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KommunalpolitikRodgauer Sozialdemokraten gegen Störung der Nachtruhe durch Verkehrslärm

Rodgauer Sozialdemokraten gegen Störung der Nachtruhe durch Verkehrslärm

Seit Jahren versucht der Magistrat der Stadt Rodgau die hessische Mobilitätsbehörde – „Hessen-Mobil“ davon zu überzeugen, dass der nächtliche Verkehrslärm in der Nähe der Verkehrsachsen A3 und B45 in der Nacht das Maß des Erträglichen übersteige. Um die Nachtruhe ihrer Bürger zu schützen, fordert die Stadt Rodgau eine nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h. Diese wurde von der Behörde mit der Begründung abgelehnt, dass es aufgrund ihrer Rechenmodelle nicht möglich sei, dass der Lärm den maßgeblichen Beurteilungspegel übersteige.

Die Rodgauer Sozialdemokraten wollen sich mit einer Ablehnung aufgrund theoretischer Rechenmodelle nicht zufriedengeben. Mit ihrer Ablehnung stellt sich „Hessen-Mobil“ einseitig auf die Seite der Autofahrer. Die Sozialdemokraten fordern anstelle pauschaler Rechenmodelle, eine Beurteilung der tatsächlichen örtlichen Belastung durch eine Lärmpegelmessung, in denen Lärmspitzenwerte nicht weggerechnet werden. Es geht bei nächtlichem Lärm nicht um Mittelwerte oder Lärmmodelle. Es geht um Schallspitzen, die durch Raser, Beschleunigungsvorgänge, Motorräder und besonders laute LKW vor Ort entstehen. Jede dieser Schallspitzen kann zur nächtlichen Ruhestörung und zum Aufwachen führen. Es ist aus Sicht der Sozialdemokraten daher unerlässlich, diese Vorgänge über einen gewissen Zeitraum zu verfolgen und danach eine Entscheidung über geeignete Gegenmaßnahmen zu beschließen.

Dass andere Entscheidungen möglich sind, zeigen viele Beispiele auf der BAB A3 bei der die hessische Mobilitätsbehörde „Hessen Mobil“ anders gehandelt hat. Die Aussage von „Hessen Mobil“ bezüglich der Unfallentwicklung am Hanauer Kreuz ist mehr als fahrlässig. Geschwindigkeitsbeschränkungen wie am Wiesbadener Kreuz wären auch hier mehr als angebracht. Prävention zur Unfallvermeidung gehört offensichtlich nicht zum Wortschatz von Hessen Mobil. Lieber nimmt man Unfälle in Kauf, um sie anschließend auf ihre Ursachen hin zu untersuchen. Besser wäre es, vorausschauend zu handeln.

Es kann nicht sein, dass eine Behörde, die vom grünen Minister Al-Wazir geführt wird, die Rodgauer hinhält und mit dem Hinweis auf Berechnungsmodelle und Unfallstatistiken weiterhin abzuspeisen versucht. Die Rodgauer Sozialdemokraten sind der Ansicht, dass in einer dicht besiedelten Metropolregion, wie dem Rhein-Main-Gebiet, eine Behörde sich nicht als Unterstützerin der Autolobby, sondern im Sinne von Paragraph eins der Straßenverkehrsordnung auf die Seite der Bürger stellen sollte. Sie sollte dafür Sorge tragen, dass die Anlieger der Straßen nicht „… mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt werden“.

Veröffentlicht am 04.04.2018

 

OrtsvereineNachhaltige Wärme für klimafreundliches Heizen

 

 

Eine Abordnung interessierter Rodgauer Sozialdemokraten informierte sich am Samstag, dem 17. März, über den technischen Stand nachhaltiger Wärmeerzeugung. Hierzu statteten sie der Heizzentrale der Seniorenwohnanlage, „Franziskushaus“, in Urberach einen Besuch ab. Besonderheit ist, dass hier die Wärme von einer Anlage erzeugt wird, die mit Pellets befeuert wird. Die Anlage wird von der örtlichen Energiegenossenschaft (EnerGo) betrieben und wurde vor drei Jahren in Betrieb genommen. Volker Feldmann, Vorstandsvorsitzender der EnerGo, informierte die Besucher über den technischen Stand, die Handhabung sowie die ökonomischen und ökologischen Vorteile.

