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Dienstag, 2. April 2019
19.00 Uhr

Saalbau Lichtspiele
Rodgau-Jügesheim

 

 

 

 

Nachrichten zum Thema Landespolitik

 

Landespolitik„Ehrlichkeit kostet nichts“ – Podiumsdiskussion mit Bildungsexperten in Rodgau

Lehrerbedarf, Unterrichtsausfall, Schulsozialarbeit, Digitalisierung, Gebührenfreiheit, Frage der Integration, Inklusion – all das waren Themen, die bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Wir reden über Schule“, ausgerichtet von der SPD Rodgau, am Dienstagabend, den 18.09.2018, im Bürgerhaus in Weiskirchen angesprochen und von Ralf Kunert, SPD-Landtagswahlkandidat im Wahlkreis 46, anmoderiert wurden. Er hatte zu diesem Anlass versierte Gäste eingeladen: Hans Beckmann, rheinland-pfälzischer Staatssekretär und Christoph Degen, Mitglied des Hessischen Landtags – beide SPD-Politiker und beide Bildungsexperten. Sie präsentierten beide ihre jeweiligen Erfahrungen, Sichtweisen und Verbesserungsvorschläge, diskutierten mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern.

In Rheinland-Pfalz ist seit 1991 die SPD an der Regierungsspitze. Eine lange Zeit, die ihre Früchte in Bezug auf die Schule getragen hat: „Die Unterrichtsversorgung ist bei uns gewährleistet, sie ist im Gegensatz zu Hessen weitaus transparenter“, so Beckmann. Damit meint er, dass es in Hessen durch die Statistiken keine guten Prognosedaten gibt, die aussagen, wo es zu besetzende Stellen gibt. Auch temporäre Ausfälle müssen registriert werden. Ein Vertretungspool von Beamten, gut ausgebildeten Lehrkräften, steht dem Nachbarbundesland zur Verfügung, um den Lehrerbedarf zu decken; es gibt keine so genannten „Seiteneinsteiger“ (studiert, aber kein Lehramtsstudium). Christoph Degen, selber Förderschullehrer, kritisiert, dass die derzeitige Schwarz-Grüne Landesregierung von einer 104 prozentigen Lehrerversorgung spricht. „Das ist so nicht korrekt, 100 Prozent sehen überall anders aus. Ehrlichkeit kostet nichts, die Zustände müssen klar benannt werden. Es gibt ein Problem der Zeitverträge und einen Mangel an Grund- und Förderschullehrern. Ein Schwerpunkt der kommenden Legislaturperiode muss und wird die Lehrkraftfort- und -weiterbildung sein.“

Auch das Thema Ganztagsschule spielte eine Rolle in der Diskussion. „Es bedarf einer solchen, die auch dem Begriff würdig ist“, bekräftige Kunert mit Nachdruck. „Hessen hat eigentlich eine verlängerte Mittagspause, von einer Ganztagsschule kann nicht die Rede sein“, so Hans Beckmann. Der „Pakt für den Nachmittag“ sei keine Lösung, sagt auch Christoph Degen.

Aus dem Plenum wird die Situation im Kreis Offenbach in den Fokus gerückt. „Wir haben ein organisiertes Chaos, es gibt zu viele Beteiligte, Land, Kreis (Schulträger), Kommune (Schulsozialarbeit), Fördervereine (Betreuung)“. Dem Lehrermangel und auch dem Schülerzuwachs hätte bisher entgegengesteuert werden können, es sei nur immer die Frage, welche Zahlen man von den Erhebungen haben und wissen möchte. Dann wären zum Beispiel auch Container vermeidbar.

In Bezug auf die Digitalisierung sind sich Beckmann, Degen und Kunert, sowie alle Anwesenden einig, dass nicht nur Kinder bei der medialen Erziehung mitgenommen werden müssen, sondern auch ihre Eltern. „Wichtig ist auch zu hinterfragen, wo ich digitale Medien benötige und wo nicht“, sagt Degen. „Technik muss immer der Pädagogik folgen“, ergänzt Beckmann.

