Vorstand des SPD-Ortsvereins Rodgau

Janika Martin - Vorsitzende

Aufgewachsen in Rodgau und wohnhaft in Jügesheim bin ich inzwischen verheiratet und Mutter einer bezaubernden Tochter. Meine Freude am Umgang mit (jungen) Menschen kann ich auch in meinem Beruf ausleben. Ich bin nämlich Gymnasiallehrerin und darf die Fächer: Deutsch, Geschichte, Ethik und Philosophie unterrichten.

Aus einer nicht-akademischen Familie stammend sehe ich meine Studienzeit rückblickend als ein großes Geschenk an, welches nicht selbstverständlich war. Hierfür bin ich meinen Eltern sehr dankbar, denn so bekam ich die Möglichkeit an vielen interessanten Projekten mitzuwirken. Besonders prägten mich meine Erfahrungen als Teilnehmerin am Projekt „KompetenzTandems“ (Mentoring-Programm für Studentinnen mit und ohne Behinderung) des Hildegardis-Vereins und als Mentorin bei „MIGMENTO“ (Mentoring-Programm für Studierende mit Migrationshintergrund) der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Letztendlich erfuhr ich hier, wie erfüllend es sein kann, soziale Verantwortung zu übernehmen und etwas für die Gemeinschaft zu tun.

Dankbar blicke ich auch auf meine Zeit als Stipendiatin des Cusanuswerks, dem Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche in Deutschland, zurück. Dort schlug mein Engagement eine politische Richtung ein. Als Leiterin der Fachschaft „Philosophie“ konzipierte und organisierte ich Tagungen zu den Themen „Die Zukunft der Politik. Alternativen Denken.“ und „De bello iusto – über die Un-Möglichkeit des gerechtfertigten Krieges.“ mit.

In den SPD-Ortsverein Rodgau trat ich nach dem plötzlichen Todesfall meines Vaters und der damit verbundenen Auflösung des elterlichen Betriebes (Metzgerei Emge in Hainhausen) ein. Durch meine bisherige Mitarbeit im Vorstand der SPD Rodgau, mein Mitwirken in den Arbeitskreisen der Partei und den breiten Zuspruch meiner Genossinnen und Genossen sehe ich mich nun der Aufgabe gewachsen, den SPD-Ortsverein Rodgau in Zukunft als Vorsitzende zu führen.

Lasst uns mutige, aber zugleich besonnene Schritte gehen!

 

Christos Tousis - Stellvertretender Vorsitzender

Geboren am 20.12.1980 im Frankfurter Stadtteil Höchst, wo ich aufwachsen bin und bis zu meinem Umzug nach Nieder-Roden, im Jahre 2008, auch gelebt habe. Ich bin verheiratet und wir haben drei Söhne.

Beruflich bin ich kaufmännischer Angestellter bei einem Energiedienstleister im Bereich der Wärmelieferung (Contracting) als Leiter Vertrags- und Kundenservice  - und kümmere ich mich um die Vertragsabwicklung, das Kunden- und Risikomanagement und verstärke den Vertrieb in strategischen Themenstellungen.

Meine ersten Berührungspunkte mit der Politik und der SPD hatte ich bereits in jungen Jahren durch meinen Vater und den Ortsverein der SPD von Frankfurt-Höchst (jetzt Frankfurt-West), die ihre Sitzungen und Feierlichkeiten in der Gaststätte meiner Eltern abhielten. Nach den Sitzungen hat sich mein Vater, der ebenfalls begeisterter Sozialdemokrat war, sehr interessiert mit den Genossinnen und Genossen unterhalten, sowohl über Kommunale-, Landes- als auch Bundesthemen.

Interesse und Leidenschaft an Politik sowie auch mein Anspruch, Politik aktiv mitzugestalten, haben mich dazu bewegt, 2017 in die SPD meines neuen Heimatortes Rodgau einzutreten. Mein Ziel ist es, Themen wie: soziale Gerechtigkeit, Bildung, Digitalisierung, Klimaschutz und Europa, aber auch vor allem den Kampf gegen jegliche Art von Hetze von der Basis aus voranzubringen.

Ich freue mich, dabei zu sein.

 

Melina Taylor - Stellvertretende Vorsitzende

Ich wurde 1996 in Aschaffenburg geboren und bin in Nieder-Roden und später im Rollwald aufgewachsen. Aktuell studiere ich Lehramt für Haupt- und Realschule mit den Fächern Englisch und Politik und Wirtschaft (PoWi) an der Goethe-Universität in Frankfurt. Nebenbei unterrichte ich bereits als Teilzeitlehrkraft an einer Schule in Offenbach. 

2015 trat ich aus Überzeugung in die SPD ein und bin seitdem bei den Jusos und im Ortsverein Rodgau aktiv. Das aktuelle politische Geschehen interessiert mich bereits seit Langem, vor allem die Zukunft meiner Heimat Rodgau aktiv mitzugestalten war für mich ein wichtiger Grund in die Politik zu gehen. In den letzten fünf Jahren erhielt ich die Möglichkeit die Politik in Rodgau hautnah mitzuerleben und viele der Amtsträger hier bei uns selbst kennenzulernen. Mein ehrenamtliches Engagement baue ich in der Stadtverordnetenversammlung seid 2021 weiter aus. 