Die Anlage unterschreitet in allen Punkten bei weitem die Grenzen der vorgegebenen Emissionswerte. Eine effiziente Filteranlage sorgt für die Luftreinhaltung der Abgase. Feinstaub und Ruß werden zurückgehalten. Wobei die Feuerungstemperatur so hoch ist, dass nur sehr geringe Anteile von Ruß entstehen. Ökologisch gesehen bieten Pelletheizungen den großen Vorteil, dass sie kohlendioxidneutral arbeiten. Es wird nur so viel Klimagas an die Atmosphäre abgegeben, wie der Wald ihr vorher entnommen hat. Außerdem wächst das Holz nach und steht als Brennstoff somit überall und bei entsprechender Bewirtschaftung des Waldes zukunftssicher zur Verfügung. Die höheren Anschaffungskosten von Pelletheizungen gleichen sich durch stabile und niedrige Brennstoffkosten langfristig wieder aus.

Die Erfahrungen, die die EnerGo mit dieser Anlage gewonnen hat, sind durchaus positiv. Sie arbeitet zuverlässig, ist unkompliziert zu handhaben und erfüllt die finanziellen und ökologischen Anforderungen. Es ist bisher zu keinen nennenswerten Ausfällen, Störungen oder gar Pelletentzündungen gekommen. Die Beachtung der Qualität bei der Investition in den Heizkessel zeichnet sich jetzt im Betrieb durch besonders geringe Emissionen, hohen Wirkungsgrad, Zuverlässigkeit und komfortable Handhabung aus.

Die Sozialdemokraten zeigten sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Anlage. Mit Einsatz dieser Technik, könnte die Energiewende im Bereich des Wohnens voran kommen und auch in Rodgau dem Klimawandel entgegen gewirkt werden.

 

Bildunterschrift: Rodgauer Sozialdemokraten informieren sich über Möglichkeiten zur Erzeugung nachhaltiger Wärme im Rahmen einer Besichtigung der Pelletheizanlage der Seniorenwohnanlage „Franziskushaus“ in Rödermark-Urberach. Volker Feldmann, Vorstandsvorsitzender der EnerGo, informiert die Besucher über den technischen Stand, die Handhabung sowie die ökonomischen und ökologischen Vorteile.

 

 

 

Veröffentlicht am 19.03.2018

 

OrtsvereineSPD-Winterwanderung

Bei strahlendem Sonnenschein und winterlicher Temperatur wanderten über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Genossen und Freunde, in guter Stimmung durch die Rodgauer Gemarkung.

Mit einem launigen Zwischenstopp und Picknick am Wasserturm in Jügesheim erreichte die Gruppe nach gut drei Stunden Fußmarsch das Restaurant im Bürgerhaus Dudenhofen. Hier ging bei fröhlicher Unterhaltung in gemütlicher Runde ein wunderschöner Wintersonntag zuende.


Die beliebte Reihe der „SPD-Kultour“ wird im April fortgesetzt. Wann und wohin? Darüber werden wir hier, wider rechtzeitig informieren.

Veröffentlicht am 12.03.2018

 

OrtsvereineVerleihung von Parteibüchern an neue Mitglieder

 

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung am Mittwoch, dem 28. Februar, wurden drei neuen Mitgliedern der Rodgauer SPD ihre Parteibücher verliehen. Die Sozialdemokraten waren zusammengekommen, um sich über die Ergebnisse der Koalitionverhandlungen auszutauschen. Auf der Tagesordnung standen außerdem Wahlen für die Delegierten zur kommendenden Wahlkreiskonferenz für die Europawahl im nächsten Jahr.

Veröffentlicht am 01.03.2018

 

OrtsvereineNeujahrsempfang der Rodgauer Sozialdemokraten 2018

Gastredner des diesjährigen Neujahrsempfangs des SPD-Ortsvereinsrodgau war Thorsten Schäfer-Gümbel, der Landesvorsitznede der hessischen Sozialdemokraten. Begrüßt wurde er von Jürgen Kaiser, dem Vorsitzenden des Rodgauer SPD-Orstvereins und Ralf Kunert dem SPD-Kandidaten für die hessische Landtagswahl.

