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Fraktion

Hier stellen wir Ihnen die Mitglieder der neu gewählten SPD Stadtverordnetenfraktion vor.

 

Felix Deister -  Fraktionsvorsitzender

Kontakt: felix.deister(at)spd-rodgau.de

 

 

Ich mache Kommunalpolitik, weil ich mein Lebensumfeld nachhaltiger gestalten will und mich für Menschen stark mache, die neumodisch „systemrelevante Berufe“ genannt werden.

Kurz ein paar Informationen zu meinem Lebenslauf, geboren 1993 in Offenbach und aufgewachsen in Rodgau-Jügesheim, fühle ich mich der Umgebung verbunden. Nach meinem Abitur 2013 habe ich 2016 den Bachelor in Journalismus erworben und 2018 mit einem Masterabschluss meine Ausbildung abgeschlossen. Nach einem Jahr im Marketing von BMW habe ich seit Herbst 2019 meinen Arbeitsmittelpunkt bei der SPD Hessen-Süd. Seit 2019 bin ich ebenfalls selbstständig als Marketing- und Digitalisierungsberater. Seit 2019 bin ich ebenfalls Mitglied der Gewerkschaft ver.di.

Seit meinem Einzug in die Fraktion nach der Wahl 2016 liegt mein Schwerpunkt in Umweltfragen und besonders in den Aufgaben des UEV. Der menschengemachten Klimawandel verlangt massive Umbauprozesse in unserer Infrastruktur! Dabei gilt es sozialverträgliche Lösungen zu präsentieren, die die Bürger*innen dieser Stadt auch finanzieren können. Es darf nicht sein, dass Nachhaltigkeit eine Frage des Einkommens ist.

Ich konnte in meiner ersten Amtszeit nicht nur akademisch und beruflich, sondern auch charakterlich wachsen und mein politisches Profil schärfen. Nun gilt es den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen und die Fraktion der SPD in eine nachhaltigere und progressive Richtung zu leiten.

Für viele Rodgauer*innen, besonders meiner Altersgruppe, ist Politik nicht Teil ihres Lebens. Ich möchte Menschen die Politik näher bringen und Transparenz und damit Vertrauen schaffen. Nur wenn wir die Rodgauer*innen in Entscheidungsprozesse einbinden, können wir als Kommune nachhaltig und gemeinsam wachsen.

Lasst es uns anpacken, mutig in die Zukunft!

 

Patricia Knoll- Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Kontakt: patricia.knoll(at)spd-rodgau.de

Geboren 1989 in Frankfurt am Main, wuchs ich in Rodgau-Dudenhofen auf. Dementsprechend fühle ich mich auch in Rodgau verwurzelt. Ich besuchte die hiesigen Schulen (Freiherr-vom-Stein-Schule, Georg-Büchner-Schule und Claus-von-Stauffenberg-Schule), war im Kinderchor vom Männerchor Dudenhofen gesanglich und im TSV Dudenhofen sportlich engagiert, wurde in der evangelischen Gemeinde getauft, sowie konfirmiert. Darüber hinaus konnte ich mich viele Jahre in der kirchlichen Jugendarbeit vor Ort und im Dekanat als ausgebildete Jugendleiterin einbringen.

Studiert habe ich in Frankfurt am Main an der Goethe-Universität, wo ich meinen Bachelor in Politikwissenschaften und meinen Master in Soziologie mit den Schwerpunkten „Politische Soziologie“ und „Sozialpsychologie“ erlangt habe. Dort habe ich einige Jahre am Lehrstuhl für Arbeitssoziologie gearbeitet, Einführungsveranstaltungen für die Erstsemester in Soziologie mitgestaltet und gemeinsam mit der federführenden Dozentin geleitet. Ich wurde zertifizierte Tutorin, konzipierte und leitete Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten.