Besonders die politische Bildung der Rodgauer Jugend, Bildungschancen für Alle und die faire Teilhabe der Bürger*Innen liegen mir besonders am Herzen. Es liegt nämlich an uns, welchen Weg unserer Gesellschaft in der Zukunft einschlägt. Ein wichtiger Schritt dafür war für mich die Einführung der kostenlosen Kita-Plätze in Rodgau, was der Jugend und allen zukünftigen Generationen einen sehr guten und kostenfreien Zugang zu Bildung ermöglicht!

Politik ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und betrifft jeden. Leider sind sich viele Bürger*Innen dessen nicht wirklich bewusst oder entfernen sich vom ehrenamtlichen Engagement. In meinem Berufsalltag als Lehrerin arbeite ich bereits daran, die Bedeutung von Politik meinen Schüler*Innen lebhaft nahezubringen, verständlich und nachvollziehbar zu erklären und ihnen die Bedeutung von Engagement in unserem Alltag aufzuzeigen.

Diesen Anspruch, Politik wieder verständlich und ohne Polemik in die Mitte unserer Gesellschaft zu rücken, werde ich auch weiter in meiner Arbeit im Stadtparlament verfolgen. Nur durch Leidenschaft für die Sache und Transparenz im Handeln kann das verlorene Vertrauen wiedererlangt werden.

 

Wolfram Neumann - Stellvertretender Vorsitzender

Ich wurde am 11.8.1954 in Bielefeld geboren.

Tätig war ich als Versicherungsjurist und bin als Rechtsanwalt zugelassen. Ich bin verheiratet. Meine Frau brachte zwei erwachsene Kinder mit in die Ehe und diese machten uns bereits zu Groß- bzw. Urgroßeltern. Hobbies von mir sind das Briefmarkensammeln, Schachspielen (ich bin Vorsitzender der Schachfreunde Heusenstamm) und das Lesen von historischen Abhandlungen.

Mitglied der SPD wurde ich 1983, zunächst im Ortsverein Dudenhofen (Vorsitzender von 1985 bis 1990), dann im Ortsverein Nieder-Roden. Seit der Gründung des SPD Ortsvereins Rodgau 2013 leite ich den Arbeitskreis Archiv und bin seit 2022 stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender. Von 1989 bis 1993 war ich im Ortsbeirat Dudenhofen Sprecher der SPD.

In der Stadtverordnetenversammlung war ich seit Ende 1989 Mitglied im Sport- und Kulturausschuss, ab 2001 bis März 2010 Vorsitzender des Ausschusses für Jugend, Soziales und Integration und dann bis März 2011 Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss.

Seit 2011 bin ich ehrenamtlicher Stadtrat im Magistrat der Stadt Rodgau. Derzeit bin ich zuständig für das Vergabeverfahren Stromkonzession Rodgau-Nord. Meine politischen Schwerpunkte liegen im Sozial- und Finanzbereich sowie der Parteiorganisation.

 

Ute Seib - Kassiererin

Geboren 1963 in Stuttgart wohne ich seit 1970 in Rodgau. Nach dem Abitur an der Claus-von-Stauffenberg-Schule  habe ich den Beruf der Bankkauffrau erlernt und bis zur Geburt meiner beiden Kindern ausgeübt. Derzeit bin ich als Kfm.-Angestellte bei einem mittelständischen KFZ-Zulieferer beschäftigt.
 
Bereits in meiner Schulzeit wurde ich politisch aktiv. Friedenspolitik, Energiepolitik und die Entwicklung zu einer immer mobileren Gesellschaft haben mich politisch geprägt.
 
Soziale und wirtschaftliche Themen und meine Arbeit als Elternbeirätin im Kindergarten und in der Schule haben mich zur Rodgauer Kommunalpolitik und zur SPD gebracht.
 
Als Vorsitzende des Umwelt-Energie-Verkehrs-Ausschuss kann ich aktiv die Entwicklungen in unserer Stadt mitgestalten. Die Entwicklung neuer Baugebiete und die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Umwelt und die zunehmenden Verkehrsbelastungen erfordern viele kreative Ideen. Mit Vorfahrt für Fußgänger und Radfahrer, Ausbau des ÖPNV und Förderung der Elektromobilität möchte ich eine lebens- und liebenswerte aufblühende Stadt Rodgau für alle Bürger erhalten.
 

Lukas Josipović - Schriftführer

Ich wurde 1996 in Frankfurt am Main geboren und wuchs in Rodgau Hainhausen auf. Nach meinen Abitur an der Claus-von-Stauffenberg-Schule habe ich ein Studium der Meteorologie in Frankfurt aufgenommen. Während dieser Zeit wurde ich zertifizierter Tutor in Mathematik und Meteorologie. Seit meinem Master-Abschluss in 2020 arbeite ich beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach.

In die SPD trat ich im Jahr 2017 ein und bin seitdem bei den Jusos engagiert, zwischenzeitlich als stellvertretender Vorsitzender und seit einigen Jahren als Kassenwart. Politisch stand ich schon immer der SPD nahe. Ausschlaggebend für meinen Eintritt in die Partei war der Bundestagswahlkampf 2017. Außerdem hatte ich beriets durch Freunde Kontakte zur SPD Rodgau, wodurch ich schnell Anschluss in der Partei fand. Seit 2020 bin ich Delegierter beim Unterbezirksparteitag des Kreises Offenbach. Bei der Jahreshauptversammlung 2022 wurde ich in den geschäftsführenden Vorstand des SPD-Ortsvereins Rodgau in die Rolle des Schriftführers gewählt.