Ulrike Alex, SPD-Landtagsabgeordnete und Ralf Kunert, Landtagskandidat der  SPD zusammen mit Thorsten Schäfer-Gümbel auf dem Weg zu den Gästen im gut gefüllten Saal des Bürgerhauses in Rodgau-Weiskirchen.

Mit einem einem überzeugenden Vortrag begeisterte er die Gäste. Dabei machte er deutlich, dass wir in einer Zeit raschen Wandels lebten. Als Beispiele nannte er: Globalisierung, Klimawandel, Digitalisierung und zunehmende Ungleichheit. Die schnellen Veränderungen verunsicherten Menschen und machten ihnen Angst.

Besonders würde dies vom arbeitenden Teil unserer Bevölkerung empfunden. Schließlich seien die Wirkungen dieser Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt besonders gravierend. Es sei Aufgabe der Sozialdemokratie, stellte er fest, diesen Wandel so zu gestalten, dass er dem Allgemeinwohl und dem sozialen Fortschritt diene. Es könne nich sein, dass die Früchte dieser Entwicklungen von den Reichen und Wohlhabenden geerntet würden und die arbeitenden Menschen mit den Risiken allein gelassen würden.

Anhand von konkreten Beispielen der Verhanlungsergebnisse aus dem Koalitionsvertrag mit der Union beschrieb er wie die spezifisch sozialdemokratische Antworten auf die mit dem Wandel verbundenen Herausforderungen aussähen. Er versicherte, dass mit einer starken SPD an der Seite der arbeitenden Bevölkerung der Wandel so gestaltet werden könne, dass die Chancen allen zugutekämen und die Risiken kompensiert würden. Die positiven Folgen könnten allgemeiner Wohlstand, Frieden und Sicherheit sein.

Thorsten Schäfer Gümbel bei seiner Rede beim Neujahrsempfang 2018 der Rodgauer Sozialdemokraten.

Außerdem wies er auf die große Bedeutung Europas für Deutschland hin. Er machte deutlich, dass die Gelegenheiten die Staatengemeinschaft sozialer und damit solidarischer zu gestalten zur Zeit so groß seien, wie nie zuvor, und dass wir alle davon in der Zukunft profitieren könnten. Im Konzert der Großen in der Welt könnten wir unsere Werte und Wettbewerbsfähigkeit nur als Europäische Gemeinschaft verteidigen.

Gisela Schmalenbach überreichte Schäfer-Gümbel zum Dank für seinen Vortrag ein Gastgeschenk und verabschiedete ihn mit der Erwartung, ihn im nächsten Jahr als hessischen Ministerpräsidenten wieder begrüßen zu können.

 

Veröffentlicht am 26.02.2018

 

OrtsvereineNeues aus Berlin zum Heringsessen der Rodgauer Sozialdemokraten

Gut gefüllt war der Saal der SGH-Gaststätte in Hainhausen am Aschermittwoch zum traditionellen Heringsessen der Rodgauer Sozialdemokraten. Mit Spannung erwarteten die Besucher die Rede ihres Gastes, den Ralf Kunert, SPD-Unterbezirksvorsitzender, Rodgauer Fraktionsvorsitzender und Kandidat für die diesjährige Landtagswahl, herzlich begrüßte. Eingeladen als Gastredner war Jens Zimmermann, der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Bundestags-Wahlkreis Odenwald, zu dem auch Rodgau zählt. Von ihm erwarteten die Zuhörer neueste Informationen über die Koalitionsverhandlungen und die jüngsten Entwicklungen in der SPD-Bundespartei.

Zimmermann, selbst Mitglied der Verhandlungskoalition, enttäuschte seine Zuhörer nicht. Er wies in seiner Rede auf die vielen positiven Dinge hin, die sich im Ergebnis des Koalitionsvertrags wiederfänden. „Zwei Drittel des Vertrags sind von sozialdemokratischen Vorstellungen bestimmt“, so Zimmermann. Er machte sehr deutlich, dass er es sehr begrüßen würde, wenn die Mitglieder der SPD bei der Abstimmung diesem Vertrag ihre Zustimmung gäben.

