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Wert des Kompromisses

Wenn wir Kompromisse nicht als Erfolge vermitteln, wird es noch mehr Unzufriedene geben, die scharenweise den Populisten hinterherlaufen.

 

 

 

 

 

Frauenfilm

Unterbrechung wegen Corona

 

OrtsvereineBesuch der Industrie-Ikone „Oehlerwerke“ in Offenbach

 

Wir freuen uns, die Reihe unserer „KulTouren“ durch das Rhein-Main-Gebiet endlich wieder aufnehmen zu können.

 

 

Auftakt bildete eine  besondere, die 21., SPD-KulTour zu den Oehlerwerken (1842 bis 2010) in Offenbach. Die fachkundige Führung durch Rainer Conrad, ehemaliger Mitarbeiter und Autor des Buches um die Oehlerwerke, brachte die Ereignisse dieser Zeit(en) nahe. Er erläuterte die Bedeutung der Firma in den Weltkriegen und die Entwicklung des Unternehmens bis zu seiner Schließung im Jahr 2010. Das Werk war ab dem 19. Jahrhundert von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Offenbachs und seiner Umgebung.
 

Die Besichtigung des noch vorhandenen historischen Badehauses, inzwischen unter Denkmalschutz, wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausnahmsweise ermöglicht und machte die Gepflogenheiten in einer chemischen Fabrik der damaligen Zeit deutlich.

 

 

Wie immer bildete der Abschluss der Tour eine gesellige Einkehr, die die TeilnehmerInnen bei sommerlichem Wetter genossen.

Veröffentlicht am 10.09.2021

 

Ortsvereine„Eine klare Mehrheit für die Zukunft“

Kooperationsvereinbarung für die kommende Wahlperiode

 

In Rodgau haben Grüne, SPD, FDP, Freie Wähler und die Tierschutzpartei beschlossen, in der Stadtverordnetenversammlung zusammen zu arbeiten. Sie verfügen damit über eine Mehrheit von 24 der 45 Mandate des Stadtparlaments. Es ist ihnen damit gelungen eine bestimmende und fortschrittliche Kraft zusammenzubringen, mit der sie die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen wollen. Rodgau geht es gut. Der Einwohnerschwund wurde durch Neubaugebiete in ein moderates Wachstum und eine Verjüngung der Einwohner verwandelt. Durch Neuansiedlung von Gewerbe wurde das Arbeitsplatzangebot um 20 Prozent erweitert. Die Gewerbesteuereinahmen stiegen dadurch um 90 Prozent und die Anteile der Einkommensteuer auf über 60 Prozent. Damit konnte der Haushalt saniert und den Einwohnern ein kostengünstiger Service und seit langem gebührenfreie Kinderbetreuung in den Kitas angeboten werden. Für die SPD war es wichtig, diese Erfolgsgeschichte in neuer Konstellation fortzuschreiben.
Die neue Vereinbarung wurde für die SPD vom Vorsitzenden der Partei, Jürgen Kaiser, und dem frisch gewählten Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Felix Deister, mit den Vertretern der Partnerparteien verhandelt.  Corona-bedingt traf sich die Mitgliederversammlung der SPD am Mittwoch, den 21. April, online im Netz. Kaiser und Deister stellten die Verhandlungsergebnisse vor. Die sich anschließende Aussprache machte deutlich, dass die Mitglieder sich mit ihren politischen Vorstellungen ihres Wahlprogramms in der Kooperationsvereinbarung deutlich wiederfanden. Gemäß dem Anspruch der Rodgauer Sozialdemokraten: „Soziales, Ökonomie, Finanzen und Ökologie so aufeinander abstimmen zu wollen, dass unser Gemeinwohl davon profitiert,
" wurden einige Punkte der Vereinbarung näher hinterfragt und diskutiert.

Im Bereich Soziales sei die Einrichtung von Sozialarbeit an allen Rodgauer Grundschulen genannt, die Beibehaltung der gebührenfreien Kinderbetreuung, die Einrichtung eines Familienzentrums in jedem Stadtteil, Einrichtung eines Medienkompetenzzentrums, Förderung von medizinischen Versorgungszentren und vor allem die Anstrengungen das Wohnen in Rodgau durch eigene Bautätigkeiten der Stadt auch für kleine Einkommen erschwinglich zu halten.