Als Teil des Ortsvereinsvorstandes möchte ich eng mit der SPD-Fraktion des Stadtparlaments zusammenarbeiten, um Rodgau in den Themen Umwelt und Verkehr, nachhaltiger Stadtumbau sowie Migration voranzubringen.

 

 

Ann-Sophie von Wirth - Pressesprecherin

Seit meiner Geburt 1997 lebe ich in Rodgau. Seit über 20 Jahren lebe ich im Stadtteil Hainhausen.

Nach meinem Abitur 2016 verschlug es mich für zwei Jahre nach Würzburg, mein Lebensmittelpunkt blieb jedoch weiterhin Rodgau. Nach dem kleinen Umweg fand ich 2018 an die Goethe-Universität, zog wieder nach Rodgau und studiere nun Lehramt für Haupt- und Realschulen mit den Fächern Politik und Wirtschaft, Erdkunde und Englisch.

Politik beschäftigt mich bereits seit vielen Jahren. Sozialdemokratisch geprägt wurde ich bereits durch meinen Großvater, der seinerseits in der Rodgauer SPD aktiv war. In die Partei trat ich 2018 ein. Ausschlaggebend war für mich die Abstimmung über die GroKo. Seit 2018 engagiere ich mich bei den Rodgauer Jusos und bin seit 2019 deren stellvertretende Vorsitzende.

Seit 2021 bin ich Mitgleid der SPD-Fraktion in der Rodgauer Stadtverordnetenversammlung. Hier engagiere ich mich in dem Ausschuss Umwelt, Energie und Verkehr sowie der Stromkonzession. Als junge Politikerin möchte ich die jungen Generationen repräsentieren und als gutes Beispiel voran gehen. Politisch setze ich mich für einen sozial gerechten Klimaschutz ein sowie für eine offene und tolerante Gesellschaft. Neben der Nachhaltigkeit, vor allem im sozialen und ökologischen Bereich, ist mir auch die Bildungspolitik ein wichtiges Anliegen.

 

 

Thomas Przibilla, Bürgermeister a.D. - Beisitzer

Ich bin am 1.6.1950 geboren und habe nach Schule und Jurastudium einige Jahre als Verwaltungsjurist, später im wissenschaftlichen Dienst des hessischen Landtags gearbeitet.

Ab 1990 war ich 1. Stadtrat und ab 1998 bis 2004 erster direkt gewählter Bürgermeister der Stadt Rodgau. Bis zur Beendigung meines Berufslebens war ich selbständig als Rechtsanwalt tätig.

1967 bin ich in die SPD eingetreten und war stets in verschiedenen Funktionen und Vorständen ehrenamtlich aktiv (Unterbezirksvorstand, Kreistagsmitglied, Mitglied des Planungsverbandes Frankfurt Rhein-Main usw.). In der SPD Rodgau bin ich seit Jahren Sprecher und Organisator des Arbeitskreises „Grundlagen und Strategie“. Natürlich bin ich an allen Aktionen des SPD-Vorstandes aktiv beteiligt.

 

Patricia Knoll - Beisitzerin

Geboren 1989 in Frankfurt am Main, wuchs ich in Rodgau-Dudenhofen auf. Dementsprechend fühle ich mich auch in Rodgau verwurzelt. Ich besuchte die hiesigen Schulen (Freiherr-vom-Stein-Schule, Georg-Büchner-Schule und Claus-von-Stauffenberg-Schule), war im Kinderchor vom Männerchor Dudenhofen gesanglich und im TSV Dudenhofen sportlich engagiert, wurde in der evangelischen Gemeinde getauft, sowie konfirmiert. Darüber hinaus konnte ich mich viele Jahre in der kirchlichen Jugendarbeit vor Ort und im Dekanat als ausgebildete Jugendleiterin einbringen.

Studiert habe ich in Frankfurt am Main an der Goethe-Universität, wo ich meinen Bachelor in Politikwissenschaften und meinen Master in Soziologie mit den Schwerpunkten „Politische Soziologie“ und „Sozialpsychologie“ erlangt habe. Dort habe ich einige Jahre am Lehrstuhl für Arbeitssoziologie gearbeitet, Einführungsveranstaltungen für die Erstsemester in Soziologie mitgestaltet und gemeinsam mit der federführenden Dozentin geleitet. Ich wurde zertifizierte Tutorin, konzipierte und leitete Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten.

2009 trat ich in die SPD ein und bin seitdem bei den Jusos politisch aktiv. Zu der SPD in Rodgau habe ich aufgrund meiner sozialdemokratisch geprägten Familie bereits seit meiner Kindheit immer wieder Kontakt gehabt, war also nie sehr weit vom Geschehen entfernt. 2016 wurde ich erstmals in die Gemeindevertretung der Stadt Rodgau gewählt und wirke in dem Ausschuss Soziales, Generation, Integration und Bildung, dem Ausschuss Kultur, Sport und Ehrenamt, sowie dem Ausschuss Stromkonzession mit. Im selben Jahr begann ich auch für die SPD-Fraktion Rodgau als Fraktionsassistentin zu arbeiten und wurde zudem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des SPD-Ortsvereins Rodgau in der Rolle der Schriftführerin. Ich möchte mich auch weiterhin in der Zusammenarbeit mit den Genossinnen und Genossen für sozialdemokratische Arbeit in der Partei engagieren.