Veröffentlicht am 24.02.2018

 

OrtsvereineSPD-KulTour ins Historische Museum nach Frankfurt

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Kurz nach Neueröffnung des Historischen Museums auf dem Frankfurter Römerberg besuchte die 4. Rodgauer SPD-Kultour in  2017 das neue Gebäude, durch das die Gruppe professionell geführt wurde.
 
28 Rodgauerinnen und Rodgauer waren beeindruckt von der interessanten und anschaulichen Darstellung der Geschichte Frankfurts und dem Leben der Menschen dort in verschiedenen Epochen von der Antike bis zur Gegenwart. Von römischen Ausgrabungen bis zu „Rundgängen durch die Stadt“ mittels moderner  Animationen der Computertechnik.
 
Der anschließende Bummel über den Weihnachtsmarkt und die gemeinsame Einkehr in die Weinstube im Römer bei sonnig kaltem Dezemberwetter schlossen einen erlebnisreichen Tag ab.

Veröffentlicht am 14.12.2017

 

OrtsvereineNominierung eines Rodgauer Landtagskandidaten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung nominierten die Rodgauer Sozialdemokraten am Montag, den 27. November 2017, Ralf Kunert als ihren Kandidaten für die Wahlkreiskonferenz im Januar 2018.

Kunert machte deutlich, dass er sich für eine Verbesserung der Bildung einsetzen würde. Ziel sind flächendeckende Angebote von echten Ganztagschulen, um den Nachholbedarf im Bereich der Bildung abzubauen.

Gleichermaßen träte er ein für gemeinschaftlich finanzierte Kindergärten, wie es sie in Rodgau schon seit Jahren gäbe. Damit würden die Eltern vollständig von den Kindergartenbeiträgen entlastet und nicht wie von der schwarz-grünen Landesregierung vorgeschlagen nur teilweise.

Als weiteren wichtigen Punkt nannte er, dass er sich für eine bessere finanzielle Ausstattung von Städten und Gemeinden einsetzen würde.

 

Veröffentlicht am 28.11.2017

 

Ortsvereine„Die klare Botschaft hat gefehlt“

Rodgauer Sozialdemokraten blicken kritisch auf den Wahlkampf und das Ergebnis der Bundestagswahl zurück

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung trafen sich am Mittwoch, den 8. November, die Rodgauer Sozialdemokraten zur gemeinsamen Diskussion der Ergebnisse der Bundestagswahl. Im Fokus standen dabei neben dem Gesamtergebnis die Ergebnisse in Hessen und in den Wahlbezirken von Rodgau. Walter Koser leitete die Versammlung mit einer umfassenden, grafisch aufbereiteten Analyse ein. Obwohl die Parteien in den einzelnen Wahlbezirken unterschiedlich abgeschnitten haben, lag Rodgau bei den Zweitstimmen in der Summe sehr nahe am Bundesergebnis.

Veröffentlicht am 13.11.2017

 

OrtsvereineErfolgreiche SPD-KulTour zur Documenta



 

Trotz anfänglichen Regens (Foto) konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese besondere SPD-Kultour zur Documenta 14 in Kassel durchaus bei viel Sonnenschein erleben. 15 Rodgauer diskutierten bei sachkundiger, außergewöhnlicher Führung zahlreiche Exponate zeitgenössischer Kunst u.a. zum Thema Flucht und Vertreibung. Es war ein spannender, informativer und insgesamt gelungener Tag in Kassel, so die Teilnehmer/innen einhellig.

