. Es gibt ein Problem der Zeitverträge und einen Mangel an Grund- und Förderschullehrern. Ein Schwerpunkt der kommenden Legislaturperiode muss und wird die Lehrkraftfort- und -weiterbildung sein.“

Auch das Thema Ganztagsschule spielte eine Rolle in der Diskussion. „Es bedarf einer solchen, die auch dem Begriff würdig ist“, bekräftige Kunert mit Nachdruck. „Hessen hat eigentlich eine verlängerte Mittagspause, von einer Ganztagsschule kann nicht die Rede sein“, so Hans Beckmann. Der „Pakt für den Nachmittag“ sei keine Lösung, sagt auch Christoph Degen.

Aus dem Plenum wird die Situation im Kreis Offenbach in den Fokus gerückt. „Wir haben ein organisiertes Chaos, es gibt zu viele Beteiligte, Land, Kreis (Schulträger), Kommune (Schulsozialarbeit), Fördervereine (Betreuung)“. Dem Lehrermangel und auch dem Schülerzuwachs hätte bisher entgegengesteuert werden können, es sei nur immer die Frage, welche Zahlen man von den Erhebungen haben und wissen möchte. Dann wären zum Beispiel auch Container vermeidbar.

In Bezug auf die Digitalisierung sind sich Beckmann, Degen und Kunert, sowie alle Anwesenden einig, dass nicht nur Kinder bei der medialen Erziehung mitgenommen werden müssen, sondern auch ihre Eltern. „Wichtig ist auch zu hinterfragen, wo ich digitale Medien benötige und wo nicht“, sagt Degen. „Technik muss immer der Pädagogik folgen“, ergänzt Beckmann.

Nach einer etwa 90-minütigen Podiumsdiskussion endete die Veranstaltung. „Wir haben festgestellt, dass Fragen von Ressourcen, Planbarkeit und Kontinuität für die Bildung in der Zukunft eine ganz wesentliche Rolle spielen und  zwar sowohl für jeden Einzelnen, wie auch für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Für ihre  Verbesserung bleibt in Hessen noch sehr viel zu tun. Die Wählerinnen und Wähler in Hessen sind bei der Landtagswahl gefragt, wem sie beim Ausfüllen ihrer Stimmzettel ihr Vertrauen aussprechen und von welcher Partei sie erwarten, dass sie für Verbesserungen in der Bildungspolitik steht“, unterstreicht Ralf Kunert abschließend.

Veröffentlicht am 21.09.2018

 

LandespolitikPodiumsdiskussion zum Thema: "Schule in Rodgau"


Das neue Schuljahr hat begonnen und weiterhin fällt Unterricht aus, es herrscht Lehrermangel, auch an Grundschulen. Auch die „Entprofessionalisierung des Lehrerberufs“, die mit der Einstellung von Laien als Lehrer Einzug hält, bereitet Sorge. Individuelle Förderung von Kindern kann nicht optimal umgesetzt werden, Eltern müssen für ein paar Stunden Nachmittagsbetreuung immer tiefer in die Tasche greifen, weil echte gebührenfreie Ganztagsschulplätze weiter Mangelware sind. Kinder mit Beeinträchtigung und Behinderungen können weiter nicht inklusiv beschult werden, weil es viel zu wenige Förderschullehrkräfte gibt.

Auch ein guter Unterricht in modernen Schulen bleibt für viele Schülerinnen und Schüler ein Traum, weil Schulsanierungen zwei Jahrzehnte lang nur auf Sparflamme möglich waren. Auch Schulsozialarbeit wird an vielen Schulen nicht in den Fokus gerückt. Es ist nicht alles in bester Ordnung, wie vom CDU-geführten Kultusministerium behauptet wird.

Zu diesem wichtigen Thema Schule will daher am 18.09.2018 um 19:00 Uhr der SPD-Landtagswahlkandidat Ralf Kunert gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Staatsekretär und Bildungspolitiker Hans Beckmann im Bürgerhaus in Weiskirchen diskutieren. Mit Hans Beckmann, der sich in den Bereichen Grund-, Haupt-, Realschulen, Realschulen plus, Gesamt-, Förder-, Ganztagsschulen, schulische Qualitätsentwicklung und  Medienpädagogik auskennt, konnte ein versierter Gesprächspartner gewonnen werden. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, an dem Abend mitzureden.

Veröffentlicht am 10.09.2018