In der Stadtverordnetenversammlung war ich in den vergangenen Jahren vor allem eine Interessenvertreterin für jüngere Menschen in unserer Kommune. Eine Vielzahl von Entscheidungen in der Kommunalpolitik sind auch grundlegende Weichenstellungen für die Zukunft junger Menschen.

Mein Ziel ist es, auch weiterhin gemeinsam zu zeigen, dass uns unsere Zukunft wichtig ist und dass wir eine Stimme in der Rodgauer Politik verdient haben. Ebenso möchte ich mich dafür einsetzen, dass sich nicht auf dem Erreichtem „ausgeruht“ wird, sondern auch neue Wege beschritten werden zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger, ganz gleich, ob jung oder alt. Toleranz und Miteinander sind dabei sehr wichtig. Auch lokale Politik darf nicht an den Menschen vorbei gestaltet werden, sondern muss transparent sein.
Dialog und Konsens sind dabei für mich keine leeren Worte. Die Bürgernähe ist wichtig, lasst uns miteinander sprechen.

 

Yannik Roth - Beisitzer

Ich wurde 1999 in Aschaffenburg geboren und bin in Rodgau aufgewachsen. In meiner Kindheit kam ich durch meinen politisch interessierten Vater früh in Kontakt mit gesellschaftlichen Themen, sodass auch ich mich früh begann für Politik zu begeistern. Meinen ersten Kontakt mit der Parteipolitik hatte ich 2014 im Rahmen eines Schülerpraktikum bei der Rodgauer SPD-Fraktion. Neben den ersten spannenden Einblicken in politische Prozesse lernte ich dort viel darüber, wie Kommunalpolitik das Leben der Menschen in meiner eigenen Stadt gestaltet. Mit dem Wunsch, meine Ideen zu diesem Gestaltungsprozess beizutragen, führte mich mein Weg zu den Jusos. Neben guten Freunden fand ich dort eine Plattform um konkret anzupacken. Sei es bei der Organisation und Durchführung von Sammelaktionen für Schutzbedürftige während der humanitären Krise ab 2015 oder bei Wahlkämpfen. Die Themen Solidarität und Gerechtigkeit waren mir bei meiner politischen Arbeit immer wichtig. Mit der Perspektive für diese Ideale streiten zu können trat ich 2015 in die SPD ein.

Ich fühle mich als Teil einer Generation, die - durch die Arbeit meiner und deren Eltern - die besten Chancen für ihre Zukunft hat. So war es mir möglich 2018 mein Abitur zu absolvieren und seit dem Jura an der Goethe-Uni zu studieren. Obwohl diese Chancen im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik von allen gemeinsam erarbeitet wurden, sind sie heute ungleich verteilt. Den Schlüssel zu einer gerechteren Zukunft sehe ich in der Förderung (frühkindlicher) Bildung und einer solidarischen Sozialpolitik. Also solchen Instrumenten, die in den Kommunen gestaltet werden. Auch aus diesem Grund engagiere ich mich für Rodgau. Als Teil der Jungsozialisten in der SPD organisiere ich mich auch kreisweit für den Kampf um die gleiche Verteilung von Ressourcen.

 

 

Günter Knoll - Beisitzer

1956 in Wehr am Hochrhein geboren und in Nordbaden aufgewachsen, führte mich mein Weg über Frankfurt am Main 1988 nach Rodgau. Ich fühle mich in dieser Stadt sehr wohl. Für meine Frau und die zwei erwachsenen Kinder ist Rodgau unsere Heimat geworden.

Seit Beginn meines Berufslebens setze ich mich für die Schwächeren in unserer Gesellschaft ein. Das sozialpolitische Engagement führte zum späteren Beruf als Gewerkschaftssekretär. Die zahlreichen Funktionen in den Gremien der Renten-, Kranken- und Unfallversicherung, sowie Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter am Sozial-, Arbeits-, und Landesarbeitsgericht haben mich persönlich sehr geprägt. Dieses Wissen gebe ich seit 2011 unter anderem auch gerne als von der Deutschen Rentenversicherung gewählter Versichertenberater weiter.

1982 in die SPD eingetreten, gehöre ich seit 1998 ohne Unterbrechung den Vorständen der Rodgauer SPD an.

Einen Teil meiner Freizeit widme ich dem ACE Auto Club Europa e.V. Als dessen stellvertretender Vorsitzender des Kreises Rhein-Main und stellvertretender Vorsitzender des Regionalvorstandes für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland bringe ich mich in die Clubarbeit ein.

Seit einigen Jahren begleite ich als Reiseleiter auch Gruppenreisen in europäische Länder. Ein Schwerpunkt bilden dabei die Fahrten mit Hurtigruten an der Küste Norwegens.

Wenn es meine Zeit erlaubt und Hobbyaktivitäten am Haus und im Garten erledigt sind, ist Schwimmen und Bergwandern für mich ein guter Ausgleich, um wieder Kraft zu tanken.