Für November ist die vierte und letzte SPD-Kultour für 2017  geplant. Es wird wieder nach Frankfurt gehen. Termin und Details werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Veröffentlicht am 18.10.2017

 

FraktionSPD-Fraktion besucht Rodgauer Polizeiposten

Die SPD-Fraktion des Rodgauer Stadtparlaments, SPD-Mitglieder des ehrenamtlichen Magistrates und der SPD Ortsvereinsvorstand waren nach 2014 erneut zu Gast beim Polizeiposten in Rodgau-Dudenhofen. Der Leiter des Polizeipostens, Kriminalhauptkommissar Dieter Häser und seine Stellvertreterin, Polizeioberkommissarin Katja Prinz, begrüßten die Kommunalpolitiker und ermöglichten ihnen einen Einblick in die Aufgaben des örtlichen Polizeipostens. Die SPD-Politiker informierten sich ausführlich aus erster Hand über zurzeit anfallende Vorkommnisse und deren Aufarbeitung, sowie über die subjektive und objektive Sicherheit in der Stadt. Im Rodgauer Polizeiposten, der der Heusenstammer Polizeistation unterstellt ist, arbeiten zurzeit 15 Personen in den Sachgebieten:  Jugendkriminalität, Gewaltdelikte, Vermögen und Diebstahl an der Ermittlung von Straftaten im Bereich der Massenkriminalität. Aus der Diskussion wurde deutlich, dass die Kriminalstatistik für Rodgau keine Auffälligkeiten erkennen lässt. Beruhigend ist, dass in Bezug auf die Häufigkeit der Straftaten, Rodgau unter dem Durchschnitt des Kreises Offenbach liegt.

Der Fraktionsvorsitzende, Ralf Kunert, unterstrich die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Rathaus und die Bedeutung der Polizeipräsenz in der größten Stadt des Kreises. Kritisch beurteilte er jedoch die Personalpolitik des Landes. Es fehle nach wie vor an Personal für Präventionsmaßnahmen und es müssten daher vieler Orts Polizeidienststellen mit weniger gut ausgebildeten und kostengünstigeren Wachmannschaften aufgefüllt werden.

Die SPD-Politiker konnten sich bei Besichtigung der Räume davon überzeugen, dass der Umzug der Polizei im Jahr 2014 in das umgestaltete ehemalige Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr die richtige Entscheidung war. Dies bestätigte auch Herr Häser: „Die Räume sind zweckmäßig, hell und wir fühlen uns wohl.“

Bildunterschrift: Rodgauer Sozialdemokraten bei ihrem Besuch der örtlichen Polizei. Sie wurden begrüßt und informiert vom Leiter Herrn Dieter Häser (4. von rechts) und seiner Stellvertreterin Katja Prinz (1. von links).

Veröffentlicht am 12.08.2017

 

BundespolitikUnser Kandidat Dr. Jens Zimmermann

Veröffentlicht am 28.07.2017

 

FraktionSPD Fraktion besucht „Tante Emma e.V.“

Am 03.07.2017 besuchte die SPD Fraktion Rodgau im Rahmen ihrer Sommertour „Fraktion vor Ort“ „Tante Emma e.V.“, die seit 2010 in Kooperation mit umliegenden Supermärkten, örtlicher Geschäfte und Hofläden „überschüssige“, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel sammeln. Diese Nahrungsmittelspenden werden mithilfe eines von „Tante Emma e.V.“ konzipierten Verteilungssystems an Bedürftige weitergegeben. Alexander Rosskopf, Vorsitzender des Vereins, nahm sich über eine Stunde für die anwesenden Stadtverordneten der SPD Zeit und erklärte, wie es zur Gründung von „Tante Emma e.V.“ im Jahre 2010 kam, was sich seitdem alles getan hat, wie der Verein aufgebaut ist und gab eine Führung durch die Räumlichkeiten.

„Tante Emma e.V.“ ist neben Nahrungsmittelspenden auf „Zeitspenden“, also tatkräftige Unterstützung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, sowie auf Geldspenden angewiesen. Wenn es einem selbst nicht möglich ist, unter der Woche (montags, dienstags, donnerstags, freitags) vor Ort zur Hand zu gehen, so helfen auch Mitgliedschaften, die nur finanziell Hilfe leisten.

Täglich werden Unmengen an Nahrung in den Abfall geworfen, Lebensmittel gibt es im Überfluss, dennoch haben nicht alle Menschen tägliches Essen. „Tante Emma e.V.“ ist daher eine wichtige Einrichtung in Rodgau, die die SPD gerne unterstützt.