2009 trat ich in die SPD ein und bin seitdem bei den Jusos politisch aktiv. Zu der SPD in Rodgau habe ich aufgrund meiner sozialdemokratisch geprägten Familie bereits seit meiner Kindheit immer wieder Kontakt gehabt, war also nie sehr weit vom Geschehen entfernt. 2016 wurde ich erstmals in die Gemeindevertretung der Stadt Rodgau gewählt und wirke in dem Ausschuss Soziales, Generation, Integration und Bildung, dem Ausschuss Kultur, Sport und Ehrenamt, sowie dem Ausschuss Stromkonzession mit. Im selben Jahr begann ich auch für die SPD-Fraktion Rodgau als Fraktionsassistentin zu arbeiten und wurde zudem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des SPD-Ortsvereins Rodgau in der Rolle der Schriftführerin. Ich möchte mich auch weiterhin in der Zusammenarbeit mit den Genossinnen und Genossen für sozialdemokratische Arbeit in der Partei engagieren.

In der Stadtverordnetenversammlung war ich in den vergangenen Jahren vor allem eine Interessenvertreterin für jüngere Menschen in unserer Kommune. Eine Vielzahl von Entscheidungen in der Kommunalpolitik sind auch grundlegende Weichenstellungen für die Zukunft junger Menschen.

Mein Ziel ist es, auch weiterhin gemeinsam zu zeigen, dass uns unsere Zukunft wichtig ist und dass wir eine Stimme in der Rodgauer Politik verdient haben. Ebenso möchte ich mich dafür einsetzen, dass sich nicht auf dem Erreichtem „ausgeruht“ wird, sondern auch neue Wege beschritten werden zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger, ganz gleich, ob jung oder alt. Toleranz und Miteinander sind dabei sehr wichtig. Auch lokale Politik darf nicht an den Menschen vorbei gestaltet werden, sondern muss transparent sein. Dialog und Konsens sind dabei für mich keine leeren Worte! Die Bürgernähe ist wichtig, lasst uns miteinander sprechen.

 

Jutta Dahinten - Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Kontakt: jutta.dahinten(at)spd-rodgau.de

„Politisches und Ehrenamtliches Engagement ist für mich eine Überzeugungssache.“

Heute bin ich stellvertretende Vorsitzende der SPD Rodgau und vertrete sowohl innerhalb als auch außerhalb der Stadt die Interessen der Rodgauerinnen und Rodgauer. Doch meine Reise begann viel früher. Sobald ich 16 Jahre alt war, trat ich sofort sowohl der SPD als auch der IG Metall bei, um die gerechte Sache der Arbeiter Deutschlands selbst tatkräftig zu unterstützen.

Ich freue mich sehr darüber, dass ich bereits seit über 15 Jahren die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Rodgaus in unserem Stadtparlament vertreten darf. Seit meiner ersten Wahl in die Rodgauer Stadtverordnetenversammlung hat sich viel getan, wie beispielsweise die Einführung kostenloser KiTa Plätze – Aber die Arbeit ist noch lange nicht getan!

Im Jahr 2011 wurde ich zur Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend und Kultur gewählt, einem Ressort das zu den – nach meiner Ansicht – wichtigsten Angelegenheiten der Kommunalpolitik gehört. Denn als Ehefrau und zweifache Mutter liegt mir der Umgang mit den Kindern und Eltern unserer Gesellschaft besonders nah am Herzen.

Beruflich bin ich als kaufmännische Leitung der Spielraum gGmbH tätig. Dabei handelt es sich um ein gemeinnütziges Unternehmen, dass für eine gut organisierte Nachmittagsbetreuung an mehreren Rodgauer Schulen sorgt. Es sind also direkte Erfahrungen die mich dazu motivieren, mich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einzusetzen.

Durch einen hochwertigen, freien Bildungszugang können wir dafür sorgen, dass die Zukunft der Kinder nicht mehr durch den Wohlstand der Eltern bestimmt wird, sondern allein durch die Talente und Begabungen, die sie haben. Seit ich im Jahr 2019 in den Kreistag des Kreises Offenbaches nachgerückt bin, verfechte ich diesen Grundsatz auch über die Stadtgrenzen hinaus. 

Doch dieser besondere Fokus heißt keinesfalls, dass ich andere Aspekte der sozialen Gerechtigkeit vernachlässige. Neben meinem politischen Engagement und meinem Berufsleben bin ich außerdem Mitglied bei der Arbeiterwohlfahrt  Rodgau, Tante Emma Rodgau, dem NABU Rodgau, dem Partnerschaftsverein Dudenhofen – Nieuwpoort und bei der Freiwilligen Feuerwehr Rodgau-Mitte.