Kommunalpolitik ist ehrenamtliche Betätigung im unmittelbaren Umfeld. Die Vorstellung vieler Bürgerinnen und Bürger ist, dass politische Prozesse in ihrem Sinne, zum Wohle unserer Gesellschaft und der Stadt verlaufen. Aber nur selten ist dies wirklich so der Fall. Aus diesem Grund möchte ich mich mit meiner sozialpolitischen und beruflichen Erfahrung direkt in die Politik vor Ort einbringen, Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger und Anwalt ihrer Interessen sein. Gerade das Zusammenwirken von Jugend und alternder Gesellschaft stellt uns alle vor große Herausforderungen. Mein Wunsch ist es, zu deren Bewältigung mit positiver Tatkraft beizutragen.

 

Kevin Massoth - Beisitzer

 

Monika Przibilla - Beisitzerin

Monika Przibilla ist gelernte Zahnarzthelferin, Sekretärin, Büroangestellte und selbständig Tätige im kleinen eigenen Unternehmen gemeinsam mit ihrem Ehemann. Seit 2012 ist sie nach 45 Jahren Berufstätigkeit im (vorzeitigen) beruflichen Ruhestand. Seitdem arbeitet sie ehrenamtlich, neben ihrer jahrelangen Tätigkeit in der SPD, zeitweise mit in der Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern in der „Kinderoase“ an der Bürgerhausschule in Nieder-Roden. Außerdem betätigt sie sich aktiv seit 2014 im Flüchtlingsnetzwerk in der Stadt Rodgau, speziell auch hier in Nieder-Roden. Ehrenamtlich tätig zu sein war ihr immer selbstverständlich. Für ihr politisches und ehrenamtliches Engagement wurde ihr bereits 2009 der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen. Als Motivation für ihr Engagement benennt sie: Tun, anstatt zusehen, einmischen statt abwarten und versuchen Zusammenhänge besser zu durchblicken, unnötige Hürden zu überwinden und dies auch an andere weiter zu geben, sie zum Mitmachen anzuregen. Besonders wichtig sind ihr: Chancengleichheit, Bildung für alle sowie Gerechtigkeit und Fairness.

Die Integration der Flüchtlinge liegt ihr aktuell besonders am Herzen, eine Willkommenskultur in der Stadt und der soziale Friede ist nach ihrer Überzeugung für die neuen Bürgerinnen und Bürger, aber genauso auch für „alt Eingesessene“ von großer Wichtigkeit. Es soll keine „Subkultur“ in Rodgau entstehen, daran müssen alle gleichermaßen mitwirken. Besonders negativ und energieraubend bezeichnet sie ewige Bedenkenträger, Nörgler, Feigheit und den Satz “...das geht nicht“.

Monika Przibilla ist verheiratet, hat drei Kinder und sechs Enkelkinder. Die Familie ist ihr eine große und wichtige Energiequelle und stets im Haus zu Gast. Viele Freunde und Bekannte finden sich ebenfalls gerne zum Kochen, Grillen oder einfach nur Reden ein.

Zur Entspannung widmet sie sich gerne dem Golfspiel, den Yogaübungen und sie liebt die Sauna. Außerdem läuft sie viel und übt sich wenn es passt in weiteren sportlichen Tätigkeiten aller Art.

Mindestens eine große jährliche Urlaubsreise ist dem Ehepaar Przibilla wichtig, derzeit quer durch Europa als Camper im Caravan; kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Theater, Kino sind ebenfalls Hits in der Freizeit. Wenn sie einmal ganz viel Zeit hat, lässt sie auch einfach mal vertrödelnd die Seele baumeln.

 

 

Felix Deister - Beisitzer

Ich mache Kommunalpolitik, weil ich mein Lebensumfeld nachhaltiger gestalten will und mich für Menschen stark mache, die neumodisch „systemrelevante Berufe“ genannt werden.

Kurz ein paar Informationen zu meinem Lebenslauf, geboren 1993 in Offenbach und aufgewachsen in Rodgau-Jügesheim, fühle ich mich der Umgebung verbunden. Nach meinem Abitur 2013 habe ich 2016 den Bachelor in Journalismus erworben und 2018 mit einem Masterabschluss meine Ausbildung abgeschlossen. Nach einem Jahr im Marketing von BMW habe ich seit Herbst 2019 meinen Arbeitsmittelpunkt bei der SPD Hessen-Süd. Seit 2019 bin ich ebenfalls selbstständig als Marketing- und Digitalisierungsberater. Seit 2019 bin ich ebenfalls Mitglied der Gewerkschaft ver.di.

Seit meinem Einzug in die Fraktion nach der Wahl 2016 liegt mein Schwerpunkt in Umweltfragen und besonders in den Aufgaben des UEV. Der menschengemachten Klimawandel verlangt massive Umbauprozesse in unserer Infrastruktur! Dabei gilt es sozialverträgliche Lösungen zu präsentieren, die die Bürger*innen dieser Stadt auch finanzieren können. Es darf nicht sein, dass Nachhaltigkeit eine Frage des Einkommens ist.

Ich konnte in meiner ersten Amtszeit nicht nur akademisch und beruflich, sondern auch charakterlich wachsen und mein politisches Profil schärfen. Nun gilt es den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen und die Fraktion der SPD in eine nachhaltigere und progressive Richtung zu leiten.

Für viele Rodgauer*innen, besonders meiner Altersgruppe, ist Politik nicht Teil ihres Lebens. Ich möchte Menschen die Politik näher bringen und Transparenz und damit Vertrauen schaffen. Nur wenn wir die Rodgauer*innen in Entscheidungsprozesse einbinden, können wir als Kommune nachhaltig und gemeinsam wachsen.

Lasst es uns anpacken, mutig in die Zukunft!