„Es ist an sich schade, dass Einrichtungen wie „Tante Emma e.V.“ ins Leben gerufen werden mussten, aber ein Segen, dass Sie da sind und sich unermüdlich für die Menschen einsetzen“, meint abschließend Patricia Knoll, Mitglied des Sozialausschusses.

 

 

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(Bildunterschrift: Vorsitzender von „Tante Emma e.V.“ Alexander Rosskopf mit der Abordnung der SPD Fraktion Rodgau)

 

Veröffentlicht am 12.07.2017

 

StadtpolitikSPD-Rodgau beschließt Resolution zum Etat des Verteidigungshaushalts

Der SPD-Ortsverein Rodgau fordert in seiner Jahreshauptversammlung in einer Resolution die Bundestagsfraktion der SPD dazu auf, sich für eine Aufhebung des Beschlusses der Nato-Mitgliedsländer einzusetzen, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Eine Übergangsfrist von 10 Jahren wurde vereinbart.

Die Rodgauer Sozialdemokraten unterstützten in diesem Zusammen die Aussage von Außenminister, Sigmar Gabriel, die er auf der  Münchner Sicherheitskonferenz getroffen hat, in der er vor einer Aufrüstungsspirale warnt. Um diese Vereinbarung zu erfüllen, müsste Deutschland 2024 etwa 75 Milliarden Euro pro Jahr aufwenden, was fast einer Verdopplung des Verteidigungsetats gleichkommt. Eine konzeptionslose Erhöhung wird abgelehnt. Gefordert wird eine Strategie, die die Interessen und Ziele der Verteidigungspolitik klar definiert und zu der insbesondere eine vorausschauende Konfliktprävention gehört, die die Ursachen von Auseinandersetzungen im Vorfeld erkennt und mit viel Engagement entgegensteuert. Die dazu aufzuwendenden Kosten sind ebenfalls den Verteidigungsausgaben zuzuordnen und im Etat einzuplanen.

Es wird darauf hingewiesen, dass von vielen Experten eine einheitliche europäische Sicherheits-und Verteidigungspolitik gefordert wird, die frei von Bevorzugung einzelner Nationalinteressen und Lobbyisten weitaus weniger Kosten verursacht und effektiver sein könnte. Eine Vorbereitung der Truppe auf verstärkte internationale Zusammenarbeit wäre daher sinnvoll.

Hohe Verteidigungsausgaben allein gewährleisten weder Frieden noch Sicherheit. Sie erhöhen nur die Gewinne der Rüstungskonzerne und verhindern Investitionen in sinnvolle Infrastrukturprojekte, die sich in Zukunft auszahlen. Die Freiheit der Bundesrepublik Deutschland kann ohne Militär nicht geschützt werden. Die Ausstattung sollte so sein, dass die Soldaten und Soldatinnen vor Gefahren geschützt sind und ihre Aufgaben wahrnehmen können. Das ist aber kein Grund, die jetzt schon hohen Summen für die Verteidigung noch weiter zu steigern, besser wäre es, friedensstiftende und friedenserhaltende Maßnahmen in weit größerem Umfang finanziell zu unterstützen, als bisher.

 

Veröffentlicht am 21.06.2017

 

StadtpolitikKlimafreundliche Zukunft in Rodgau

Rodgau kommt, wenn es um die Reduzierung des Treibhauseffektes geht, im Bereich des Wohnens eine besondere Bedeutung zu. In der Regel denkt man beim Thema Energiewende und dem Einsatz erneuerbarer Energien zunächst an den Stromsektor. Viel entscheidender ist aber der Ersatz der fossilen Energien im Wärmebereich. Betrachtet man die Nutzenergie, so ist in Deutschland der Anteil der Wärme doppelt so hoch, wie der des Stroms. Da in Rodgau viel neu gebaut wird, ergeben sich im Bereich der Wärme, daher besondere Möglichkeiten.