Im Bereich Ökonomie und Finanzen wurde begrüßt, die Wirtschaft durch ein breiteres Angebot lokaler Produkte, durch eine Ausweitung des Angebots der Stadtwerke, durch Anwerbung zukunftsweisender Unternehmen und den Ausbau der Digitalisierung in allen Bereichen der Stadt voranzubringen.

Im Bereich Ökologie wurde auf den Ausbau erneuerbarer Energien, Nutzung von Fernwärmenetzen, Gebäude in Passiv- und Aktivhausbauweise, Realisierung einer vierten Klärstufe, Ausbau des Radwegenetzes und Fahrradstraßen, Ausweitung des Angebots von Elektro-Leihfahrzeugen und Einrichtung eines Klimaschutzmanagements hingewiesen.

Auf besondere Zustimmung traf die Entscheidung, den Förderbetrag für die Vereine auf 300.000 Euro pro Jahr anzuheben, um dadurch das ehrenamtliche Engagement in Rodgau stärker zu unterstützen.
In Summe trafen die Ergebnisse der Verhandlungen bei den anwesenden Mitgliedern auf große Zustimmung. Folglich wurde die Vereinbarung einstimmig angenommen. Die Vereinbarung bietet der SPD eine hervorragende Plattform für die Arbeit der kommenden Jahre. Die Sozialdemokraten sehen sich mit ihr in der Lage, die Leitlinien ihrer Politik weiter zu verfolgen. Wobei sie sich für deren Vermittlung stärker engagieren werden.

Der Kooperationsvereinbarung kann unter dem Link: https://www.spd-rodgau.de/dl/KoopVereinbarung_2021-2026_Rodgau.pdf auf der Homepage der SPD eingesehen werden.

Veröffentlicht am 04.05.2021

 

Ortsvereine„Rodgau blüht auf - Mutig in die Zukunft“

SPD-Rodgau beschließt Wahlvorschläge und verabschiedet Wahlprogramm

Am Mittwoch, den 28. Oktober, trafen sich die Rodgauer Sozialdemokraten im Bürgerhaus Weiskirchen zu einer Mitgliederversammlung. Auf der Tagesordnung standen die Beratung und Beschlussfassung der Liste der SPD-Rodgau für die in 2021 anstehende Kommunalwahl, wie die Diskussion und Verabschiedung des Wahlprogramms.

 

Der vom Vorstand vorgelegte Entwurf sah in einem mutigen Schritt einen Generationswechsel in der Besetzung der Spitze vor. Die Übernahme von Verantwortung durch junge Mitglieder wurde von den Mitgliedern positiv und mit viel Lob aufgenommen. Der Beratung folgten keine Ergänzungen oder Veränderungen. Die nachfolgende Abstimmung ergab ein hohes Maß an Zustimmung. Hier die ersten zwölf Listenplätze: Patricia Knoll, Felix Deister, Jutta Dahinten, Jürgen Kaiser, Ute Seib, Wolfram Neumann, Melina Taylor, Edgar Ott, Janika Martin, Stefan Vogler, Ann-Sophie Von Wirth und Christos Tousis. Die Besetzung macht deutlich, dass es sich in der Spitze um eine ausgewogene Mischung zwischen jungen und erfahrenen Kandidatinnen und Kandidaten handelt, die auf die Zukunft ausgerichtet ist. Die Liste umfasst insgesamt 33 Personen, mit 14 Frauen und 19 Männern.

Das neu erstellte Programm steht unter der Überschrift: „Rodgau blüht auf - Mutig in die Zukunft“ und fand ebenfalls große Zustimmung. Es gab zu einzelnen Punkten Diskussionsbeiträge, die insgesamt aber zu keinen Veränderungen im Programm geführt haben, was anschließend einstimmig beschlossen wurde.

Patricia Knoll schwor zum Schluss die anwesenden Parteimitglieder und ihre Mitkandidatinnen und Mitkandidaten auf den Wahlkampf ein und bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und den Zuspruch.

Die SPD Rodgau erlebte einen harmonischen Listenparteitag, der durch die Aufbruchstimmung der Jugend, einen positiven Impuls für den kommenden Wahlkampf vermittelte.