 

 

Pascal Hlavinka - Beisitzer

Ich bin 1983 in Bad Soden (im Taunus) geboren und in Frankfurt am Main aufgewachsen. 2018 bin ich der Liebe wegen zu meiner Lebensgefährtin nach Rodgau gezogen. Seit 2019 haben wir einen gemeinsamen Sohn. Zu meinen zahlreichen Hobbies zählt unter anderem der Bowlingsport. Ich spiele als aktives Bowling-Mitglied im Verein bei den Mainhattan Bowlers und als Bowlingspieler bei Siemens / Holzmann im Betriebssport. Bei Mainhattan Bowlers bin ich seit 2019 als Sportwart im Vorstand tätig. Der Tanzverein 1. Griesheimer Jugendtanzsportclub (1. JTSC) war von 2008 bis 2018 mein zweites Zuhause – hier war ich ebenfalls im Vorstand als Beisitzer aktiv.

Für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands bin ich seit ca. 6 Jahren tätig, erst in Frankfurt für den Stadtteil Gallus und nun in Rodgau. Soziale Verantwortung trug ich schon für meine lange schwerkranken Eltern, die beide 2020 innerhalb kürzester Zeit verstarben, sowie für meinen behinderten Neffen, der nun im betreuten Wohnen lebt. Als Kirchenvorsteher im Gallus bei der evangelischen Gemeinde Frieden und Versöhnung war ich, bis ich nach Rodgau zog, für Probleme Ansprechpartner und im Bauausschuss tätig.

Ich bin selbstständiger Kfz-Meister mit eigener Werkstatt im Frankfurter Stadtteil Gallus – und das mit viel Herz, Liebe und Verstand. Selbst bei den unfreundlichsten Kunden verliere ich nie meine Fassung oder die Nerven und bleibe immer freundlich und hilfsbereit. Ich hänge mit ganzer Seele an der kleinen Kfz-Werkstatt, dessen Name ich von meinem ehemaligen Chef übernommen habe (Langefeld und Co. Kfz-Elektrik GmbH), da damals niemand daran geglaubt hat, dass ich nach zwei vermasselten Meisterprüfungen beim dritten Anlauf doch noch bestehe. Aber: gut Ding will Weile haben. Ich bin nun seit ganzen 7 Jahren Inhaber. Neben meiner kleinen 2-Mann-Werkstatt habe ich mir nun ein zweites Standbein als Kfz-Sachverständiger und Wertgutachter in unserem Wohnort Rodgau-Hainhausen aufgebaut – da man auf einem Bein bekanntlich ja nicht gut stehen kann.

 

Stefan Vogler - Beisitzer

Geboren 1964 in Offenbach am Main, wuchs ich in Heusenstamm auf. Ich bin seit 24 Jahren verheiratet und wohne seit 22 Jahren in Rodgau. Von Beruf bin ich Maschinenschlosser und arbeite seit 36 Jahren bei der Firma manroland in Offenbach.

Als langjähriges Mitglied der IG-Metall engagiere ich mich dort seit 27 Jahren als Betriebsrat und Schwerbehinderten-Vertrauensmann und bin im Vorstand der Vertrauensleute von manroland. Seit 27 Jahren bin ich Mitglied der SPD und arbeite seit 21 Jahren aktiv für die Sozialdemokraten in Rodgau. In der Zeit habe ich die Sozialdemokraten im Ortsbeirat Jügesheim vertreten und war sechs Jahre Vorsitzender des SPD-Ortsvereins.

Heute wohne ich in Dudenhofen. Über einen Zeitraum von 10 Jahren war ich für die SPD in der Stadtverordnetenversammlung. Außerdem engagiere ich mich seit 2003 im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeiternehmerfragen im Kreis Offenbach und im Vorstand des DGB-Rodgau.

Meine Hobbys sind: Fotografieren, Computer und Aquaristik. Weiterhin bin ich Mitglied der Feuerwehr Dudenhofen und Jügesheim und bei der JSK Rodgau in Jügesheim.

Aus meinem Berufsalltag weiß ich, wie wichtig es ist, Menschen mit Erkrankungen zu unterstützen, insbesondere ihnen dann beizustehen, wenn in der Familie berufliche oder gesundheitliche Hilfe notwendig wird. Bei meiner Arbeit in den Vereinen setze ich mich besonders für junge Menschen ein. Aus beiden Gründen hat es sich so entwickelt, dass sich der Schwerpunkt meiner politischen Arbeit in den Bereich Jugend, Soziales und Familie verlagert hat. Darüber hinaus interessiere ich mich für Zukunftsfragen, insbesondere für Fragen, die die Umwelt betreffen. Weiterhin setze ich mich für eine gerechte Entlohnung und eine soziale Arbeitswelt ein.

 

Kooptierte Vorstandsmitglieder

Jürgen Kaiser - Mitglied der SPD-Fraktion im Kreistag

Am 13.09.1949 wurde ich in Neustadt an der Weinstraße geboren. Ich bin verheiratet und wohne seit 1983 in Rodgau-Dudenhofen. Von Beruf bin ich Gymnasiallehrer für die Unterrichtsfächer Mathematik, Politik und Wirtschaft und unterrichtete an einem Frankfurter Gymnasium. Mein Elternhaus war durch meinen Vater sozialdemokratisch geprägt. Er war für die SPD in unterschiedlichen Funktionen tätig. Daher war es für mich fast selbstverständlich, meine politische Heimat in der SPD zu finden. Mitglied in der SPD bin ich seit 1972, eingetreten unter der Kanzlerschaft von Willy Brandt, dessen neue Ostpolitik, aber auch dessen Politikansatz, „Mehr Demokratie wagen“ mich als jungen Menschen fasziniert und begeistert haben. 