Um diese Potenzial zu nutzen, beschloss die Jahreshauptversammlung der Rodgauer Sozialdemokraten einen Antrag zum klimafreundlichen Wohnen in Rodgau. Tenor dieses Antrags ist es, überall dort, wo es bereits heute schon sinnvoll ist, nachwachsende Rohstoffe einzusetzen. Durch die Umsetzung der neuen Standards im Wohnungsbau ist der Bedarf an Raumwärme drastisch zurückgegangen. Er beträgt heute nur noch ein Fünftel der noch vor zwanzig Jahren anzusetzenden Wärmemenge. Bei der Deckung dieses Restbedarfs sollten möglichst erneuerbare Energien wie solare Wärme und nachwachsende Rohstoffe Verwendung finden.

Veröffentlicht am 13.06.2017

 

StadtpolitikSPD-Rodgau: Schulsozialarbeit für alle Rodgauer Grundschulen

Unsere Gesellschaft verändert sich und das hat Auswirkungen auf unsere Kinder und damit auf unsere Schulen. Kinder werden in immer jüngerem Alter aus unterschiedlichen Gründen in der Schule auffällig. Sie bringen ihre familiären Probleme mit in die Grundschule, was häufig zu Verhaltensauffälligkeiten führt. Übersteigerter Medienkonsum und unzureichende Ansprache können Auslöser für eine problematische Kommunikationsfähigkeit von Kindern sein. Die Probleme, die schon die Kleinen haben, führen dazu, dem Unterricht nicht folgen zu können oder sich in eine Klassengemeinschaft nicht einzufügen. Um weiterhin einen geregelten Lernbetrieb aufrecht zu erhalten, ist es daher notwendig, auf die speziellen Bedürfnisse dieser Kinder sofort einzugehen.

Da dies heute bereits in den Grundschulen auftritt, diskutierte der SPD-Ortsverein Rodgau in seiner Jahreshauptversammlung einen Antrag, in dem eine Einführung der Schulsozialarbeit in der Grundschule gefordert wird. Der Antrag weist darauf hin, dass es wichtig ist, so früh wie möglich, sich abzeichnende Fehlentwicklungen zu erkennen und durch sozialpädagogische Betreuung auch denen einen Zugang zur Bildung zu ermöglichen, die Schwierigkeiten damit haben. Das hilft nicht nur einzelnen Kindern, sondern trägt auch dazu bei, positive Lernbedingungen für alle aufrecht zu erhalten.

Veröffentlicht am 06.06.2017

 

BundespolitikDiskussionsveranstaltung: „Globalisierung gerecht gestalten“

Unter dem Titel „Globalisierung gerecht gestalten“ hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann für den Wahlkreis 187 zu einem Informations- und Diskussionsabend nach Rodgau-Dudenhofen eingeladen. Als Gastredner zu dem Thema hatte er seinen Fraktionskollegen Dr. Sascha Raab mitgebracht, der sich als Experte im Rahmen der Bundestagsfraktion und der EU mit der Thematik auseinandersetzt.

Raabe stellte zu Beginn seiner Ausführungen einen Zusammenhang zwischen Freihandel und Entwicklungszusammenarbeit her: Freihandel kann eingesetzt werden, um Menschen und Rohstoffe auszubeuten, positiv gewendet aber auch, um durch fairen Handel Menschen Chancen für bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen.

Freihandel bedeutet für uns, die Absatzmärkte für unsere industriellen Produkte auszudehnen. Also im Prinzip nichts wovor man Angst haben müsste, weil er unsere Wettbewerbsfähigkeit und unseren Markt ausweitet. Es sei allerdings darauf zu achten, dass wir in den Regularien unsere Standards festlegen und nicht verwässern lassen. Das sei nicht immer leicht, weil Wirtschaftsverbände und Lobbygruppen das Instrument auch gerne mal nutzen würden, um unsere Standards aufzuweichen. Es sei daher wichtig, zugunsten von Arbeitnehmerrechten und der Umweltstandards die notwendigen Mehrheiten zusammen zu bekommen, was gegenüber der Union nicht immer einfach sei. Wenn wir im Land den erwirtschafteten Vorteil dann gerecht verteilten, hätte alle etwas davon. Was eigentlich nichts mehr mit der Globalisierung, sondern der nationalen Verteilungsgerechtigkeit zu tun hätte.

