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SPD-Ortsverein Rodgau

Die Kirchtürme werden kleiner, die Gemeinsamkeiten größer - mit der SPD kommt Rodgau voran und bietet unseren Kindern eine gute Zukunft
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Herzlich willkommen bei den Rodgauer Sozialdemokraten

 

 
 

AllgemeinWeihnachten 2020


Wir wünschen ein stilles, besinnliches, aber trotzdem frohes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes Neues Jahr.

Veröffentlicht am 24.12.2020

 

LokalpolitikSPD: Zur Verkehrssituation in Rodgau

SPD-Rodgau zu Rodgau-Ring-Straße und Durchstich in Hainhausen



Die Kooperation hat in der Stadtverordnetenversammlung am 14.12.2020 die miteinander verknüpften Anträge der CDU- und der ZmB-Fraktion zum Haushaltsplan 2021 bezüglich des Weiterbaus der Rodgau-Ring-Straße und der Querspange in Hainhausen abgelehnt. Für Patricia Knoll von der SPD kommt das Verkehrsgutachten zu völlig anderen Ergebnissen. Nur mit dem Wachstum der Stadt Rodgau für mehr Straßenbau zu votieren, geht völlig am heutigen Mobilitätsverhalten der Bürger vorbei. Eine zukunftsfähige Verkehrsplanung beinhaltet ein Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsträger.

Die B45-alt ist die Haupterschließungsachse der Stadt Rodgau. Daher ist sie die am stärksten belastete Straße in Rodgau. Von Nieder-Roden im Süden bis Weiskirchen im Norden liegt die Belastung bei über 10.000 Fahrzeugen am Tag, wobei die höchste Belastungen in Dudenhofen und Jügesheim auftreten.

Das in der Ausschusssitzung vorgelegte Gutachten zeigt sehr deutlich die verschiedenen Verkehrsströme auf. Der Weiterbau der Rodgauring-Straße würde nur zu einer Auslastung von 8900 Fahrzeugen führen. Die Reduzierung des Verkehrs in Weiskirchen würde ca. 14% betragen. 86% des Verkehrs ist Ziel- und Quellverkehr und tangiert in keiner Weise einen erfolgten Weiterbau der Rodgauring-Straße.

Zudem ist eine Auslastung von 8900 Fahrzeugen pro 24 Stunden von Seiten des Landes Hessen kaum förderwürdig. Das heißt, dass die Stadt Rodgau die Kosten von etwa 10 Mio. Euro alleine tragen müsste.

Vergleichbares gilt für den Durchstich in Hainhausen. Er führt nicht zu einer Reduzierung des Verkehrs, sondern zu einer Verlagerung. Wenn wir hier den Verkehr neu ordnen, so heißt das weniger Belastung an einer Stelle in Hainhausen, jedoch mehr Belastung in Jügesheim. Zudem führt der Durchstich von der Rodgauring-Straße zur B45-neu am Wasserturm zu einem höheren Verkehrsaufkommen.

Der Durchstich bedeutet eine zusätzliche Querung für das Straßennetz zwischen der B45-neu und der Rodgauring-Straße mit dem Ergebnis einer Entlastung der K174 zwischen Rodgau und Dietzenbach. Eine solche Verkehrsplanung als zukunftsfähig zu bezeichnen zeigt, wie wenig die CDU- und die ZmB-Fraktion Argumenten zugänglich sind. Eine Ausweitung des Straßennetzes ist häufig mit einer Zunahme des Verkehrs verbunden, so auch hier.

„Wenn wir die Zahlen des Verkehrsgutachtens objektiv zur Kenntnis nehmen, so ist die Planung, sowohl des Weiterbaus der Rodgauring-Straße, als auch des Durchstichs verkehrspolitisch nicht zu verantworten und schon gar nicht finanziell darstellbar“, stellt Patricia Knoll fest. Ohne Förderung durch das Land Hessen belaufen sich die Kosten auf 20 Millionen Euro für beide Maßnahmen. Geld, das die Stadt Rodgau nicht hat.

„Falls sich die gutachterlichen Zahlen ändern und das Land mitfinanziert, wird sich die SPD Rodgau erneut mit diesem Thema beschäftigen“, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Kaiser.

 

Veröffentlicht am 22.12.2020

 

Ortsvereine„Rodgau blüht auf - Mutig in die Zukunft“

SPD-Rodgau beschließt Wahlvorschläge und verabschiedet Wahlprogramm

Am Mittwoch, den 28. Oktober, trafen sich die Rodgauer Sozialdemokraten im Bürgerhaus Weiskirchen zu einer Mitgliederversammlung. Auf der Tagesordnung standen die Beratung und Beschlussfassung der Liste der SPD-Rodgau für die in 2021 anstehende Kommunalwahl, wie die Diskussion und Verabschiedung des Wahlprogramms.

 

Der vom Vorstand vorgelegte Entwurf sah in einem mutigen Schritt einen Generationswechsel in der Besetzung der Spitze vor. Die Übernahme von Verantwortung durch junge Mitglieder wurde von den Mitgliedern positiv und mit viel Lob aufgenommen. Der Beratung folgten keine Ergänzungen oder Veränderungen. Die nachfolgende Abstimmung ergab ein hohes Maß an Zustimmung. Hier die ersten zwölf Listenplätze: Patricia Knoll, Felix Deister, Jutta Dahinten, Jürgen Kaiser, Ute Seib, Wolfram Neumann, Melina Taylor, Edgar Ott, Janika Martin, Stefan Vogler, Ann-Sophie Von Wirth und Christos Tousis. Die Besetzung macht deutlich, dass es sich in der Spitze um eine ausgewogene Mischung zwischen jungen und erfahrenen Kandidatinnen und Kandidaten handelt, die auf die Zukunft ausgerichtet ist. Die Liste umfasst insgesamt 33 Personen, mit 14 Frauen und 19 Männern.

Das neu erstellte Programm steht unter der Überschrift: „Rodgau blüht auf - Mutig in die Zukunft“ und fand ebenfalls große Zustimmung. Es gab zu einzelnen Punkten Diskussionsbeiträge, die insgesamt aber zu keinen Veränderungen im Programm geführt haben, was anschließend einstimmig beschlossen wurde.

Patricia Knoll schwor zum Schluss die anwesenden Parteimitglieder und ihre Mitkandidatinnen und Mitkandidaten auf den Wahlkampf ein und bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und den Zuspruch.

Die SPD Rodgau erlebte einen harmonischen Listenparteitag, der durch die Aufbruchstimmung der Jugend, einen positiven Impuls für den kommenden Wahlkampf vermittelte.

Kandidatinnen und Kandidaten der vorderen Listenplätze

Listenparteitag des SPD-Ortsvereins Rodgau am Mittwoch, den 28. Oktober 2020, im Bürgerhaus Weiskirchen. Mitglieder der vorderen Listenplätze: (von links nach rechts): Melina Taylor, Ann-Sophie Von Wirth, Jürgen Kaiser, Patricia Knoll, Janika Martin, Felix Deister, Wolfram Neumann, Stefan Vogler und Edgar Ott.