Seit meinem Zuzug nach Rodgau im Jahre 1983 habe ich mich in den verschiedensten Funktionen der SPD-Rodgau politisch engagiert. 

So war ich von 1987, bis zur Gründung des Ortsvereins Rodgau im Jahre 2013, Mitglied im Vorstand des Ortsvereins Dudenhofen. Zuletzt stellvertretender Vorsitzender.  

Von 1988 bis 2013 Mitglied im Vorstand des Stadtverbandes der SPD-Rodgau.  Hier war ich von 1990 bis 2013 in wechselnden Funktionen als Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzinder aktiv. 

Von 2013 bis 2022 leitete ich als Vorsitzender den 2013 neu gegründeten Ortsverein Rodgau.     

Seit 1989 bin ich Stadtverordneter und war von 1994 bis 2010 Vorsitzender der SPD-Fraktion. Ich war ehrenamtliches Mitglied des Magistrates sowie Stadtverordnetenvorsteher. Heute bin ich stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher.   

Außerdem engagiere ich mich seit 1994 im Kreistag des Kreises Offenbach. 

Kommunalpolitik ist Politik am Bürger, gerade hierin liegt ihre Faszination. Den Menschen vor Ort zu helfen, um ihr Lebensumfeld angenehmer zu gestalten, ist eine herausforderte Aufgabe, der ich mich gerne stelle. 

So gehört der Bereich der Bildung für mich zu den wichtigsten Elementen politischen Handels vor Ort. Eine gerechte Gesellschaft kann es nur geben, wenn Bildung für Alle, ohne finanzielle Belastung für die Eltern zur Verfügung steht. Daher liegt ein Schwerpunkt meiner Arbeit, vor allem im Kreis, im Bereich der Schulen und deren inhaltlichen Ausgestaltung. Aber eine gute Schulvita setzt einen bildungspolitischen Unterbau voraus. Daher hat die Weiterentwicklung von sozialen Einrichtungen und Angeboten hier in Rodgau für mich oberste Priorität.         

Durch meine berufliche Tätigkeit beeinflusst, halte ich den Ausbau des Angebotes für die Betreuung der unter Dreijährigen bis hin zu Angeboten für unsere jugendlichen Mitbürgerinnen und Mitbürger für gesellschaftlich unabdingbar. Wenn Bildung die wichtigste Ressource unserer Gesellschaft ist, so muss vor allem der frühkindlichen Erziehung im Vorschulalter unsere Aufmerksamkeit gelten. Das heißt, möglichst alle Kinder sollten gemeinsam unsere Kinderbetreuungseinrichtungen besuchen. Durch die Arbeit der Erzieher/-Innen werden sie hier auf eine gute Schulvita vorbereitet. Sie erhalten gute Startbedingungen für ein erfolgreiches und eigenständiges Leben. Möglich wird dies hier bei uns in Rodgau durch den Wegfall der Gebühren für unsere Kindertagesstätten. Der Vorteil ist, niemand wird mehr ausgegrenzt. Gerade in diesem Punkt sehe ich eine wesentliche Komponente sozialer Gerechtigkeit vor Ort.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt im Bereich der Wirtschaft und Finanzen. Nur eine finanzstarke Stadt kann den Aufgaben für ihre Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft gerecht werden. Rodgau liegt in der prosperierenden Rhein-Main-Region. Neben der Pflege der hier ansässigen Unternehmen ist die Ansiedlung weiterer Unternehmen zur Steigerung der Finanzkraft unserer Stadt unerlässlich. Aber auch der sorgsame Umgang mit unseren vorhandenen Finanzmitteln ist für mich enorm wichtig. Hier gilt es vor allem darauf zu achten, dass wir vor allem in zukunftsfähige Bereiche und Institutionen investieren.

 

Jutta Dahinten - Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Unterbezirks Kreis Offenbach

Heute bin ich stellvertretende Vorsitzende der SPD Rodgau und vertrete sowohl innerhalb als auch außerhalb der Stadt die Interessen der Rodgauerinnen und Rodgauer. Doch meine Reise begann viel früher. Sobald ich 16 Jahre alt war, trat ich sofort sowohl der SPD als auch der IG Metall bei, um die gerechte Sache der Arbeiter Deutschlands selbst tatkräftig zu unterstützen.

Ich freue mich sehr darüber, dass ich bereits seit über 15 Jahren die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Rodgaus in unserem Stadtparlament vertreten darf. Seit meiner ersten Wahl in die Rodgauer Stadtverordnetenversammlung hat sich viel getan, wie beispielsweise die Einführung kostenloser KiTa Plätze – Aber die Arbeit ist noch lange nicht getan!

Im Jahr 2011 wurde ich zur Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend und Kultur gewählt, einem Ressort das zu den – nach meiner Ansicht – wichtigsten Angelegenheiten der Kommunalpolitik gehört. Denn als Ehefrau und zweifache Mutter liegt mir der Umgang mit den Kindern und Eltern unserer Gesellschaft besonders nah am Herzen.