Veröffentlicht am 25.05.2017

 

OrtsvereineJahreshauptversammlung 2017 der Rodgauer Sozialdemokraten

SPD Rodgau wählt neuen Vorstand, ehrt verdiente Mitglieder und beschließt Anträge zur Schulsozialarbeit und klimafreundlichen Wärmeversorgung sowie eine Resolution zum Verteidigungshaushalt

In der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins-Rodgau am Mittwoch, dem 17. Mai, wurde turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt. Neben erfahrenen Mitgliedern, werden im neuen Vorstand auch sechs neue Personen vertreten sein.

Als Vorsitzender wurde Jürgen Kaiser in seinem Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreterinnen Gisela Schmalenbach, Jutta Dahinten und Ralf Kunert. Als Kassiererin wurde Ute Seib wiedergewählt und das Amt der Schriftführerin übernimmt neu Patricia Knoll. Als Pressesprecher wurde Reinhard Seyer gewählt. Als Beisitzer komplettieren den Vorstand: Ulf Berkefeld, Katharina Ebert, Mario Fritz, Günter Knoll, Kevin Massoth, Alexandra Mieth, Monika Przibilla, Melina Taylor und Stefan Vogler.

Im Bericht des Vorsitzenden, Jürgen Kaiser, wurde deutlich, dass der Zusammenschluss zu einem gemeinsamen Ortsverein, zu verstärkter Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung geführt hat, was sich sowohl in der politischen Arbeit, wie aber auch in gemeinsamen Aktivitäten, Festen und im Wahlkampf positiv auswirkt. „Das Interesse an der SPD-Rodgau nimmt zu, was aufgrund von steigenden Eintrittszahlen deutlich wird“ , so Kaiser.

Veröffentlicht am 21.05.2017

 

BundespolitikMartin Schulz, unser SPD-Kanzlerkandidat, am Freitag, dem 9. Juni, in Offenbach

 

Wir bitten um Anmeldung unter:

www.spd-hessen.de/schulz-in-offenbach

Anmelde-Code: 800

 

 

 

 

Veröffentlicht am 19.05.2017

 

BundespolitikDie Globalisierung gerecht gestalten

Einladung zu einem Informations- und Diskussionsabend am 24. Mai um 19.00 Uhr im Kolleg des Bürgerhauses in Rodgau-Dudenhofen

Unter dem Titel „Wir wollen die Globalisierung gerecht gestalten“ informieren Bundestagsabgeordneter Dr. Jens Zimmermann und sein Kollege Sascha Raabe über Fluchursachen und Zielsetzungen der Globaliserung.

Seit vielen Monaten dominiert die Flüchtlingspolitik die öffentliche Debatte. Leider kommen dabei die Fluchtursachen zu kurz. „Wir wollen deshalb darüber sprechen, wie die Herausforderungen der globalen Flüchtlingspolitik gemeistert und Fluchtursachen wirksam reduziert werden können“, erklärt Zimmermann. „Deshalb habe ich meinen Kollegen und Experten Sascha Raabe eingeladen. Er wird am Mittwochabend fundiert die nötigen Bausteinen einer gerechten Globalisierungspolitik darstellen.“

„Maßgebliches Ziel der SPD-Bundestagsfraktion ist es, den Menschen in ihren Heimatländern eine Perspektive zu ermöglichen. Das erfordert vielfältige und aufeinander abgestimmte Lösungsansätze“, ergänzt Sascha Raabe, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Hanau. „Es geht um Frieden und Konfliktprävention, um existenzsichernde Arbeit, Infrastruktur, den Aufbau von Gesundheitssystemen, die Einrichtung fairer Bildungs- und Ausbildungssysteme. Es geht auch um fairen Handel und faire Welthandelsverträge.“

Die öffentliche Diskussionsveranstaltung ist Teil der Reihe „Fraktion vor Ort“ der SPD-Bundestagsfraktion. Dabei geht es sowohl darum mit den Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle Themen zu sprechen als auch über die Forderungen und Vorhaben der Bundestagsfraktion zu informieren.

Hier finden Sie die Einladung zur Veranstaltung.

Veröffentlicht am 15.05.2017