Nach einer etwa 90-minütigen Podiumsdiskussion endete die Veranstaltung. „Wir haben festgestellt, dass Fragen von Ressourcen, Planbarkeit und Kontinuität für die Bildung in der Zukunft eine ganz wesentliche Rolle spielen und  zwar sowohl für jeden Einzelnen, wie auch für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Für ihre  Verbesserung bleibt in Hessen noch sehr viel zu tun. Die Wählerinnen und Wähler in Hessen sind bei der Landtagswahl gefragt, wem sie beim Ausfüllen ihrer Stimmzettel ihr Vertrauen aussprechen und von welcher Partei sie erwarten, dass sie für Verbesserungen in der Bildungspolitik steht“, unterstreicht Ralf Kunert abschließend.

Veröffentlicht am 21.09.2018

 

LandespolitikPodiumsdiskussion zum Thema: "Schule in Rodgau"


Das neue Schuljahr hat begonnen und weiterhin fällt Unterricht aus, es herrscht Lehrermangel, auch an Grundschulen. Auch die „Entprofessionalisierung des Lehrerberufs“, die mit der Einstellung von Laien als Lehrer Einzug hält, bereitet Sorge. Individuelle Förderung von Kindern kann nicht optimal umgesetzt werden, Eltern müssen für ein paar Stunden Nachmittagsbetreuung immer tiefer in die Tasche greifen, weil echte gebührenfreie Ganztagsschulplätze weiter Mangelware sind. Kinder mit Beeinträchtigung und Behinderungen können weiter nicht inklusiv beschult werden, weil es viel zu wenige Förderschullehrkräfte gibt.

Auch ein guter Unterricht in modernen Schulen bleibt für viele Schülerinnen und Schüler ein Traum, weil Schulsanierungen zwei Jahrzehnte lang nur auf Sparflamme möglich waren. Auch Schulsozialarbeit wird an vielen Schulen nicht in den Fokus gerückt. Es ist nicht alles in bester Ordnung, wie vom CDU-geführten Kultusministerium behauptet wird.

Zu diesem wichtigen Thema Schule will daher am 18.09.2018 um 19:00 Uhr der SPD-Landtagswahlkandidat Ralf Kunert gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Staatsekretär und Bildungspolitiker Hans Beckmann im Bürgerhaus in Weiskirchen diskutieren. Mit Hans Beckmann, der sich in den Bereichen Grund-, Haupt-, Realschulen, Realschulen plus, Gesamt-, Förder-, Ganztagsschulen, schulische Qualitätsentwicklung und  Medienpädagogik auskennt, konnte ein versierter Gesprächspartner gewonnen werden. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, an dem Abend mitzureden.

Veröffentlicht am 10.09.2018

 

LandespolitikWahlkampfauftakt

Veröffentlicht am 07.09.2018

 

LandespolitikAuflagen zum Haushalt durch die hessische Landesregierung

Die bisherige Ablehnung des Haushalts der Stadt Rodgau für das Jahr 2014 wird das Stadtparlament am 31. März 2014 beschäftigen. Obwohl die Stadt Rodgau eine Reduzierung ihres Haushaltsdefizits vorgenommen hat, die weit über das hinausgeht, was im Haushaltskonsolidierungs-programm mit der Kommunal-aufsicht vereinbart wurde, wird die Genehmigung verweigert. Ursache hierfür ist die finanzielle Misswirtschaft der hessischen Landesregierung in den vergangenen Jahren.

Veröffentlicht am 24.03.2014

 

LandespolitikStaudinger: Politik für die Großkonzerne und gegen die Interessen der Bürger

Rodgauer SPD kritisiert Genehmigung des sechsten Kraftwerksblocks am Standort Staudinger durch das Darmstädter Regierungspräsidium – Energiepolitisch in die Sackgasse

Mit großer Enttäuschung nimmt die Rodgauer SPD die Entscheidung des Regierungspräsidiums (RP) Darmstadt zur Kenntnis, den vom Stromkonzern Eon beantragten Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger zu genehmigen. „Die Entscheidung ist für die Bewohner des östlichen Rhein-Main-Gebiets eine Zumutung und überdies energiepolitisch rückwärtsgewandt“, sagte dazu der stellvertretende SPD-Vorsitzende Andreas Lämmermann.

Veröffentlicht am 30.12.2010