Beruflich bin ich als kaufmännische Leitung der Spielraum gGmbH tätig. Dabei handelt es sich um ein gemeinnütziges Unternehmen, dass für eine gut organisierte Nachmittagsbetreuung an mehreren Rodgauer Schulen sorgt. Es sind also direkte Erfahrungen die mich dazu motivieren, mich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einzusetzen.

Durch einen hochwertigen, freien Bildungszugang können wir dafür sorgen, dass die Zukunft der Kinder nicht mehr durch den Wohlstand der Eltern bestimmt wird, sondern allein durch die Talente und Begabungen, die sie haben. Seit ich im Jahr 2019 in den Kreistag des Kreises Offenbaches nachgerückt bin, verfechte ich diesen Grundsatz auch über die Stadtgrenzen hinaus. 

Doch dieser besondere Fokus heißt keinesfalls, dass ich andere Aspekte der sozialen Gerechtigkeit vernachlässige. Neben meinem politischen Engagement und meinem Berufsleben bin ich außerdem Mitglied bei der Arbeiterwohlfahrt  Rodgau, Tante Emma Rodgau, dem NABU Rodgau, dem Partnerschaftsverein Dudenhofen – Nieuwpoort und bei der Freiwilligen Feuerwehr Rodgau-Mitte.

Ich bin und möchte auch weiterhin eine Ansprechpartnerin für alle Rodgauer sein, bei der ihre Interessen und Anliegen immer ein offenes Ohr finden.

Am 02. Mai 1966 wurde ich in Offenbach geboren, wohne allerdings schon mein gesamtes Leben in unserem schönen Rodgau, einer Stadt in der meine Familie schon eine lange Beziehung mit der Sozialdemokratie hat. Nach der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus war mein Großvater Friedrich Kratz der erste Bürgermeister des Stadtteils Dudenhofens und das Gesicht unserer SPD.

Meine Eltern setzten diese Tradition fort und waren mit ihrem aktiven Engagement im SPD Ortsverein für jede Aktion und Veranstaltung zu haben. Die Sozialdemokratie ist mir quasi schon in die Wiege gelegt worden, wofür ich enorm dankbar bin. Diskussionen über Politik und kommunale Angelegenheiten waren eine Selbstverständlichkeit bei jedem Familientreffen und für mich ein Punkt der jugendlichen Faszination.

Deswegen ist es auch kein großes Wunder, dass ich selbst diese Tradition aus Überzeugung und mit Herz weiterführe.

 

Reinhard Seyer - Leiter des Arbeitskreises „Zukunft"

Geboren 1945 und aufgewachsen in Bochum, bin ich anschließend zum Studium der Elektrotechnik nach Aachen gewechselt. Von dort habe ich 1973 bei der Forschung der AEG in Frankfurt mein Berufsleben begonnen. Als Wohnort habe ich damals Hainhausen gewählt. So bin ich nach Rodgau gekommen, wo ich heute noch zusammen mit meiner Frau lebe. Unsere beiden Töchter sind mittlerweile flügge.

In der AEG, die 1989 von Daimler übernommen wurde, habe ich mein Berufsleben in der Industrieforschung verbracht. Seit 2005 genieße ich mein Rentnerdasein.

In die SPD bin ich 1972 eingetreten. Überzeugt von der Sozialdemokratie hat mich Willy Brandt mit seiner Ostpolitik sowie durch seinen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und ein solidarisches Zusammenleben. In der SPD habe ich in Hainhausen und in Rodgau in unterschiedlichen Funktionen gearbeitet, zunächst im Vorstand von Hainhausen, danach im Stadtverband und im Ortsverein Rodgau. Zuletzt war ich als Pressesprecher der Rodgauer SPD aktiv.

Mein besonderes Interesse gilt der Digitalisierung und dem Wandel unserer Energieversorgung von atomar-fossiler hin zu grüner Energie. Transformation und Wandel so zu gestalten, dass das Allgemeinwohl profitiert und die enormen Kostenvorteile bei den Menschen ankommen, ist mir ein Anliegen.

Als Hobbies habe ich die Quantenphysik entdeckt. Ich lese und reise gern, bevorzugt in den Süden nach Frankreich und Spanien.

 

Andreas Winterhalder - Leiter des Arbeitskreises „Bundespolitik und internationale Beziehungen"

Ich bin in die SPD eingetreten, da mir deren Grundwerte „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität" sehr gefallen. Wie können wir es schaffen, dass alle jetzt und in Zukunft lebenden Menschen in Würde leben können? 

Das Allgemeinwohl der jetzt und in Zukunft lebenden Menschen, Tiere und Pflanzen liegt mir am Herzen, weshalb ich mich für die Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen beruflich und privat engagiere.

Seit 2008 arbeite ich mit viel Freude als Lehrer und UNESCO-Schulkoordinator an der Heinrich-Böll-Schule in Nieder-Roden. Zudem bin ich Mitglied in der SGN, Abteilung Tennis. 

 

 

 

Gisela Schmalenbach - Leiterin der Arbeitsgruppe „Frauen in der SPD"

 

Zukunft heißt:

Chancen erkennen, statt Bedenken äußern.

Die Kohlendioxid Uhr läuft

Ist das Ziel zu erreichen?
Die Uhr zeigt wieviel Zeit bleibt, die Temperatur zu begrenzen.

 

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... und Rodgau nachhaltig gestalten.

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