Ich bin und möchte auch weiterhin eine Ansprechpartnerin für alle Rodgauer sein, bei der ihre Interessen und Anliegen immer ein offenes Ohr finden.

Am 02. Mai 1966 wurde ich in Offenbach geboren, wohne allerdings schon mein gesamtes Leben in unserem schönen Rodgau, einer Stadt in der meine Familie schon eine lange Beziehung mit der Sozialdemokratie hat. Nach der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus war mein Großvater Friedrich Kratz der erste Bürgermeister des Stadtteils Dudenhofens und das Gesicht unserer SPD.

Meine Eltern setzten diese Tradition fort und waren mit ihrem aktiven Engagement im SPD Ortsverein für jede Aktion und Veranstaltung zu haben. Die Sozialdemokratie ist mir quasi schon in die Wiege gelegt worden, wofür ich enorm dankbar bin. Diskussionen über Politik und kommunale Angelegenheiten waren eine Selbstverständlichkeit bei jedem Familientreffen und für mich ein Punkt der jugendlichen Faszination.

Deswegen ist es auch kein großes Wunder, dass ich selbst diese Tradition aus Überzeugung und mit Herz weiterführe.

 

Ute Seib - Fraktionskassiererin

Kontakt: ute.seib(at)spd-rodgau.de

Ich bin 47 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier mittlerweile erwachsener Kinder. Zu der Zeit als meine Kinder noch den Kindergarten besuchten, habe ich als Gesamtelternbeirat einen ersten Einblick in die Sozialpolitik der Stadt gewonnen. Die damit verbundene Erfahrung hat mich später dazu bewogen, mich selbst politisch zu engagieren. Es war mir damals wichtig geworden, auch eigene Ideen umzusetzen. Im Jahr 2006 habe ich zum ersten Mal für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert. Seit dem bin ich Mitglied im Bau-und Verkehrsausschuss. In meiner Freizeit fahre ich gern mit dem Rad, erhole mich beim Campen und genieße die Natur. Meine Verbundenheit mit der Natur steckt auch hinter dem, was mich politisch bewegt und was ich gerne voran bringen möchte. Dazu zählt beispielsweise der Ausbau der Regionalparkroute als Naherholungsmöglichkeit für uns im Ballungsraum und die Gestaltung des bereits ausgekiesten Bereichs des Badesees in Nieder-Roden für die Nutzung durch die Rodgauer Bevölkerung. Weiterhin setze ich mich dafür ein, Umwelt und Natur für unsere Kinder zu erhalten. Aus diesem Grund engagiere ich mich für eine Förderung von regenerativen Energien in Form von Sonnenenergie, Windkraft und Biogas.

 

Jürgen Kaiser

Kontakt: juergen.kaiser(at)spd-rodgau.de

Am 13.09.1949 wurde ich in Neustadt an der Weinstraße geboren. Ich bin verheiratet und wohne seit 1983 in Rodgau-Dudenhofen. Von Beruf bin ich Gymnasiallehrer für die Unterrichtsfächer Mathematik, Politik und Wirtschaft und unterrichtete an einem Frankfurter Gymnasium. Mein Elternhaus war durch meinen Vater sozialdemokratisch geprägt. Er war für die SPD in unterschiedlichen Funktionen tätig. Daher war es für mich fast selbstverständlich, meine politische Heimat in der SPD zu finden. Mitglied in der SPD bin ich seit 1972, eingetreten unter der Kanzlerschaft von Willy Brandt, dessen neue Ostpolitik, aber auch dessen Politikansatz, „Mehr Demokratie wagen“ mich als jungen Menschen fasziniert und begeistert haben. 

Seit meinem Zuzug nach Rodgau im Jahre 1983 habe ich mich in den verschiedensten Funktionen der SPD-Rodgau politisch engagiert. 

So war ich von 1987, bis zur Gründung des Ortsvereins Rodgau im Jahre 2013, Mitglied im Vorstand des Ortsvereins Dudenhofen. Zuletzt stellvertretender Vorsitzender.  

Von 1988 bis 2013 Mitglied im Vorstand des Stadtverbandes der SPD-Rodgau.  Hier war ich von 1990 bis 2013 in wechselnden Funktionen als Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzinder aktiv. 

