SPD Rodgau nominiert Ann-Sophie von Wirth als ihre Kandidatin für die Wahlkreiskonferenz der Landtagswahl
Vorsitzende Janika Martin (rechts) mit der Kandidatin für die Wahlkreiskonferenz Ann-Sophie von Wirth (links)

Als Vorbereitung auf die Landtagswahl im nächsten Jahr fand am 21.07.2022 eine Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Rodgau statt. Die Genoss:innen wählten Delegierte für die Wahlkreiskonferenz, auf der ein:e Kandidat:in der SPD für den Wahlkreis 46 (Offenbach Land 3) gewählt werden soll. Die Vorsitzende Janika Martin freut sich, dass sie für den Ortsverein Rodgau Ann-Sophie von Wirth als Kandidatin vorschlagen konnte. Die 25-jährige Lehramtsstudentin ist seit 2018 in der Partei engagiert. Vergangenes Jahr wurde sie in das Stadtparlament gewählt und ist seit März Pressesprecherin der SPD Rodgau. Die Genoss:innen votierten einstimmig dafür, Ann-Sophie von Wirth als Kandidatin in die Wahlkreiskonferenz zu entsenden.

Zweite Fahrradtour der SPD Rodgau ging nach Hainhausen und Rembrücken
Janika Martin und Jürgen Kaiser leiteten die Radtour

Am Donnerstag den 28.06. fanden knapp 20 Radfahrer:innen bei der zweiten Fahrradtour der SPD Rodgau im Rahmen des Stadtradelns zusammen. Geleitet wurde die Tour von der amtierenden Ortsvereinsvorsitzenden, Janika Martin, und ihrem Vorgänger im Amt und Stadtverordnetenvorsteher, Jürgen Kaiser. Beim Besuch des Helixparks in Hainhausen wurde das Neubaugebiet H17 vorgestellt. Hier thematisierte Jürgen Kaiser unter anderem die Regenwasserentsorgung im Gebiet durch die Sickergruben sowie die attraktive Gestaltung des Parks als Begegnungsstätte. Auch ein Ausblick auf das zukünftig angrenzende Baugebiet Rodgau-West wurde gegeben. Im Anschluss rundete die Tour eine Fahrt über den neuen Radweg zwischen Rembrücken und Hainhausen sowie durch den noch vom Sturm beschädigten Wald, am Wasserwerk vorbei, ab.

Auch die Rodgauer Sozialdemokraten nehmen erneut an der beliebten Aktion "Stadtradeln" teil!

Wie die Jahre zuvor will der SPD-Ortsverein mit vielen anderen Rad-Begeisterten aus Rodgau auch 2022 ein Zeichen für umweltschonende und fahrradfreundliche Mobilitätspolitik in Rodgau setzen.

Das Team um die neu gewählte SPD-Ortsvereinsvorsitzende Janika Martin veranstaltet während den Aktionswochen zwei gemeinsame Radtouren, um nicht nur die Lust aufs Fahrradfahren zu wecken, sondern auch spannende neue Projekte und sich entwickelnde Neubaugebiete in der Stadt zu besuchen und dabei über die Zukunft der Stadtplanung ins Gespräch zu kommen.

Am 22. und 28.06 (jeweils ab 18 Uhr am Rathaus) lädt die Partei interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu ein, gemeinsam mit dem Fahrrad an einer von SPD-Kommunalpolitikern geführten Tour durch die zukünftigen Bauprojekte der Stadt Rodgau teilzunehmen!

Am 22.06 geht es vom Jügesheimer Rathaus aus Richtung Dudenhofen um den dortigen geplanten Umbau des Ludwig-Erhard-Platzes zu besichtigen. Später geht es zum Rodgauer Strandbad, um über die Zukunft des beliebten Freizeitziels zu diskutieren.

Am 28.06 radeln die Sozialdemokraten über das sich im Bau befindende Neubaugebiet "Rodgau West" in Richtung Helix-Park. Dabei führt der langjährige Stadtverordnete und derzeitige Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Jürgen Kaiser, durch die geplante Wohnungspolitik der Stadt.

Um Anmeldung für die Tour am 28.06. wird vorab unter spd@rodgau.de gebeten. Bei schlechtem Wetter finden die Touren nicht statt und es wird eine Mitteilung im Vorfeld erfolgen.

Jahreshauptversammlung der Rodgauer Sozialdemokraten

Generationenwechsel im Vorstand und Diskussionen über die Energiewende und den Ukrainekrieg

Energie in Bürgerhand

Sozialdemokratischer Weg des Energiewandels

Die positiven ökologischen Veränderungen, die der Wandel des Energiesystems mit sich bringt, verleiten dazu, die weiteren positiven wirtschaftlichen zu verdecken. Mit dem Wandel erfolgt eine Umverteilung seiner Wertschöpfung in der Höhe von 240 Milliarden Euro jährlich. Sie fließt in Zukunft nicht mehr in die Kassen von Förderstaaten und Energiekonzernen, sondern hin zu dezentralen Versorgern. In den ländlichen Regionen unseres Landes steigen Kaufkraft und profitable Beschäftigung durch Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Handel mit Energie aus Sonne, Wind und Biomasse.

Der Ersatz fossiler Energie durch elektrische senkt unseren Bedarf auf das Niveau unserer Nutzenergie, ein Drittel des heutigen Werts, konkret von 3000 auf 1000 TWh. Es sinken außer dem Bedarf die Erzeugungskosten. Elektrische Energie aus Sonne und Wind kann für 3,5 Cent pro Kilowattstunde erzeugt werden - mit sinkender Tendenz. Somit ist die Erzeugung grünen Stroms günstiger als jede andere Art der Stromerzeugung. Unsere energetische Produktivität steigt um ein Vielfaches. Damit steigen unsere weltweite Wettbewerbsfähigkeit, profitable Beschäftigung, und es gibt Raum für Lohnerhöhungen.

Übergang vom fossilen zum erneuerbaren Energiesystem

Da keine fossilen Ressourcen mehr notwendig sind, werden auch die Kosten ihrer Beschaffung umverteilt. Sie wandeln sich von konsumtiven zu investiven Aufwendungen. Es handelt sich bei Aufwendungen in Windkraft, Fotovoltaik, Wärmedämmung, Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge um profitable Investitionen, die sich durch Einsparungen in Zukunft vielfach auszahlen.

Aufgabe der Sozialdemokratie ist es, die Gewinne von Einsparungen und Kostensenkungen Nutzern: in Industrie, Gewerbe und im privaten Bereich zukommen zu lassen. Entscheidend ist, die Energiepreise von fremden Kosten und vom Abkassieren der Energiemonopolisten sowie von Finanzspekulanten zu befreien. Mit positiven Erzählungen der Vorteile des Wandels wird die SPD für mehr Akzeptanz sorgen und Meinungsführerschaft in Energiefragen gewinnen.