Seit 2013 leite ich als Vorsitzender den 2013 neu gegründeten Ortsverein Rodgau.     

Seit 1989 bin ich Stadtverordneter und war von 1994 bis 2010 Vorsitzender der SPD-Fraktion. Ich war ehrenamtliches Mitglied des Magistrates, sowie Stadtverordnetenvorsteher. Heute bin ich stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher.   

Außerdem engagiere ich mich seit 1994 im Kreistag des Kreises Offenbach. 

Kommunalpolitik ist Politik am Bürger, gerade hierin liegt ihre Faszination. Den Menschen vor Ort zu helfen, um ihr Lebensumfeld angenehmer zu gestalten, ist eine herausforderte Aufgabe, der ich mich gerne stelle. 

So gehört der Bereich der Bildung, für mich zu den wichtigsten Elementen politischen Handels vor Ort. Eine gerechte Gesellschaft kann es nur geben, wenn Bildung für Alle, ohne finanzielle Belastung für die Eltern zur Verfügung steht. Daher liegt ein Schwerpunkt meiner Arbeit, vor allem im Kreis, im Bereich der Schulen und deren inhaltlichen Ausgestaltung. Aber eine gute Schulvita, setzt ein bildungspolitischen Unterbau voraus. Daher hat, die Weiterentwicklung von sozialen Einrichtungen und Angeboten hier in Rodgau für mich oberste Priorität.         

Durch meine berufliche Tätigkeit beeinflusst, halte ich den Ausbau des Angebotes für die Betreuung der unter Dreijährigen bis hin zu Angeboten für unsere jugendlichen Mitbürgerinnen und Mitbürger für gesellschaftlich unabdingbar. Wenn Bildung die wichtigste Ressource unserer Gesellschaft ist, so muss vor allem der frühkindlichen Erziehung im Vorschulalter unsere Aufmerksamkeit gelten. Das heißt, möglichst alle Kinder sollten gemeinsam unsere Kinderbetreuungseinrichtungen besuchen. Durch die Arbeit der Erzieherinnen werden sie hier auf eine gute Schulvita vorbereitet. Sie erhalten gute Startbedingungen für ein erfolgreiches und eigenständiges Leben. Möglich wird dies hier bei uns in Rodgau durch den Wegfall der Gebühren für unsere Kindertagesstätten. Der Vorteil ist, niemand wird mehr ausgegrenzt. Gerade in diesem Punkt sehe ich eine wesentliche Komponente sozialer Gerechtigkeit vor Ort.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt im Bereich der Wirtschaft und Finanzen. Nur eine finanzstarke Stadt kann den Aufgaben für ihre Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft gerecht werden. Rodgau liegt in der prosperierenden Rhein-Main-Region. Neben der Pflege der hier ansässigen Unternehmen ist die Ansiedlung weiterer Unternehmen zur Steigerung der Finanzkraft unserer Stadt unerlässlich. Aber auch der sorgsame Umgang mit unseren vorhandenen Finanzmitteln ist für mich enorm wichtig. Hier gilt es vor allem darauf zu achten, dass wir vor allem in zukunftsfähige Bereiche und Institutionen investieren.

 

Edgar Ott

Kontakt: edgar.ott(at)spd-rodgau.de

Geboren wurde ich 1950 in Obertshausen, bin seit 1973 verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Nach meiner Ausbildung in der Kreisverwaltung Offenbach und meinem Abschluss als Diplom-Verwaltungwirt bin ich im Wesentlichen mit der Prüfung von kommunalen Jahresabschlüssen beschäftigt. Im Rahmen der Betätigungsprüfung beschäftige ich mich sehr gerne mit Abschlüssen von Kapitalgesellschaften und deren steuerlichen Querverbünden. Meine politische Neigung wurde bereits durch mein Elternhaus geprägt. Mit dem Ergebnis, dass ich nun schon seit mehr als 40 Jahren als Sozialdemokrat mit der SPD verbunden bin. Am Wochenende gehe ich gerne zu sportlichen Veranstaltungen oder bin selbst noch – soweit es die Gesundheit erlaubt – sportlich tätig. Sehr viel Freude habe ich am Skifahren und mag den persönlich menschlichen Kontakt in Gruppen und Vereinen. Besonders werde ich mich dafür einsetzen, dass die Interessengemeinschaft der Ortsvereine neue Aufgaben im Rahmen einer Art „Freizeitagentur“ wahrnimmt. Ich möchte erreichen, dass junge Menschen dadurch gezielt angesprochen und motiviert werden, sich in Vereinen zu engagieren. Es ist mir wichtig, dass sie nicht alleine gelassen werden, sondern entsprechend ihrer Entwicklung begleitet und entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen Angebote gemacht bekommen. Mit diesem Vorgehen möchte ich auch versuchen, das Nachwuchsproblem, das wir in den Vereinen haben, zu lösen.

 

Melina Taylor

Kontakt: melina.taylor(at)spd-rodgau.de

Ich wurde 1996 in Aschaffenburg geboren und bin in Nieder-Roden und später im Rollwald aufgewachsen. Aktuell studiere ich Lehramt für Haupt- und Realschule mit den Fächern Englisch und Politik und Wirtschaft (PoWi) an der Goethe-Universität in Frankfurt. Nebenbei unterrichte ich bereits als Teilzeitlehrkraft an einer Schule in Offenbach. 

2015 trat ich aus Überzeugung in die SPD ein und bin seitdem bei den Jusos und im Ortsverein Rodgau aktiv. Das aktuelle politische Geschehen interessiert mich bereits seit Langem, vor allem die Zukunft meiner Heimat Rodgau aktiv mitzugestalten war für mich ein wichtiger Grund in die Politik zu gehen. In den letzten fünf Jahren erhielt ich die Möglichkeit die Politik in Rodgau hautnah mitzuerleben und viele der Amtsträger hier bei uns selbst kennenzulernen. Mein ehrenamtliches Engagement möchte ich in der neuen Stadtverordnetenversammlung 2021 weiter ausbauen. 

Besonders die politische Bildung der Rodgauer Jugend, Bildungschancen für Alle und die faire Teilhabe der Bürger*Innen liegen mir besonders am Herzen. Es liegt nämlich an uns, welchen Weg unserer Gesellschaft in der Zukunft einschlägt. Ein wichtiger Schritt dafür war für mich die Einführung der kostenlosen Kitas in Rodgau, was der Jugend und allen zukünftigen Generationen einen sehr guten und kostenfreien Zugang zu Bildung ermöglicht!

Politik ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und betrifft jeden. Leider sind sich viele Bürger*Innen dessen nicht wirklich bewusst oder entfernen sich vom ehrenamtlichen Engagement. In meinem Berufsalltag als Lehrerin arbeite ich bereits daran, die Bedeutung von Politik meinen Schüler*Innen lebhaft nahezubringen, verständlich und nachvollziehbar zu erklären und ihnen die Bedeutung von Engagement in unserem Alltag aufzuzeigen.

Diesen Anspruch, Politik wieder verständlich und ohne Polemik in die Mitte unserer Gesellschaft zu rücken, werde ich auch weiter in meiner Arbeit im Stadtparlament verfolgen. Nur durch Leidenschaft für die Sache und Transparenz im Handeln kann das verlorene Vertrauen wiedererlangt werden. Ich hoffe, dass Sie mir als Wähler Ihr Vertrauen schenken werden damit ich diese Ziele in Rodgau verwirklichen kann.

 

 

Wolfram Neumann

wolfram.neumann(at)spd-rodgau.de

Ich wurde am 11.8.1954 in Bielefeld geboren. In Bielefeld habe ich das Abitur gemacht und das Jurastudium abgeschlossen.

Tätig war ich als Versicherungsjurist und bin als Rechtsanwalt zugelassen. Verheiratet bin ich mit Renate Neumann, die zwei Kinder mit in die Ehe brachte und die uns bereits zu Großeltern machten.

Hobbies von mir sind das Briefmarkensammeln, Schachspielen (ich 

bin Vorsitzender der Schachfreunde Heusenstamm) und das Lesen von historischen Abhandlungen, insbesondere Biografien mit Schwerpunkt Mittelalter und natürlich der neueren deutsche Geschichte.

Politisch interessiert war ich seit Willy Brandts neuer Ostpolitik ab 1969.   

Zur SPD kam ich 1983 in Rodgau, bis 1993 war ich im Ortsverein Dudenhofen im Vorstand aktiv, davon 5 Jahre als Vorsitzender von 1985 bis 1990.

Mit dem Umzug nach Nieder-Roden 1993 war ich dann im dortigen Ortsverein 1993 aktiv und viele Jahre der Schriftführer bis zur Neugründung des SPD Ortsvereins Rodgau 2013. Dort leite ich den Arbeitskreis Archiv.

Von 1989 bis 1993 war ich im Ortsbeirat Dudenhofen Sprecher der SPD.

Ende 1989 rückte ich in die Stadtverordnetenversammlung nach. Zunächst war ich Mitglied im Sport- und Kulturausschuss, ab 2001 bis zur Auflösung im März 2010 Vorsitzender des Ausschusses für Jugend, Soziales und Integration und dann bis März 2011 Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss. 

2011 wurde ich zum ehrenamtlichen Stadtrat im Magistrat der Stadt Rodgau gewählt und 2016 wiedergewählt.

Seit 2017 betreue ich ehrenamtlich das eigens geschaffene Dezernat IV mit der Aufgabe der Durchführung des Vergabeverfahrens der Stromkonzession Rodgau-Nord (Stadtteile Weiskirchen, Hainhausen, Jügesheim und Dudenhofen). Diese Aufgabe möchte ich in der kommenden Legislaturperiode 2021 – 2026 zum Abschluss bringen.

Schwerpunkt der Arbeit wird in den kommenden Jahren die Bewältigung der Corona Krise sein mit den gravierenden Auswirkungen auf den städtischen Haushalt und die Bewältigung der Klimakrise, hier gilt mein Augenmerk besonders Konzepten zur Beseitigung der Waldschäden und zur Energiewende.

Wichtige Erfolge in den gut 30 Jahren Zugehörigkeit zum Stadtparlament und Magistrat waren der Bau der S-Bahn, der Einsatz für den Erhalt der Jugendhäuser in unserer Stadt und die städtische Unterstützung für die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder in den Grundschulen.   

Die Kindergartenbeiträge in Rodgau für die 3-6jährigen Kinder wurden abgeschafft und die freiwilligen Feuerwehren erhielten im Norden und Süden neue Stützpunkte.

Seit vielen Jahren arbeitet in Rodgau die Kooperation aus SPD, Grünen, FDP, Freien Wählern und der Linken sehr erfolgreich zusammen.

Erfolge waren hier die Haushaltssanierung, der Ausbau der Betreuungsangebote, Ansiedlung weiterer Unternehmen, Entwicklung neuer Baugebiete, Neuansiedlung eines Lebensmittelmarktes in Weiskirchen, Umgestaltung der Ortsmitte in Dudenhofen und in Nieder-Roden die Neugestaltung des Platzes vor dem Haus der Musik, die Einrichtung des Mehrgenerationenspielplatzes an der Frankfurter Straße und die Neugestaltung des Bürgerhausparkplatzes.

Aus den letzten Jahren zu nennen als Erfolg ist der Ausgleich des städtischen Haushalts (nun in Frage gestellt durch die Corona Krise), die Umgestaltung des Platzes vor dem Bahnhof Dudenhofen, der Bau mehrerer zusätzlicher Kindertageseinrichtungen, der Bau bezahlbarer Wohnungen in Weiskirchen und Jügesheim sowie von zwei Betreuungseinrichtungen für Grundschüler in Nieder-Roden und Jügesheim. 

Höhepunkte in der Parteiarbeit waren die Erfolge bei den Bürgermeisterdirektwahlen mit Thomas Przibilla 1997 und Jürgen Hoffmann 2009 und 2015 und der Einzug von Dr. Jens Zimmermann in den Bundestag 2013 sowie seine Wiederwahl 2017.

Bei der Kommunalwahl 2021 kommt es darauf an, dass die SPD erfolgreicher als 2016 mit 12 Mandaten abschneidet als Garantie dafür, dass die erfolgreiche Arbeit der Kooperation fortgesetzt werden kann und dass Bürgermeister Jürgen Hoffmann eine solide parlamentarische Mehrheit hinter sich hat.

Ebenso gilt es den rechtspopulistischen Tendenzen entschieden entgegen zu treten.